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Studien

Ernährungspolitik

BfR, MRI und BZfE sollen zusammengeführt werden

Neues Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung geplant

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) plant eine Neuordnung seiner Behörden im Bereich Ernährung und gesundheitlicher Verbraucherschutz. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Max Rubner-Institut (MRI) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) sollen in einem neuen Bundesinstitut für Risikobewertung und Ernährung zusammengeführt werden. Ziel sei es, wissenschaftliche Kompetenzen zu bündeln und Verwaltungsabläufe effizienter zu gestalten. Im Jahr 2029 soll das neue Institut seine Arbeit aufnehmen.

05.08.2026Studienmehr...

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Bio-Kontrolle

Ökomonitoring 2025: Kaum Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln

Verarbeitete Bio-Erzeugnisse mit so wenigen Rückständen wie nie zuvor

Ökomonitoring 2025: Kaum Pestizidrückstände in Bio-Lebensmitteln © stock.adobe.com / metamorworks

Das Ökomonitoring Baden-Württemberg bescheinigt Bio-Lebensmitteln für 2025 erneut eine geringe Belastung mit unerwünschten Stoffen. Nur drei Gemüseproben wurden wegen erhöhter Pestizidrückstände beanstandet, beim Obst gab es in diesem Jahr keine Auffälligkeit. Für verarbeitete Bio-Erzeugnisse wird mit einer Beanstandungsquote von 1,1 Prozent ein neues Rekordergebnis gemeldet. Auch mit Blick auf Gentechnikfreiheit und die Echtheit von Bio-Produkten führten die Untersuchungen zu positiven Resultaten.

04.08.2026Studienmehr...

Ticker

Forschung

Auf dem Weg zur idealen Bio-Hartweizensorte

Züchtungsprojekt sucht nach Balance zwischen Ertrag, Robustheit und Qualität

Auf dem Weg zur idealen Bio-Hartweizensorte © Alb-Gold
Alb-Gold-Geschäftsführer Oliver Freidler (li.) und Pflanzenzüchter Udo Hennenkämper

Seit mehr als 15 Jahren arbeitet Pflanzenzüchter Udo Hennenkämper an einer Hartweizensorte für den ökologischen Landbau. Am Keyserlingk-Institut in Salem am Bodensee ist er auf der Suche nach einer Linie, die den Herausforderungen des Klimawandels standhält und gleichzeitig die Qualitätsansprüche für die Herstellung hochwertiger Bio-Pasta erfüllt. Begleitet wird das Projekt durch den schwäbischen Nudelhersteller Alb-Gold.

28.07.2026Studienmehr...

Lebensmitteleinzelhandel

Drogeriemärkte machen Supermärkten Konkurrenz

One-Stop-Shopping verliert an Bedeutung

Drogeriemärkte machen Supermärkten Konkurrenz © pixabay

Drogeriemärkte werden im Lebensmittelgeschäft zu einer zunehmenden Konkurrenz für Supermärkte und Discounter. Nach neuen NIQ-Daten erzielten sie 2025 mit 6,6 Prozent das stärkste Umsatzwachstum aller stationären Händler – rund ein Drittel davon mit Lebensmitteln. Grund sei vor allem ein struktureller Wandel im Einkaufsverhalten – mit einer wachsenden Fragmentierung der Einkäufe. Dabei spiele für Verbraucher auch das attraktive Bio-Angebot eine Rolle.

08.07.2026Studienmehr...

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Ausbildung

Duales Studium soll Fachkräfte für die Landwirtschaft sichern

Studiengang ‚Ökolandbau und Vermarktung‘ verbindet Studium und Praxis

Viele landwirtschaftliche Betriebe beklagen einen Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften. Der duale Studiengang ‚Ökolandbau und Vermarktung‘ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) will Abhilfe schaffen, indem er eine landwirtschaftliche Ausbildung mit einem Bachelorstudium kombiniert. Angehende Landwirte sollen so akademische Qualifikationen erhalten und gleichzeitig früh in die betriebliche Praxis eingebunden werden.

07.07.2026Studienmehr...

Projekte

Schweizer Bio-Erdbeeren bis in den Juli

Forschungsprojekt verlängert Erntesaison

Schweizer Bio-Erdbeeren bis in den Juli © Thierry Suard, FiBL
Durch das Entfernen der Blüten von dauertragenden Erdbeersorten kann der Erntezeitpunkt nach hinten verschoben werden.

In der Schweiz sind einheimische Bio-Tafelerdbeeren künftig auch im Juli erhältlich. Konzentrierte sich das Angebot bisher stark auf die kurze Hauptsaison von Mitte Mai bis Mitte Juni, so gelang es nun in einem durch Coop finanzierten Projekt des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL), unterstützt durch das Schweizer Bundesforschungszentrum Agroscope, die Saison bis Ende Juli zu verlängern.

02.07.2026Studienmehr...
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