Auszeichnung
Sechs Öko-Pioniere ausgezeichnet
Ehrenpreis der Neumarkter Lammsbräu geht an Peter Maffay
Die Jury des Nachhaltigkeitspreises der Neumarkter Lammsbräu hat jetzt ihre Entscheidung für den 10. Wettbewerb getroffen. In vier Kategorien sind sechs Öko-Pioniere mit einem Preis, der jeweils mit 2.500 Euro dotiert ist, ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden innovative und ungewöhnliche Initiativen, die einen Beitrag zu besseren Umweltbedingungen leisten.
Den Ehrenpreis erhält in diesem Jahr der Musiker Peter Maffay (61). Die Auszeichnung würdigt Peter Maffays soziales und ökologisches Engagement, das mit der 2000 gegründeten Peter Maffay-Stiftung einen Höhepunkt erzielte. Die Stiftung bietet traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowohl Schutzräume als auch Gelegenheiten, ihre schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten. Das Stiftungszentrum liegt in Pollenca auf Mallorca. Auf einer Finca werden jedes Jahr bis zu 300 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern in einer naturnahen Umgebung aufgenommen. Sie bekommen dabei auch Einblicke in die ökologische Landwirtschaft, dürfen Tiere füttern, in der Käserei zusehen und im Hofladen mitwirken. 2008 entstand nach diesem Modell mit der „Fundatia Tabaluga“ ein weiterer Schutzraum im rumänischen Radeln.
Die weiteren Preisträger 2011 sind: DENKmal-Filmproduktion in München für erstklassige Dokumentationen zu ökologischen, sozialen und politischen Themen, Ökodorf Sieben Linden für die Wandlung von einer Monokultur in ein artenreiches Ökosystem, Romuald Schaber (Vorsitzender Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, „Die faire Milch“) für seinen Beitrag zum Erhalt der ländlichen Infrastruktur, Silke Peters für Geschäftsführerin Flower-Label-Programm, für Pionierarbeit in Sachen Fairtrade und Umweltschutz im Blumenanbau, Enrico Spielmann, Mälzer in Neumarkt, für die energetische Optimierung der Malz-Produktion und die deutliche Reduzierung des Wasserverbrauchs.
Insgesamt gingen in diesem Jahr 131 Bewerbungen für den Nachhaltigkeitspreis ein. Der Preis wurde erstmals im Jahr 2002 verliehen. Er ging aus dem Deutschen Umweltpreis hervor, den Lammsbräu-Inhaber Franz Ehrnsperger 2001 erhielt.







