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Produktion

Forschung

Auf dem Weg zur idealen Bio-Hartweizensorte

Züchtungsprojekt sucht nach Balance zwischen Ertrag, Robustheit und Qualität

Auf dem Weg zur idealen Bio-Hartweizensorte © Alb-Gold
Alb-Gold-Geschäftsführer Oliver Freidler (li.) und Pflanzenzüchter Udo Hennenkämper

Seit mehr als 15 Jahren arbeitet Pflanzenzüchter Udo Hennenkämper an einer Hartweizensorte für den ökologischen Landbau. Am Keyserlingk-Institut in Salem am Bodensee ist er auf der Suche nach einer Linie, die den Herausforderungen des Klimawandels standhält und gleichzeitig die Qualitätsansprüche für die Herstellung hochwertiger Bio-Pasta erfüllt. Begleitet wird das Projekt durch den schwäbischen Nudelhersteller Alb-Gold.


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Verbände

Bioland warnt vor anhaltender Abhängigkeit von Düngerimporten

„Wir müssen weg von der Pflaster-Politik“

Die EU stellt europaweit 540 Millionen Euro aus der Agrarreserve bereit, um Landwirte angesichts hoher Energie- und Düngemittelkosten zu unterstützen. Rund 60 Millionen Euro entfallen auf Deutschland. Bioland bewertet die Soforthilfe als notwendige Entlastung für Betriebe mit Liquiditätsproblemen, sieht darin aber keine Antwort auf die strukturelle Abhängigkeit der Landwirtschaft von fossilen Energien.


Ticker

Pestizide

Hubschrauberspritzung von Weinbau-Pestizid gestoppt

Deutsche Umwelthilfe erzielt Etappensieg

Hubschrauberspritzung von Weinbau-Pestizid gestoppt © WSF

Das Weinbau-Pestizid Ambrilia darf vorerst nicht mehr per Hubschrauber gespritzt werden. Das hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am 14. Juli mitgeteilt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hatte gegen die Genehmigung zur Ausbringung per Hubschrauber Widerspruch eingelegt.


Gesellschaft

Slow Food kritisiert Fleischkampagne ‚Iss was dir schmeckt‘

Plädoyer für nachhaltiges Qualitätsfleisch anstelle von Massenware

Slow Food kritisiert Fleischkampagne ‚Iss was dir schmeckt‘ © Ingo Hilger
Ein Fleischgericht der Slow Food Chef Alliance

Die Kampagne ‚Iss was dir schmeckt‘ der Initiative Fleisch stößt bei Slow Food Deutschland auf Kritik. Der Verein bemängelt, die Werbebotschaft reduziere den Fleischkonsum auf eine Frage des persönlichen Geschmacks und blende Aspekte wie Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und handwerkliche Verarbeitung aus. Statt den Konsum von Fleisch grundsätzlich infrage zu stellen, plädiert Slowfood für weniger, dafür hochwertig erzeugtes Fleisch.


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Umwelt

Nitrat im Grundwasser: Deutschland liegt weit über EU-Schnitt

Evaluierung der EU-Nitratrichtlinie unterstreicht Handlungsbedarf

Nitrat im Grundwasser: Deutschland liegt weit über EU-Schnitt © stock.adobe.com / andov

Am Mittwoch hat die EU-Kommission die erste umfassende Evaluierung der EU-Nitratrichtlinie seit deren Inkrafttreten im Jahr 1991 vorgelegt. Während die Gesamtbilanz positiv ausfällt, sieht die Kommission mit Blick auf die Umsetzung auch Verbesserungsbedarf. Ein Sorgenkind bleibt Deutschland. Wird der Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat pro Liter EU-weit an zehn Prozent der Grundwassermessstellen überschritten, so sind es hierzulande 25 Prozent – das zweitschlechteste Ergebnis nach Malta.


Ökolandbau

Bio-Saatgut braucht Rückenwind

FiBL-Konferenz sucht nach Strategien für den Ausbau von ökologischem PVM

Bio-Saatgut braucht Rückenwind © Marzena Seidel, FiBL
Freya Schäfer vom FiBL in Deutschland erläutert die Schritte von der Züchtung bis zum ökologischen Pflanzenvermehrungsmaterial.

Noch wird im Ökolandbau häufig konventionelles Pflanzenvermehrungsmaterial (PVM) eingesetzt. Ab 2037 ist dies nach der EU-Öko-Verordnung jedoch nicht mehr zulässig. Wie lässt sich der Ausbau von Biosaat- und Pflanzgut beschleunigen? Darüber wurde auf der Saatgutkonferenz des Forschungsinstituts für biologische Landwirtschaft (FiBL) am 7. und 8. Juli in Fulda diskutiert. Fachleute aus Landwirtschaft, Züchtung, Wissenschaft, Verarbeitung, Handel, Politik und Verbänden nahmen an der Veranstaltung teil.

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