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Bio-Handel

Vegan

Veganz erobert Europa

Jan Bredack baut Geschäfte weiter aus

Seit 2014 setzt das Berliner Unternehmen Veganz seinen Fokus auf den Ausbau seiner Eigenmarke und seines Großhandelsgeschäfts. Mittlerweile stattet Gründer und Geschäftsführer Jan Bredack den Großteil des deutschen Lebensmitteleinzelhandels mit seinem veganen Vollsortiment aus. Jetzt will er weiter ins europäische Ausland expandieren. Für dieses Jahr rechnet er mit einem Anstieg des Umsatzes von 24 Millionen auf 70 Millionen Euro.


Vegan

Vegan-Pionier AVE will mit mehr Bio punkten

Europas erster veganer Großhandel verzeichnet jährlich zweistelliges Wachstum

Absolute Vegan Empire (AVE) war bei seiner Gründung vor 15 Jahren der erste vegane Großhandel in Europa. Seitdem wächst das Unternehmen im oberpfälzischen Nabburg jährlich zweistellig – zuletzt um 25 Prozent bei einem Umsatz von 15 Millionen Euro. Inzwischen ist die Hälfte des 2.200 Produkte umfassenden Vollsortiments Bio-zertifiziert. Auch regionale Bio-Produkte sollen künftig eine größere Rolle spielen.



Handel

Kompetenzmarke BioGourmet startet neu durch

Erster Umsatzerfolg nach Übernahme – Fokus auf Qualität und Transparenz 

Vor vier Jahren übernahm Karl Huober, Inhaber der Unternehmen Huober Brezel und Erdmannhauser im baden-württembergischen Erdmannhausen, zusammen mit weiteren Partnern die Feinkostmarke BioGourmet von der Firma Rapunzel. Nach anfänglichen Verlustgeschäften schreibt das Unternehmen inzwischen schwarze Zahlen: Der Umsatz für 2014 belief sich auf 15 Millionen Euro. Einen Grund für den Erfolg sieht Geschäftsleiter Thomas Hirsch in der Einführung eines qualitativ höherwertigen Sortiments.

Niederlande

Marktplatz für Bio

71 mal gibt es EkoPlaza Supermärkte in den Niederlanden

EkoPlaza ist mit 71 Märkten Ende 2014 der größte Bio-Filialist in den Niederlanden. 120 Millionen Euro setzte Inhaber Eric Does mit den Bio-Supermärkten im vergangenen Jahr um und ist damit Marktführer. Vier neue EkoPlaza hat das Unternehmen 2014 eröffnet. Dennoch ist Geschäftsführer Does nicht voll und ganz zufrieden. „Das waren weniger als geplant“, gibt der Geschäftsführer zu erkennen. Und das, obwohl der Bio-Markt in Holland keineswegs stagnierte, sondern um zehn Prozent zulegte. „Wir hatten viel Wettbewerb“, nennt Does den Grund, warum der Marktführer nicht so voran kam wie gewünscht. Neue Lieferanten erschienen auf dem Markt, die sich ihre Anteile sicherten.

Rewe

Bio auf dem Land

Rewe Knichel ist in einem Dorf im Hunsrück erfolgreich

Rewe Knichel im ländlichen Morbach in Rheinland-Pfalz führt ein umfangreiches Bio-Sortiment und erzielt damit einen überdurchschnittlich hohen Umsatzanteil von rund zehn Prozent. Ein Stadt-Land-Gefälle bei Bio gibt es an diesem Standort nicht. Ist ein Angebot vorhanden, wird Bio auch auf dem Dorf erfolgreich verkauft. Mangelnde Verfügbarkeit ist der Grund, warum es oft nicht funktioniert. Soll Bio flächendeckend außerhalb der Ballungsgebiete verkauft werden, braucht es den SEH. Rewe-Kaufmann Roman Knichel zeigt, dass und wie Bio in einer 3.000-Seelen-Gemeinde geht.

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