Start / Business / Rohstoffe / Produktion / Index

Produktion

BESH

200 Jahre Schwäbisch-Hällisches Schwein

Hohenloher Bauern feiern beim kulinarischen Erntedank das Jubiläum der ältesten deutschen Schweinerasse

200 Jahre Schwäbisch-Hällisches Schwein © BESH

Vor 200 Jahren wurde die Zucht der Schwäbisch-Hällischen Landschweine begründet. Der 23. kulinarische Erntedank-Festabend der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, zu dem sich am Samstag 300 Gäste im Historischen Zeughaus einfanden, war daher ganz der ältesten Schweinerasse Deutschlands gewidmet. 15 Köche und 20 Servicekräfte stellten ein 5-Gänge-Menü aus regionalen Spezialitäten zusammen. Außerdem wurden die diesjährigen Preisträger der Agrarkulturpreise Hohenlohe gewürdigt.


Anzeige

Hersteller

Bio-Schweinefleisch: Umstellen lohnt sich!

Fachtagung der BESH beleuchtet die Zukunft der Schweinehaltung im Südwesten

Bio-Schweinefleisch: Umstellen lohnt sich! © BESH

Die Bio-Nachfrage wächst, aber Bio-Schweinefleisch wird bisher kaum produziert. Dabei liegen die Erzeugerpreise um ein Vielfaches über dem konventionellen Bereich. In ihrer ‚Fachtagung Bioschwein‘ nahm die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) den Schweinefleischmarkt in den Blick – und sicherte den Haltern Unterstützung bei der Umstellung auf Bio zu. Rund 110 Interessierte aus Baden-Württemberg und Bayern waren der Einladung gefolgt.



Pestizidprozess

Nach Freispruch für Mitangeklagten: Prozess gegen Karl Bär geht weiter

Zwei Landwirte halten an der Klage fest

Im Südtiroler Pestizidprozess steht am Freitag, dem 29. Oktober der nächste Verhandlungstermin an: Karl Bär vom Umweltinstitut München muss zum vierten Mal vor dem Landesgericht Bozen erscheinen, weil er den hohen Pestizideinsatz in den Südtiroler Apfelplantagen kritisiert hat. Der Freispruch für den ebenfalls angeklagten Alexander Schiebel wurde am 16. Oktober rechtskräftig.


Agrarpolitik

EU-Parlament stimmt für Farm-to-Fork

Große Mehrheit stellt sich hinter Agrarwende

Mit einer deutlichen Mehrheit hat das Europäische Parlament am Dienstagabend der Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission zugestimmt. Die Entschließung wurde mit 452 zu 170 Stimmen bei 76 Enthaltungen angenommen. Damit sprechen sich die Parlamentarier für verbindliche Reduktionsziele für Pestizide und mehr Ökolandbau aus. Außerdem sollen Tierschutznormen überarbeitet werden und Landwirte einen gerechteren Anteil am Gewinn erhalten.


Anzeige

Klimaschutz

Mit klimapositiver Landwirtschaft in eine ökologisch tragfähige Zukunft

Buchvorstellung auf Schloss Kirchberg und digital

Mit klimapositiver Landwirtschaft in eine ökologisch tragfähige Zukunft © Akademie Schloss Kirchberg

Am 6. Oktober wurde im Rittersaal auf Schloss Kirchberg das neue Buch ‚Klimapositive Landwirtschaft – Mehr Wohlstand durch naturbasierte Lösungen‘ vorgestellt. Die Herausgeber Franz Theo Gottwald, Franz Josef Radermacher und Sigrid Griese (als Co-Autorin und Vertreterin von Jan Plagge) diskutierten ihre zukunftsgerichteten und teils provokanten Thesen mit Rudolf Bühler (Gastgeber und Vorsitzender der Stiftung Haus der Bauern) und dem Grünen-Abgeordneten Harald Ebner.


Menschenrechte

FIAN und ECCHR klagen gegen Entwicklungsbank DEG

DEG verweigert Einsicht in Umweltpläne bei Investitionen in Paraguay

Die Menschenrechtsorganisation FIAN hat gestern mit Unterstützung des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) beim Verwaltungsgericht Köln eine Auskunftsklage gegen die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) eingereicht. Mit Berufung auf Geschäftsgeheimnisse verweigert die DEG eine Einsichtnahme in die Umwelt- und Sozialaktionspläne des in Paraguay aktiven Agrarinvestors Payco, dessen Anteilseigner die DEG ist.


Anzeige
[zum Produktion Archiv ]