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Gesellschaft

Veranstaltung

Bio im Mainstream neu erzählen

Vortragsreihe zeigt Wege zu mehr Bio-Relevanz in der Praxis

Bio im Mainstream neu erzählen © Foto:KI
Die Serie von zehn Vorträgen wird auf dem Meetingpoint BIOimSEH auf der BIOFACH 2027 vorgestellt

Wie kann Bio im Mainstream erfolgreicher werden? Eine neue Vortragsreihe von bioPress auf der nächsten Biofach geht dieser Frage nach und zeigt, wie ökologische Lebensmittel im Alltag der Menschen sichtbarer, verständlicher und relevanter werden können. Im Mittelpunkt stehen nicht moralische Appelle, sondern die Übersetzung von Bio in konkrete Kaufmotive, Sortimentsentscheidungen und die Handelsrealität. Die Reihe richtet sich an selbständige Kaufleute, Markenanbieter, Großhandel und die gesamte Bio-Branche.


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Ernährungspolitik

BfR, MRI und BZfE sollen zusammengeführt werden

Neues Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung geplant

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant eine Neuordnung seiner Behörden im Bereich Ernährung und gesundheitlicher Verbraucherschutz. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) sollen in einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammengeführt werden. Ziel sei es, wissenschaftliche Kompetenzen zu bündeln und Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten. Im Jahr 2029 soll das neue Institut seine Arbeit aufnehmen.


Ticker

Bio-Kontrolle

Ökomonitoring 2025: Kaum Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln

Verarbeitete Bio-Erzeugnisse mit so wenigen Rückständen wie nie zuvor

Ökomonitoring 2025: Kaum Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln © stock.adobe.com / metamorworks

Das Ökomonitoring Baden-Württemberg bescheinigt Bio-Lebensmitteln für 2025 erneut eine geringe Belastung mit unerwünschten Stoffen. Nur drei Gemüseproben wurden wegen erhöhter Pestizidrückstände beanstandet, beim Obst gab es in diesem Jahr keine Auffälligkeit. Für verarbeitete Bio-Erzeugnisse wird mit einer Beanstandungsquote von 1,1 Prozent ein neues Rekordergebnis gemeldet. Auch mit Blick auf Gentechnikfreiheit und die Echtheit von Bio-Produkten führten die Untersuchungen zu positiven Resultaten.


Tierhaltung

Tierschützer protestieren für Ende der Käfighaltung

Fünf Jahre nach EU-Zusage ist noch kein Verbot in Sicht

Tierschützer protestieren für Ende der Käfighaltung © Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Protest vor der Vertretung der EU-Kommission in Berlin

Fast 1,4 Millionen EU-Bürger, darunter rund ein Drittel aus Deutschland, haben vor fünf Jahren die Bürgerinitiative ‚End the Cage Age‘ unterzeichnet. Am 30. Juni 2021 kündigte die Europäische Kommission an, bis Ende 2023 entsprechende Gesetzesvorschläge vorzulegen. Darauf warten Tierschützer bislang allerdings vergeblich. Gemeinsam mit anderen Tierschutzorganisationen hat die Albert-Schweitzer-Stiftung am Mittwoch vor der Vertretung der Kommission in Berlin protestiert.


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Kongress

Frieden bis zum Feld

IX. World Organic Forum verbindet Engagement für Frieden und Ökolandbau

Frieden bis zum Feld © Akademie Schloss Kirchberg
Frauen-Podium im Austausch über Solidarität: v.l.n.r. Janet Maro, Geschäftsführerin von ‚Sustainable Agriculture Tanzania‘ (SAT), Journalistin Thalea Nowak, die ehemalige Landwirtschaftsministerin Renate Künast, Carolyn Hutter, Professorin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn, und Moderator Franz-Theo Gottwald, Senior Advisor der Akademie Schloss Kirchberg

In Tansania arbeiten Ackerbauern und Viehhirten zusammen, in Syrien gibt eine ökologisch wirtschaftende Frauen-Kommune IS-Überlebenden neue Hoffnung und in Burundi ist die Fürsorge für Mensch und Natur traditionell verwurzelt. Während weltweit die Militärausgaben steigen, machte sich die Bio-Branche beim 9. World Organic Forum der Akademie Schloss Kirchberg auf die Suche nach gewaltfreien Alternativen. Internationale ReferentInnen setzten ein Zeichen gegen Aufrüstung, für nachhaltige Ernährungssysteme und eine friedliche Zukunft.


Menschenrechte

Welternährungsbericht: 645 Millionen Menschen leiden Hunger

Anbauflächen für Grundnahrungsmittel gehen zurück

Welternährungsbericht: 645 Millionen Menschen leiden Hunger © stock.adobe.com / wjarek

Die Welternährungsorganisation FAO hat gestern ihren Jahresbericht zur Welternährungslage veröffentlicht. Demnach lag die Zahl chronisch hungernder Menschen im vergangenen Jahr bei 645 Millionen – das sind fast 14 Millionen weniger als 2024 und rund 7,8 Prozent der Weltbevölkerung. Fast ein Drittel der Menschen konnte sich außerdem keine gesunde Ernährung leisten.

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