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Politik

EU-Öko-Reform

Schmidt muss Notbremse ziehen

BÖLW-Vorsitzender warnt vor Verhandlungsabschluss um jeden Preis: Bio-Recht muss umsetzbar bleiben

Berlin, 23.05.2017  |   „Das neue Bio-Recht ist mit den jetzt vorgelegten Vorschlägen nicht umsetzbar“, kritisiert Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), den aktuellen Verhandlungsstand der Revision der EU-Öko-Verordnung. „Wir setzen uns seit Jahren für weitere Verbesserungen des Bio-Rechts ein, etwa bei der Öko-Kontrolle. Jetzt liegt ein völlig unpraktikabler Vorschlag vor, der nur zu einem Wust von Daten führt und dabei den Blick auf für die Öko-Kontrolle relevante Informationen verstellt. Weder Bauern, Verarbeiter und Händler noch die Behörden werden das umsetzen können!“

23.05.2017Politikmehr...

Verbände

Grün-schwarze Landwirtschaftspolitik in Baden-Württemberg

AÖL zieht Einjahresbilanz

Grün-schwarze Landwirtschaftspolitik in Baden-Württemberg

Esslingen, 5. Mai 2017. Mit ihrer im Mai 2016 geschlossenen Koalitionsvereinbarung hat die grün-schwarze Landesregierung das Bekenntnis verbunden, die baden-württembergische Landwirtschaft auf breiter Basis zu fördern und weiterzuentwickeln. Getreu dem Motto „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ bekannten sich die Koalitionäre zur Ausrichtung der Agrarförderung an konkret erbrachten gesellschaftlichen Leistungen. An prominenter Stelle nimmt die Koalitionsvereinbarung Bezug zum ökologischen Landbau („Wir werden den ökologischen Landbau weiter voranbringen“). Im Rahmen einer Landtagsdebatte sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk jüngst die Öko-Bewirtschaftung von landwirtschaftlicher Nutzfläche betreffend: „Auch wir in Baden-Württemberg haben ein Ziel vor Augen. Aber wir wollen nicht 20 Prozent, wir wollen mindestens 25 Prozent der Fläche. Ich glaube, das entspricht auch der höheren Kaufkraft und dem Bedürfnis der Bürger in unserem Land.“ 

05.05.2017Politikmehr...

Agrarchemie

Fusion bedroht Existenz von Kleinbauern weltweit

Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall spricht bei „Stop Bayer/Monsanto“-Demo in Berlin

Schwäbisch Hall, 26.4.2017     |   Vor der Bayer-Hauptversammlung am Freitag, 28. April, in Bonn warnen zahlreiche Organisationen vor den Folgen der Übernahme des US-Konzerns Monsanto durch Bayer. Vor allem Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Entwicklungsländern würden unter Preissteigerungen, begrenzter Auswahl bei Saatgut und Pestiziden sowie Gesundheitsschäden durch den Einsatz von Agrarchemikalien leiden. Kleinbäuerliche Landwirtschaft müsse deshalb als Erfolgsmodell für die Welternährung anerkannt und stärker gefördert werden. Kleinbauern erzeugen heute 80 Prozent der Lebensmittel weltweit.

27.04.2017Politikmehr...

Beratungsförderung

Baden-Württembergisches Landesprojekt Beratung.Zukunft.Land in Gefahr

ÖBBW und AÖL befürchten massive Fehlentwicklung

Esslingen, 26. April 2017. Mit der nachfolgenden Pressemeldung bringen die beiden Ökolandbau-Organisationen Öko-Beratung Baden-Württemberg e.V. und Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg e.V. ihre große Sorge bezüglich einer drohenden Fehlentwicklung bei der EU-ko-geförderten Landwirtschaftsberatung zum Ausdruck. 

26.04.2017Politikmehr...

Tierschutz

Höfken fordert Kennzeichnung für tierische Lebensmittel

Ernährungsministerin besuchte Großhändler Südwest Bio in Alzey

Höfken fordert Kennzeichnung für tierische Lebensmittel

Die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Ulrike Höfken (Grüne) hat im Rahmen der Themenwoche ‚Tierschutz mit dem Einkaufskorb‘ am Dienstag, 4. April, den Bio-Großhändler Südwest Bio in Alzey besucht. Sie setzt sich für eine bundesweite Tierhaltungskennzeichnung auf Ei- und Fleischprodukten ein.

05.04.2017Politikmehr...

Strukturpolitik

Alle wollen „regional“ – doch die Bauernhöfe verschwinden

Streitgespräch in Düsseldorf zur Landtagswahl

Alle wollen „regional“ – doch die Bauernhöfe verschwinden

Die Situation ist absurd: die Nachfrage nach regionalen und saisonalen Produkten aus einer bäuerlichen Landwirtschaft ist riesig. Doch gleichzeitig gibt es immer weniger solche Bauernhöfe, sie müssen aufgeben, weil sie nicht mehr wirtschaftlich arbeiten können. Auch regionale Verarbeitungsbetriebe und Vermarktungsstrukturen sind in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen schon nicht mehr vorhanden. Wie kann da regionale Vermarktung noch gelingen? Die Regionalbewegung NRW und der Verein Taste of Heimat sowie der Ernährungsrat Köln luden am 24. März zum Gespräch mit den Landtagsparteien nach Düsseldorf.

28.03.2017Politikmehr...
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