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Bio-Markt

Analyse hinterfragt Preisvorteil von Bio-Kaffee aus Peru

Datenauswertung von Martín Garay zeigt kaum Unterschiede zwischen Bio- und konventionellen Exportpreisen

Analyse hinterfragt Preisvorteil von Bio-Kaffee aus Peru © stock.adobe.com / Yaroslav Astakhov

Eine Analyse des Newsletters ‚The Garay Brief‘ untersucht die Exportpreise von peruanischem Bio-Kaffee und kommt zu dem Ergebnis, dass die Bio-Zertifizierung auf Ebene der Rohkaffee-Exporte kaum einen Preisaufschlag bringt. Autor Martín Garay hat nach eigenen Angaben mehrere Datensätze genutzt, um die Preisentwicklung von Bio- und konventionellem Kaffee zu prüfen. Demnach spielt die Bio-Zertifizierung für den Exportpreis nur eine untergeordnete Rolle, während die Qualitätsstufe den entscheidenden Einfluss habe.


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Ticker


Bio-Unternehmen

Naturkost Übelhör ist insolvent

Bio-Pionier steht vor dem Aus

Der Bio-Rohstoff-Importeur Naturkost Übelhör GmbH & Co. KG aus Friesenhofen bei Leutkirch im Allgäu ist zahlungsunfähig. Wie der Schwäbische Verlag berichtet, hat das Ravensburger Amtsgericht am 15. Oktober das Insolvenzverfahren eingeleitet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Alexander Hubl von der Kanzlei Schneider Geiwitz & Partner bestellt.


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Hersteller

Matr Foods erhält 40 Millionen Euro

Kapital für den Ausbau von Produktion und internationalem Vertrieb

Matr Foods erhält 40 Millionen Euro © Matr Foods

Das dänische Foodtech-Unternehmen Matr Foods hat in einer Finanzierungsrunde insgesamt 40 Millionen Euro eingeworben, um seine Produktion pflanzlicher Bio-Fleischalternativen auszubauen und international zu expandieren. Die Runde, die laut Unternehmen die bislang größte Finanzierung für ein dänisches Foodtech-Start-up darstellt, wurde von Novo Holdings und dem Export- und Investitionsfonds Dänemarks (EIFO) gemeinsam angeführt. Zusätzlich beteiligt sich die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Fremdkapital.


Pestizide

EU-Export verbotener Pestizide steigt an

Deutschland ist wichtigster Umschlagplatz

EU-Export verbotener Pestizide steigt an © opak.cc

Fast 122.000 Tonnen in der EU verbotener Pestizide wurden im Jahr 2024 aus der EU exportiert – rund doppelt so viel wie 2018. Das haben neue Recherchen der Schweizer NGO Public Eye sowie der Greenpeace-Investigativabteilung Unearthed ergeben. Mit Abstand größter Exporteur ist Deutschland mit 40 Prozent der exportierten Mengen. Bei den Herstellern führt BASF die Rangliste mit 33.000 Tonnen an.

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