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Qualitätssicherung

Bio-Importe

Elektronisches Verfahren zur Abwicklung von Drittlandsimporten

Bio-Importeure müssen sich mit einem neuen System auseinandersetzen

Elektronisches Verfahren zur Abwicklung von Drittlandsimporten

Das System TRACES.NT (Trade Control  and  Expert System) ist ab Oktober 2017 verpflichtend. Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) bietet zusammen mit der Gesellschaft für Ressourcenschutz (GfRS) nicht nur Seminare zum Thema an. Beide Organisationen haben nun mit fachlicher Unterstützung von Öko-Behörden eine FAQ-Liste zu TRACES.NT veröffentlicht, die kontinuierlich fortgeschrieben werden wird.


BESH

Weniger Fleisch, aber Gutes

Hohenloher informieren beim Umweltfestival in Berlin mit Schwäbisch-Hällischem Qualitätsschweinefleisch g.g.A. über nachhaltige Landwirtschaft

Weniger Fleisch, aber Gutes © BESH

Zwischen Veggie-Burger, Greenpeace und Tierschutzpartei: Die gut 80 000 Besucher staunten nicht schlecht über den Auftritt der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall beim 22. Umweltfestival der Grünen Liga vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Rund 250 Aussteller präsentierten auf der Straße des 17. Juni ihre Ideen und Projekte für eine nachhaltigere Lebensweise. Gehört dazu auch, Fleisch zu essen? Ja, sagen die Hohenloher Bauern – wenn die Tiere artgerecht gehalten werden wie die Schwäbisch-Hällischen Schweine.


EU-Öko-Reform

Schmidt muss Notbremse ziehen

BÖLW-Vorsitzender warnt vor Verhandlungsabschluss um jeden Preis: Bio-Recht muss umsetzbar bleiben

Berlin, 23.05.2017  |   „Das neue Bio-Recht ist mit den jetzt vorgelegten Vorschlägen nicht umsetzbar“, kritisiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den aktuellen Verhandlungsstand der Revision der EU-Öko-Verordnung. „Wir setzen uns seit Jahren für weitere Verbesserungen des Bio-Rechts ein, etwa bei der Öko-Kontrolle. Jetzt liegt ein völlig unpraktikabler Vorschlag vor, der nur zu einem Wust von Daten führt und dabei den Blick auf für die Öko-Kontrolle relevante Informationen verstellt. Weder Bauern, Verarbeiter und Händler noch die Behörden werden das umsetzen können!“


Getreideforschung

Großer Dinkel-Test offenbart große Qualitätsunterschiede

Forscher erarbeiten einfache und schnelle Tests für die Getreidebranche 

Hoher Ertrag, Standfestigkeit und Resistenz gegen Krankheiten: Beim Anbau und der Züchtung von Dinkel haben diese Kriterien bislang Vorrang. Doch diese Prioritätensetzung missachtet die Anforderungen der Bäcker, so das Ergebnis des bislang größten Dinkeltests aller Zeiten mit 160 Dinkelsorten, dessen Auswertung die Universität Hohenheim in Stuttgart jetzt vorlegt. Denn dadurch halten sich bislang auch Sorten mit schlechter Backqualität im Markt. Doch die Ergebnisse zeigen auch, dass Neuzüchtungen möglich sind, die erstklassige Anbau- und Backeigenschaften vereinigen. Im Rahmen des Dinkelversuchs entwickelten die Forscher auch mehrere Schnelltests, mit denen Müller, Bäcker und Nudelproduzenten die Backqualität schon beim Dinkeleinkauf beurteilen können.


Verbraucherschutz

Regional und Bio oder Fake?

Verbraucherschutz durch Lebensmittelanalyse

Regional und Bio oder Fake? © Christian Wißler

Universität Bayreuth,  13. Februar 2017  |   Falsche Herkunfts- und Qualitätsangaben bei Getreide aufdecken: Das ist das Ziel eines durch das Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Forschungsvorhabens der Uni Bayreuth und der ALNuMed GmbH im Gesamtvolumen von 1,4 Millionen Euro.


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