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KoRo erzielt Wachstum von 44 Prozent

Jahresabschluss mit 252 Millionen Euro

KoRo erzielt Wachstum von 44 Prozent © KoRo

Der Berliner Snackhersteller KoRo hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 252 Millionen Euro abgeschlossen – ein Wachstum von 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das junge Unternehmen führt den Erfolg auf Echtzeit-Daten aus dem eigenen Onlineshop zurück, die es ermöglichten, besonders nachgefragte Produkte gezielt in den stationären Handel zu bringen.


Personalien

AöL wählt neuen Vorstand

Leonie Blume folgt auf Jürgen Hansen

AöL wählt neuen Vorstand © AöL e.V.
Der neue Vorstand der AöL: v.l.n.r. Alexander Bauer, purvegan GmbH, Anne Baumann, AöL e.V., Wolfgang Ahammer, VFI Oils for Life, Anne Mutter, Holle baby food AG, Leonie Blume, Ökoland GmbH, und Andreas Sowboda, Bio Breadness GmbH (Liane Maxione, Naturata AG, war nicht anwesend)

Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) hat auf ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Fünf bewährte Mitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu zum Gremium stößt Leonie Blume von der Ökoland GmbH, während Jürgen Hansen von der JH Vermarktung GmbH verabschiedet wurde. Zusammen mit der geschäftsführenden Vorständin Anne Baumann leitet ein siebenköpfiges Team den Verband in der kommenden Amtsperiode.


Ticker

Gesundheit

Salzgehalt in Kinder-Knabbersnacks zu hoch

Verbraucherzentrale NRW warnt vor Gesundheitsrisiken

Salzgehalt in Kinder-Knabbersnacks zu hoch © VZ NRW

Viele speziell für Kinder beworbene Knabbersnacks enthalten deutlich mehr Salz als für junge Verbraucher empfohlen. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die im Februar und März 2026 insgesamt 30 Produkte aus Supermärkten, Discountern, Drogerien und Bioläden untersucht hat. Der durchschnittliche Salzgehalt lag bei 1,92 Gramm pro 100 Gramm – der Spitzenwert sogar bei 2,8 Gramm. Betroffen sind auch die untersuchten Bio-Marken.


Hersteller

Curameo stellt Insolvenzantrag

Bio-Ingwer-Shot-Hersteller aus Franken prüft Sanierungsoptionen

Die Curameo AG aus dem fränkischen Reichenschwand, bekannt für Bio-Ingwer-Shots der Marke Kloster Kitchen, hat beim Amtsgericht Nürnberg einen Insolvenzantrag gestellt. Der Grund ist nach Unternehmensangaben, dass sich die Gesellschafter nicht auf die weitere Finanzierung einigen konnten. Der Geschäftsbetrieb läuft aktuell weiter, während der vorläufige Insolvenzverwalter Patrick Meyerle von der Pluta Rechtsanwalts GmbH mögliche Sanierungswege prüft.


Hersteller

Bio-Frühstück mit Rapunzel

Vom Badewannen-Müsli zur Hightech-Produktion im Allgäu

Bio-Frühstück mit Rapunzel © Rapunzel Naturkost GmbH

Was improvisiert in einer WG-Küche begann, ist heute zu einer hochmodernen Bio-Produktion geworden. In Legau im Allgäu verbindet der Bio-Pionier Rapunzel Naturkost seine handwerklichen Wurzeln mit automatisierten Prozessen – vom Müsli über Nussmus bis zum fair gehandelten Kaffee. Dabei stehen natürliche Zutaten, kurze Rezepturen und enge Partnerschaften mit Erzeugern im Mittelpunkt. 


Verarbeitung

Studie zeigt Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung

BNN und AöL fordern Stärkung von KMU

Studie zeigt Strukturwandel in der Lebensmittelverarbeitung © stock.adobe.com/WavebreakMediaMicro

Seit 2002 ist die Zahl der Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung in Deutschland um 44 Prozent gesunken, in handwerklich geprägten Branchen wie Bäckereien, Mühlen und Fleischereien sogar um bis zu 60 Prozent. Die neuen Zahlen liefert eine Studie der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft an der Universität Freiburg. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) sehen darin ein wichtiges Signal dafür, dass politische Maßnahmen zum Erhalt kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) notwendig sind.

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