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Editorial

Editorial Ausgabe 128/Juli 2026, 3. Quartal

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Sustainability – das Schlagwort des, man kann schon sagen, Jahrzehnts. Das gilt auch für den Handel und Einzelhandel. Rewe oder Alnatura bemühen sich, mit ihren wirklich gut ökologisch ausgerichteten Neubauten, ihre Nachhaltigkeitsbilanz aufzubessern. Selbst Bayer – man bedenke das gründlich – hatte die Parole ausgegeben, bis 2050 eine Netto-Null-Emission erreichen zu wollen, und hat jetzt per Gericht die Werbung mit dieser Aussage verboten bekommen! Greenwashing! Wie soll das auch gehen, wenn deren Geschäftsmodell aus der Herstellung und dem Verkauf von Glyphosat und vielen weiteren Pestiziden besteht?

01.07.2026Newsmehr...


Ticker

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Free-From-Messen

Explore What's New Across A Broad Range of Product Claims

Free From & Premium Food in Wien am 16 und 17. Juni 2026

Jedes Jahr besuchen Einkäufer, Distributoren, Einzelhändler und Fachleute der Lebensmittelbranche die Free From & Premium Food 2026 mit einem Ziel vor Augen: Produkte und Lieferanten mit einem breiten Sortiment an Produkten zu entdecken, die Eigenschaften wie allergenfrei, pflanzenbasiert, natürlich, biologisch, gentechnikfrei (GMO-frei), proteinreich und funktionelle Ernährung aufweisen. Die Messe bringt innovative Marken und Hersteller zusammen, die auf die wachsende Nachfrage nach gesünderen, transparenteren und bewusst ausgewählten Lebensmitteln reagieren.

03.06.2026Newsmehr...

Wo Geschäftskontakte auf Branchenwissen treffen

Free From & Premium Food 2026 in Wien am 16. und 17. Juni 2026

Am 16. und 17. Juni 2026 bietet die Free From & Premium Food Expo in Wien Einkäufern und Fachbesuchern weit mehr als nur ein traditionelles Messeerlebnis. Neben hunderten innovativen Ausstellern und Lieferanten erhalten Besucher Zugang zu einem umfangreichen Konferenzprogramm, das praxisnahe Markteinblicke, neue Verbrauchertrends und wertvolle Geschäftsstrategien vermittelt.

01.06.2026Newsmehr...

Ernährung weiterdenken

Sommerakademie denkt Ernährung weiter

Akademie Schloss Kirchberg lädt junge Menschen zu Weiterbildung rund um Ernährungsumgebungen und Lebensmittelsysteme ein

Sommerakademie denkt Ernährung weiter

Unter dem Motto „Gemeinsam Ernährung weiterdenken“ veranstaltet die Akademie Schloss Kirchberg vom 29. August bis 5. September 2026 eine Sommerakademie für junge Menschen. Im Mittelpunkt stehen Ernährungsumgebungen, Lebensmittelsysteme und praktische Ansätze für positiven Wandel.

26.05.2026Newsmehr...

Bio-Feinschmecker

Herbaria dreht auf

Relaunch der Bio-Feinschmecker-Gewürze

Herbaria dreht auf

Herbaria startet mit seinen Bio-Feinschmecker-Gewürzen in eine neue Markenwelt. Das Sortiment präsentiert sich ab sofort in neuem Design und in der überarbeiteten Aromaschatzdose mit praktischem Drehverschluss. Die bekannten Namen, Rezepturen und die bewährte Qualität bleiben erhalten.

21.05.2026Newsmehr...

Bio-Tops...mehr aus der Rubrik

Kongress

Frieden bis zum Feld

IX. World Organic Forum verbindet Engagement für Frieden und Ökolandbau

Frieden bis zum Feld © Akademie Schloss Kirchberg
Frauen-Podium im Austausch über Solidarität: v.l.n.r. Janet Maro, Geschäftsführerin von ‚Sustainable Agriculture Tanzania‘ (SAT), Journalistin Thalea Nowak, die ehemalige Landwirtschaftsministerin Renate Künast, Carolyn Hutter, Professorin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn, und Moderator Franz-Theo Gottwald, Senior Advisor der Akademie Schloss Kirchberg

In Tansania arbeiten Ackerbauern und Viehhirten zusammen, in Syrien gibt eine ökologisch wirtschaftende Frauen-Kommune IS-Überlebenden neue Hoffnung und in Burundi ist die Fürsorge für Mensch und Natur traditionell verwurzelt. Während weltweit die Militärausgaben steigen, machte sich die Bio-Branche beim 9. World Organic Forum der Akademie Schloss Kirchberg auf die Suche nach gewaltfreien Alternativen. Internationale ReferentInnen setzten ein Zeichen gegen Aufrüstung, für nachhaltige Ernährungssysteme und eine friedliche Zukunft.

24.07.2026Bio-Topsmehr...

Ökolandbau

Bio-Saatgut braucht Rückenwind

FiBL-Konferenz sucht nach Strategien für den Ausbau von ökologischem PVM

Bio-Saatgut braucht Rückenwind © Marzena Seidel, FiBL
Freya Schäfer vom FiBL in Deutschland erläutert die Schritte von der Züchtung bis zum ökologischen Pflanzenvermehrungsmaterial.

Noch wird im Ökolandbau häufig konventionelles Pflanzenvermehrungsmaterial (PVM) eingesetzt. Ab 2037 ist dies nach der EU-Öko-Verordnung jedoch nicht mehr zulässig. Wie lässt sich der Ausbau von Biosaat- und Pflanzgut beschleunigen? Darüber wurde auf der Saatgutkonferenz des Forschungsinstituts für biologische Landwirtschaft (FiBL) am 7. und 8. Juli in Fulda diskutiert. Fachleute aus Landwirtschaft, Züchtung, Wissenschaft, Verarbeitung, Handel, Politik und Verbänden nahmen an der Veranstaltung teil.

17.07.2026Bio-Topsmehr...

Ticker

Recht

Neue Gentechnik: Aurelia-Stiftung legt Beschwerde bei Vereinten Nationen ein

Bürgerrechte nach Aarhus-Konvention auf dem Prüfstand

Neue Gentechnik: Aurelia-Stiftung legt Beschwerde bei Vereinten Nationen ein © Erik Karits / Aurelia Stiftung

Die Aurelia-Stiftung hat beim Compliance-Ausschuss der Vereinten Nationen Beschwerde gegen die neue EU-Verordnung zu Pflanzen aus neuen genomischen Techniken (NGT) eingelegt. Demnach können bestimmte Gentechnik-Pflanzen künftig ohne umfassende Risikoprüfung und verpflichtende Kennzeichnung auf den Markt gelangen. Die Stiftung sieht darin Verstöße gegen die Aarhus-Konvention, die der Öffentlichkeit Informations- und Beteiligungsrechte bei umweltrelevanten Entscheidungen garantiert.

16.07.2026Bio-Topsmehr...

Bio-Markt...mehr aus der Rubrik

Messe

Bio braucht mehr als BlaBla

Der Meetingpoint BIOimSEH auf der Biofach 2027 stellt die entscheidende Frage: Wie können Bio-Vollsortimente für selbstständige Kaufleute effektiv entwickelt werden?

Die Biofach 2027 wird erneut zum Treffpunkt der internationalen Bio-Branche. Doch eine der wichtigsten Fragen für die Zukunft von Bio entscheidet sich nicht nur in Exportmärkten, Kongresssälen oder Nachhaltigkeitsstrategien. Sie entscheidet sich im Lebensmittelhandel vor Ort: bei den selbstständigen Kaufleuten, ihren Märkten, Kunden und Sortimenten. Genau hier setzt der Meetingpoint BIOimSEH an.



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Event

Eurovision Song Contest 2026: 64,3 Prozent Bio

Bio Austria-Obfrau Barbara Riegler sieht starkes Signal für die Eventbranche

Eurovision Song Contest 2026: 64,3 Prozent Bio
v.l.n.r.: Michael Krön (Executive Producer ESC), Barbara Riegler (Obfrau BIO AUSTRIA), Ingrid Thurnher (Generaldirektorin ORF), Anita Malli (Umwelt und Nachhaltigkeit ORF), Bundesminister Totschnig (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft), Magnus Brunner (Kommissar für Inneres und Migration der Europäischen Union); Foto: BIO AUSTRIA

Der Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle setzt auch in der Verpflegung Maßstäbe: Mit einem Bio-Wareneinsatz von 64,3 Prozent zeigt eines der größten TV-Events der Welt, dass regionale Bio-Qualität auch bei Großveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Bio Austria gratuliert dem ORF und den beteiligten Catering-Partnern zu diesem starken Signal für die heimische Bio-Landwirtschaft.


Verbände

Bio-Allianz wächst auf elf Mitglieder

Ecoland tritt dem Bündnis bei

Bio-Allianz wächst auf elf Mitglieder

Ecoland wird neues Mitglied der Bio-Allianz. Das Netzwerk ökologischer Anbauverbände zählt damit nun elf Mitgliedsverbände aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz.


Ticker

Menschenrechte

Branchendialog gestartet: Edeka setzt Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten

Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft entwickeln gemeinsame Lösungen für Menschenrechte in Lieferketten

Branchendialog gestartet: Edeka setzt Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten © Edeka
EDEKA setzt mit Teilnahme am Branchendialog Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten.

Edeka beteiligt sich am neu gestarteten Dialog zur Achtung der Menschenrechte entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels und der Ernährungsindustrie. Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) initiierte Prozess unterstützt Unternehmen dabei, gemeinsame Standards und Maßnahmen für verantwortungsvolle Lieferketten zu entwickeln.

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Kommentar

Bio beginnt beim Ich

Warum die Bio-Kommunikation Gesundheit nicht verschämt verstecken darf

Warum kaufen Menschen Bio? Die gängige Antwort lautet oft: wegen Tierwohl, Nachhaltigkeit, Gentechnikfreiheit oder Klimaschutz. Das ist nicht falsch. Aber es könnte die Reihenfolge der Motive verzerren. Denn Kaufentscheidungen beginnen selten im abstrakten Gemeinwohl. Sie beginnen näher: beim eigenen Körper, beim eigenen Kind, beim eigenen Gefühl von Sicherheit, Qualität und Fürsorge.


Kommentar

Bio im Mainstream – und nun?

Bio ist im Mainstream angekommen, aber die  Branche weiß noch nicht, was daraus folgt

Der Satz Bio im Mainstream war auf der diesjährigen Biofach häufig zu hören. Er klingt wie eine Erfolgsmeldung – wirft aber sofort eine neue Frage auf: Was kommt jetzt?


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Free-From-Messen

Explore What's New Across A Broad Range of Product Claims

Free From & Premium Food in Wien am 16 und 17. Juni 2026

Jedes Jahr besuchen Einkäufer, Distributoren, Einzelhändler und Fachleute der Lebensmittelbranche die Free From & Premium Food 2026 mit einem Ziel vor Augen: Produkte und Lieferanten mit einem breiten Sortiment an Produkten zu entdecken, die Eigenschaften wie allergenfrei, pflanzenbasiert, natürlich, biologisch, gentechnikfrei (GMO-frei), proteinreich und funktionelle Ernährung aufweisen. Die Messe bringt innovative Marken und Hersteller zusammen, die auf die wachsende Nachfrage nach gesünderen, transparenteren und bewusst ausgewählten Lebensmitteln reagieren.


Event

Eurovision Song Contest 2026: 64,3 Prozent Bio

Bio Austria-Obfrau Barbara Riegler sieht starkes Signal für die Eventbranche

Eurovision Song Contest 2026: 64,3 Prozent Bio
v.l.n.r.: Michael Krön (Executive Producer ESC), Barbara Riegler (Obfrau BIO AUSTRIA), Ingrid Thurnher (Generaldirektorin ORF), Anita Malli (Umwelt und Nachhaltigkeit ORF), Bundesminister Totschnig (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft), Magnus Brunner (Kommissar für Inneres und Migration der Europäischen Union); Foto: BIO AUSTRIA

Der Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle setzt auch in der Verpflegung Maßstäbe: Mit einem Bio-Wareneinsatz von 64,3 Prozent zeigt eines der größten TV-Events der Welt, dass regionale Bio-Qualität auch bei Großveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Bio Austria gratuliert dem ORF und den beteiligten Catering-Partnern zu diesem starken Signal für die heimische Bio-Landwirtschaft.


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Migros verkauft tegut

Migros steigt bei Tegut aus

Edeka übernimmt Teile der Supermarktkette mit dem höchsten Bio-Anteil

Migros steigt bei Tegut aus © tegut

Die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) zieht sich aus dem deutschen Markt zurück und konzentriert sich künftig vollständig auf die Schweiz. Ein wesentlicher Teil der Tegut-Gruppe soll von Edeka übernommen werden. Dazu gehört auch die Herzberger Bäckerei, die eine große Rolle für das Bio-Sortiment von Tegut spielt.

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Personalien

Claus besetzt Leitung von Vertrieb und Marketing neu

Neue Führungspositionen für Charles-Henry Debal und Ziad Chahrouri

Zum 1. Juli hat Charles-Henry Debal die Leitung des Bereichs Sortiment & Marketing bei Claus Reformwaren übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Ziad Chahrouri an, der künftig die Leitung des Vertriebs Deutschland verantworten wird.


Personalien

Riegel besetzt Vertriebsleitung neu

Volker Paschke bringt langjährige Branchenerfahrung mit

Riegel besetzt Vertriebsleitung neu © Alex Jung

Riegel Bioweine hat die vakante Position der Vertriebsleitung neu besetzt: Volker Paschke ist gelernter Winzer und Diplom-Betriebswirt und bringt langjährige Erfahrung als Marketingmanager, Vertriebsleiter und geschäftsführender Vorstand einer Winzergenossenschaft mit.


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Personalien

IFOAM Organics Europe bekommt neue Präsidentin

Nachfolgerin von Jan Plagge wird Dóra Drexler

IFOAM Organics Europe bekommt neue Präsidentin © IFOAM Organics Europe
Der neue Vorstand von IFOAM Organics Europe: (v.l.n.r.) Lukas Nossol, Johanna Stumpner, Évelyne Alcázar Marín, Jérôme Cinel (Vizepräsident), Dóra Drexler (Präsident), Marian Blom (Vizepräsidentin), Christopher Atkinson, Lorenzo Mantelli, Kateryna Shor

Die Mitglieder des Bio-Dachverbands IFOAM Organics Europe haben auf ihrer gestrigen Generalversammlung einen neuen Vorstand für die Amtszeit bis 2029 gewählt. Jan Plagge, langjähriger Präsident seit 2018, konnte laut Satzung kein viertes Mal kandidieren und schied aus seinem Amt aus. Seine Nachfolgerin wird die bisherige Vizepräsidentin Dóra Drexler, Geschäftsführerin des ungarischen Forschungsinstituts für ökologischen Landbau ÖMKI.

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