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Produktion

Handel

Lebensmittel nicht unter Produktionskosten

Bündnis fordert Verbot von Dumpingpreisen

Berlin, 2. Juli 2020  |   Die Bundesregierung legt in Kürze einen Gesetzesentwurf vor, um die EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken umzusetzen. Ein breites Bündnis von 49 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs-, Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich fordern mehr Fairness im Lebensmittelhandel. Der angekündigte Gesetzentwurf muss die Einkommenssituation von Erzeugerinnen und Erzeugern und den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung verbessern – in Deutschland, der EU und weltweit. „Verkaufspreise dürfen nicht die Produktionskosten innerhalb der Lieferkette unterbieten“, fordert das Bündnis übereinstimmend in dem heute veröffentlichten Positionspapier „Für mehr Fairness im Lebensmittelhandel“. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die EU-Richtlinie ein zentrales Instrument gegen die desaströse Billigpreispolitik im Lebensmittelhandel ist und die Bundesregierung den Verkauf von Lebensmitteln zu Dumpingpreisen verbieten muss. Ebenso fordern sie die Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle und einer Ombudsstelle.



Bio-Schweinefleisch

Absatz bei Naturland Schweinefleisch wächst nachhaltig

Weitere Bio-Ferkelerzeuger gesucht

Absatz bei Naturland Schweinefleisch wächst nachhaltig © Stefan Simon

Solide wachsen, gemeinsam mit allen Beteiligten – den Ferkelerzeugern, den Mästern und den Anbauern der Futtermittel. Das ist seit 28 Jahren Leitgedanke der Marktgesellschaft der Naturland Bauern AG im Bio-Schweinemarkt. 



Ernährung

Von Sauerbier bis Sauerkraut

Lebensmittel haltbar gemacht

Von Sauerbier bis Sauerkraut © shutterstock / bitt24

Früher waren fermentierte Lebensmittel nicht vom Speiseplan wegzudenken. Denn als Tiefkühltruhen noch nicht zum Alltag gehörten, musste haltbar gemacht und die Vitaminversorgung trotzdem sichergestellt werden. Die meisten Methoden zur Konservierung zerstören aber Vitamine und Mineralstoffe - nicht so die Fermentation. Und verschiedene Studien deuten darauf hin, dass die Produkte auch darüber hinaus dem Körper richtig gut tun.


SudVinBio

Biowein-Konsum steigt weltweit

Ab 2021 überholt Frankreich Deutschland beim Verbrauch von Bioweinen

Während der weltweite Weinkonsum rückläufig ist, wächst das Segment der Bioweine weiter und baut seinen Marktanteil Jahr für Jahr aus. Angetrieben von der Nachfrage der Verbraucher nach umweltverträglichen Produkten, hat sich der Konsum von Bioweinen seit 2013 weltweit fast verdoppelt. Um die Bedürfnisse des Marktes zu erfüllen, werden die drei wichtigsten Biowein-Erzeugerländer der Welt, Frankreich, Italien und Spanien, die Umstellung ihrer Rebflächen erheblich beschleunigen. So soll im Jahr 2023 eine Produktion von rund 2 Milliarden Flaschen Biowein erreicht werden. Diese Prognosen stammen aus einer neuen Marktstudie, die vom britischen Marktforschungsinstitut IWSR im Auftrag von SudVinBio erstellt wurde. Die Studie gibt Aufschluss über die Zukunft des weltweiten Biowein-Konsums und der Biowein-Produktion in fünf Ländern (Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland, USA). Neu in dieser Studie sind die Kennzahlen für Bio-Schaumweine: Deren Konsum hat sich seit 2013 in den untersuchten Ländern mehr als verdreifacht. Die kompletten Studienergebnisse werden Ende Januar auf der Fachmesse Millésime Bio (27.-29. Januar 2020) in Montpellier vorgestellt.


ZöL

Mehr Bio für Deutschland

Zukunftsstrategie ökologischer Landbau zieht Bilanz

Bonn, 9. Dez. 2019   |   Knapp drei Jahre nach dem Start der Zukunftsstrategie ökologischer Landbau (ZöL) lud das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Vertreter von Politik, Wissenschaft und Verwaltung sowie Akteure der Biobranche ein, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen: Haben die Maßnahmen der ZöL die gewünschten Effekte erzielt? Wo gibt es den größten Handlungsbedarf?

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