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Fleischwaren

Gesellschaft

Slow Food kritisiert Fleischkampagne ‚Iss was dir schmeckt‘

Plädoyer für nachhaltiges Qualitätsfleisch anstelle von Massenware

Slow Food kritisiert Fleischkampagne ‚Iss was dir schmeckt‘ © Ingo Hilger
Ein Fleischgericht der Slow Food Chef Alliance

Die Kampagne ‚Iss was dir schmeckt‘ der Initiative Fleisch stößt bei Slow Food Deutschland auf Kritik. Der Verein bemängelt, die Werbebotschaft reduziere den Fleischkonsum auf eine Frage des persönlichen Geschmacks und blende Aspekte wie Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und handwerkliche Verarbeitung aus. Statt den Konsum von Fleisch grundsätzlich infrage zu stellen, plädiert Slowfood für weniger, dafür hochwertig erzeugtes Fleisch.


Übernahme

Vion verkauft Food Service an Group of Butchers

Strategische Neuausrichtung auf Benelux-Länder

Vion verkauft Food Service an Group of Butchers © Vion Food Group

Die Vion Food Group hat den Verkauf ihrer Business Unit Food Service an die niederländische Group of Butchers vereinbart. Die geplante Transaktion markiert laut Unternehmensmitteilung den letzten wesentlichen Meilenstein bei der strategischen Neuausrichtung des deutschen Portfolios. Nach Abschluss des Verkaufs will sich Vion vollständig auf seine Kernmärkte in den Benelux-Ländern konzentrieren und dort gezielt in Nachhaltigkeit und wertschöpfende Marktsegmente investieren.


Ticker

Nachhaltigkeit

BESH präsentiert ‚Climate Fair Pork‘ bei Agrarforschungsallianz

Projekt zur klimaresilienten Fleischerzeugung erzielt CO2-Reduktion von fast 56 Prozent

BESH präsentiert ‚Climate Fair Pork‘ bei Agrarforschungsallianz © BESH

Bei der Jahrestagung der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) in Berlin hat die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) am Montag die Ergebnisse des Projekts ‚Climate Fair Pork‘ zur klimaresilienten Fleischerzeugung vorgestellt. Laut BESH konnten die CO2-Emissionen, die bei der Produktion des ‚Schwäbisch-Hällischen Qualitätsschweinefleischs g.g.A.‘ anfallen, im Vergleich zu deutschem Standardfleisch mittlerweile um fast 56 Prozent reduziert werden.


Discounter

Aldi Süd baut Angebot aus höheren Haltungsformen weiter aus

60 Prozent des Eigenmarken-Frischfleischs mindestens aus Haltungsform 3

Aldi Süd baut Angebot aus höheren Haltungsformen weiter aus © Aldi Süd

Aldi Süd erhöht den Anteil von Fleischprodukten aus höheren Haltungsformen in seinem Sortiment. Inzwischen stammen nach eigenen Angaben (mit Ausnahme von Spezialitäten und bezogen auf den Umsatz in Deutschland) 60 Prozent des Eigenmarken-Frischfleischs von Rind, Schwein, Hähnchen und Pute aus den Haltungsformen 3, 4 und 5. Bei gekühlten Fleisch- und Wurstwaren sind es 35 Prozent des Eigenmarken-Sortiments. Gleichzeitig verzichtet der Discounter bei den genannten Produkten bereits vollständig auf die Haltungsform 1.


Fleisch + Wurst

Biomanufaktur Havelland hält Umsatz stabil

Bio-Fleischverarbeiter behauptet sich in schwierigem Marktumfeld – Wachstum bei Wildprodukten und im Drittgeschäft

Biomanufaktur Havelland hält Umsatz stabil © BMH
Frischtheke für Fleisch- und Wurstwaren der Biomanufaktur Havelland bei der Bio Company
 

Die Biomanufaktur Havelland hat das Geschäftsjahr 2025 mit nahezu unverändertem Umsatz abgeschlossen. Trotz steigender Kosten und zurückhaltender Konsumausgaben sieht sich das Unternehmen stabil aufgestellt und baut einzelne Geschäftsfelder gezielt aus.


Hersteller

Von der Weide in die Wursttheke

Gut Kerkow vereint gesamte Wertschöpfung in einer Hand

Von der Weide in die Wursttheke

Von Geburt und Aufzucht über Schlachtung und Verarbeitung bis hin zum Verkauf: Das Gut Kerkow aus Angermünde in der Uckermark, eine Autostunde nördlich von Berlin, bringt regionales Bio-Fleisch von der eigenen Weide in seine Metzgerei-Auslagen. Tierwohlgerechte Weideschlachtung, handwerkliche Warmfleischverarbeitung und ein unverfälschter Geschmack ohne Zusatzstoffe gehören zu den Mehrwerten, die der Bio-Hersteller liefern kann. 

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