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Umwelt

Kartoffelkrankheit

Packt für widerstandsfähigere Bio-Kartoffelarten in den Niederlanden

Aldi und Lidl haben sich zum Beitritt entschlossen

Am Donnerstag, den 14. September, unterzeichneten ALDI Inkoop B. V. und Lidl Nederland den Vertrag Beschleunigter Übergang zu robusten Kartoffelsorten. Superunie plant bald zu unterschreiben. Mit diesem Pakt will der Biosektor eine nachhaltige Antwort auf die gefürchtete Kartoffelkrankheit Phytophthora geben. Albert Heijn und Jumbo Supermarkten haben den Pakt schon früher unterschrieben.

15.09.2017Umweltmehr...

DGE

Schärfere Bestimmungen zum Schutz vor schädlichen Umwelthormonen nötig

EU-Kriterien zum Schutz des Hormonsystems von Mensch und Tier unzureichend

Endokrine Disruptoren (EDCs), auch Umwelthormone genannt, sind wegen ihrer möglichen Gesundheitsschädigung hochumstritten. Im Juli wurden die EU-Kriterien für Pflanzenschutzmittel angenommen, mit denen EDCs identifiziert und Zulassungen gegebenenfalls abgelehnt werden können. Diese Kriterien sind nach Meinung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) unzureichend. Sie bieten unter anderem Schlupflöcher für Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung, die hergestellt werden, um in das Hormonsystem von Insekten einzugreifen. Warum EDCs für Mensch und Tier gefährlich sind, wie sich das am Beispiel des Fipronil-Eier-Skandals zeigt und wie die Politik reagieren sollte, erläutern DGE-Experten auf der Pressekonferenz am Mittwoch, den 13. September 2017, in Berlin.

13.09.2017Umweltmehr...

FIAN

Brasilien: internationale Recherchereise gestartet

Delegation untersucht Auswirkung von Landgrabbing auf die Menschenrechte

Heute startet eine zehntägige Recherchereise von 30 Menschenrechts-, Entwicklungs-, und Landexperten in die brasilianische Region Matopiba, um die Auswirkungen großer Landinvestitionen auf die soziale, ökologische und menschenrechtliche Lage der Region zu dokumentieren. Hiermit soll Licht ins Dunkel der oft kriminellen Geschäfte mit Agrarland gebracht werden. FIAN Deutschland beteiligt sich an der Recherche, um speziell die Rolle deutscher Akteure zu untersuchen.

05.09.2017Umweltmehr...

Cotonea

GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle enthält genmanipulierte Organismen

Cotonea fordert GOTS auf, Vorwürfen nachzugehen

Der Verdacht, dass zertifizierte Bio-Baumwolle GVO enthält, wurde schon im April 2009 von der staatlichen indischen Export-Organisation Apeda geäußert. Deren Direktor, Sanjay Dave, sprach seinerzeit von Betrugsfällen „gigantischen Ausmaßes“. Dutzende Dörfer hätten zusammen mit westlichen Zertifizierungsfirmen große Mengen gentechnisch veränderter Baumwolle in den Handel gebracht, hieß es in einem Artikel der Financial Times Deutschland.

17.08.2017Umweltmehr...

Die Grünen

Grundwasser: Minister Schmidt stellt Verursacherprinzip auf den Kopf

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft warnt vor steigenden Trinkwasserkosten wegen übermäßigem Gülle-Einsatz. Dazu erklären Peter Meiwald, Sprecher für Umweltpolitik und Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik (Grüne), dass Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt „lieber zu viel Nitrat im Grundwasser in Kauf“ nehme, „als sich mit der Agrarindustrie anzulegen. Damit sei er mitverantwortlich für die Belastungen der Böden und steigenden Trinkwasserpreise.

07.08.2017Umweltmehr...

Nachhaltigkeit

Gala Dinner aus alter Sportkleidung

Houdini zaubert weltweit erstes veganes Menü aus kompostierter Sportswear

Gala Dinner aus alter Sportkleidung © Houdini

München/Stockholm im Juli 2017  |   Schon einmal Gemüse gegessen, das auf abgetragener Sportkleidung gewachsen ist? Die schwedische Outdoor-Marke Houdini hat es geschafft, ihre Produkte so nachhaltig zu entwickeln und zu produzieren, dass sie gänzlich biologisch abbaubar sind. Genau dies stellt die Marke unter Beweis, indem sie ihre eigene abgetragene Sportswear kompostiert, somit in Erde verwandelt und darauf Gemüse angebaut hat. Der schwedische Sternekoch Sebastian Thureson zauberte aus diesen Zutaten erste vegane Dinner aus alten Produkten der Outdoor-Marke: Das Houdini Menü.

01.08.2017Umweltmehr...
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