Dänische Bio-Exporte wachsen weiter
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Der Bio-Rohstoff-Importeur Naturkost Übelhör GmbH & Co. KG aus Friesenhofen bei Leutkirch im Allgäu ist zahlungsunfähig. Wie der Schwäbische Verlag berichtet, hat das Ravensburger Amtsgericht am 15. Oktober das Insolvenzverfahren eingeleitet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Alexander Hubl von der Kanzlei Schneider Geiwitz & Partner bestellt.
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Das dänische Foodtech-Unternehmen Matr Foods hat in einer Finanzierungsrunde insgesamt 40 Millionen Euro eingeworben, um seine Produktion pflanzlicher Bio-Fleischalternativen auszubauen und international zu expandieren. Die Runde, die laut Unternehmen die bislang größte Finanzierung für ein dänisches Foodtech-Start-up darstellt, wurde von Novo Holdings und dem Export- und Investitionsfonds Dänemarks (EIFO) gemeinsam angeführt. Zusätzlich beteiligt sich die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Fremdkapital.
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Fast 122.000 Tonnen in der EU verbotener Pestizide wurden im Jahr 2024 aus der EU exportiert – rund doppelt so viel wie 2018. Das haben neue Recherchen der Schweizer NGO Public Eye sowie der Greenpeace-Investigativabteilung Unearthed ergeben. Mit Abstand größter Exporteur ist Deutschland mit 40 Prozent der exportierten Mengen. Bei den Herstellern führt BASF die Rangliste mit 33.000 Tonnen an.
© NuernbergMesse / Uwe Niklas
Trotz allem: Die ukrainische Biobranche überzeugte an der Biofach 2025 erneut mit einem großen Auftritt. Rund 25 Unternehmen zeigten ihr vielfältiges Angebotsspektrum am Ukraine-Gemeinschaftsstand. Die solidarische Kooperation mit vier internationalen Vernetzungspartnerschaften schafft Sicherheit und Perspektiven für die Zukunft.