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Umwelt

Agrarpolitik

GAP ab 2028: Verbände fordern mehr Differenzierung

Verbände-Plattform veröffentlicht Stellungnahme

GAP ab 2028: Verbände fordern mehr Differenzierung
Tina Andres, Vorstandsvorsitzende des Bunds Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), bei der Online-Präsentation der Stellungnahme

Am Mittwoch beginnt die Agrarministerkonferenz in Würzburg. Zu diesem Anlass haben gestern 36 Verbände eine Stellungnahme zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 veröffentlicht. Nach dem Prinzip ‚Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen‘ soll die von der EU vorgesehene degressive flächenbezogene Einkommensstützung (DABIS) demnach stärker differenziert und insbesondere auf betriebliche Umweltleistungen ausgerichtet werden. Die Basisprämie solle außerdem im Schnitt so niedrig wie möglich ausfallen.

22.09.2026Umweltmehr...

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Recht

Glyphosat: Aurelia-Stiftung reicht Untätigkeitsklage gegen EU-Kommission ein

Kommission setzt Pestizid-Urteil des EU-Gerichts nicht um

Glyphosat: Aurelia-Stiftung reicht Untätigkeitsklage gegen EU-Kommission ein © Aurelia Stiftung / James Baltz auf Unsplash

Die Aurelia-Stiftung hat am Mittwoch beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eine Untätigkeitsklage gegen die EU-Kommission erhoben. Am 19. November 2025 hatte das Gericht die Praxis der EU-Kommission, Pestizid-Zulassungen routinemäßig zu verlängern, für rechtswidrig erklärt. Die Aurelia-Stiftung hatte wegen der 2022 erfolgten Verlängerung der Zulassung von Glyphosat geklagt. Laut Stiftung weigert sich die Kommission nun, das Urteil des EU-Gerichts umzusetzen. Stattdessen habe sie den Fall für erledigt erklärt.

18.09.2026Umweltmehr...

Ticker

Agrarpolitik

Auf Dürreschäden folgen höhere Flächenprämien

Verbände kritisieren Verschärfung struktureller Probleme

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) hat angekündigt, die Direktzahlungen an landwirtschaftliche Betriebe von rund 4,1 Milliarden Euro 2026 auf 4,9 Milliarden Euro im Jahr 2027 zu erhöhen, um Ernteausfälle zu kompensieren. Bisher wurden diese Mittel genutzt, um Agrarumwelt- und Ökosystemleistungen zu honorieren. Bio-Verbände kritisieren die fehlende Wirksamkeit und Vorsorge einer solchen pauschalen Dürrehilfe.

19.08.2026Umweltmehr...

Umwelt

Trotz Dürre: Ökolandbau schützt im Jahr 2025 über 2,7 Milliarden Kubikmeter Wasser

Bio-Wasseruhr zeigt Nutzen der Bio-Landwirtschaft angesichts bedrohter Grundwasserspeicher

Trotz Dürre: Ökolandbau schützt im Jahr 2025 über 2,7 Milliarden Kubikmeter Wasser

Öko-Flächen wirken wie ein Schwamm und lassen das Regenwasser mehr als doppelt so gut in die Grundwasserspeicher einsickern wie konventionelle Flächen, betont die Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser. Laut ihrer Bio-Wasseruhr konnte der Ökolandbau im vergangenen Jahr über 2,73 Milliarden Kubikmeter sauberes Wasser für die Allgemeinheit sichern. Durch den Verzicht auf Ackergift seien gleichzeitig bis zu 1,8 Milliarden Euro an Wasseraufbereitungskosten gespart worden.

19.08.2026Umweltmehr...

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Agrarpolitik

Grüne: Rainer muss Landwirtschaft krisenfester machen

Ophelia Nick kritisiert Minister für Ausblenden des Klimawandels

Die anhaltende Trockenheit setzt der Landwirtschaft zunehmend zu. Baden-Württemberg und Bayern haben für Bio-Bauern den Katastrophenfall ausgerufen, wonach sie nach EU-Öko-Verordnung bestimmtes konventionelles Futter einsetzen dürfen. Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat am Mittwoch im Bundeskabinett über die Folgen der Dürre berichtet – dabei jedoch das Stichwort Klimawandel ausgespart. Ophelia Nick, Grünen-Sprecherin für Landwirtschaftspolitik, vermisst dauerhafte Lösungsansätze.

14.08.2026Umweltmehr...

Landwirtschaftsministerin Gentges

Ökolandbau sichert Ernährungssouveränität

Agrarministerin Marion Gentges (CDU) tauscht sich erstmals mit Bio-Verbänden aus

Ökolandbau sichert Ernährungssouveränität
Vor-Ort-Termin der AÖL in Schuttertal mit Agrarministerin Marion Gentges (Mitte).

Wie geht’s weiter mit der Agrarpolitik in Baden-Württemberg? Welche Schwerpunkte will die neue Landesregierung setzen? Die Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau (AÖL) – gemeinsame Stimme von Bioland, Naturland, Demeter, Ecovin und Ecoland – hat viele Fragen, Wünsche und Forderungen an Marion Gentges, neue Ministerin für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat. Das Ergebnis beim Vor-Ort-Termin der AÖL Baden-Württemberg im Schuttertal: ein offener und intensiver Austausch bei der Bioland-Rinderhaltergemeinschaft Schuttertal.

05.08.2026Umweltmehr...

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