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International



Sozialstandards

UN-Erklärung der Kleinbauern-Rechte

Fünfte und letzte Verhandlungsrunde in Genf

Berlin, 6 April 2018  |  In der nächsten Woche wird in Genf zum fünften und voraussichtlich letzten Mal die UN-Erklärung der Rechte von Kleinbauern verhandelt, die die Rechte und Stellung derjenigen, die auf dem Land leben und arbeiten, überall auf der Welt stärken könnte. Sie sieht u.a. vor, dass Klagemöglichkeiten  bei Rechtsverletzungen gegenüber Kleinbauern international anerkannt werden (wichtig z.B. bei Streitigkeiten um Land), und traditionelle Nutzungsrechte von Bewässerungsquellen besser Berücksichtigung finden. 


Landgrabbing

Verdrängung von Bauern durch Weltbankprogramm

Freifahrtschein für Landraub durch Weltbank-Programm zur Landtitelvergabe im Nordosten Brasiliens auf Kosten ländlicher Gemeinden

21. März 2018, Köln, Heidelberg, Washington D.C.  |   Die Weltbank finanziert ein Programm zur Landtitelvergabe im brasilianischen Bundesstaat Piauí. In Piauí wurden in den letzten Jahren gewaltige Landflächen der lokalen Bevölkerung entzogen und illegal von großen Agrarkonzernen in Besitz genommen. Wenn das Weltbank-Programm ungeprüft weitergeführt wird, öffnet es Tür und Tor für einen gefährlichen Ansturm von "legalisiertem" Landgrabbing, welches tausende von Familien trifft und ein Ökosystem von globaler Bedeutung zerstört.
 


Mineralwasser

Kunststoffpartikel in Wasserflaschen

Eine hochkarätige Studie fand potenziell schädliche Kunststoffpartikel in Wasserflaschen von 11 führenden Weltmarken, wie der britische Schatzkanzler Philip Hammond bestätigte. Hammond plant die Einleitung einer Debatte über die Besteuerung von Einweg-Kunststoffen mit dem Ziel, die Umweltverschmutzung zu bekämpfen.


Getreide

Weltweite Bio-Weizenproduktion

Leichter Rückgang um 100.000 Hektar von 2015 auf 2016

Weltweite Bio-Weizenproduktion

IFOAM, 7. März 2018  |  Die neuesten globalen Daten über den ökologischen Landbau, die vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und IFOAM - Organics International veröffentlicht wurden, zeigen, dass 2016 mindestens 1,4 Millionen Hektar Weizen ökologisch bewirtschaftet wurden, ein leichter Rückgang von über 1,5 Millionen Hektar im Jahr 2015. 


Tagung

Auditbusiness: Das Geschäft mit der Zertifizierung

Teure Kontrolle von ökologischer Landwirtschaft und ökologischen Lebensmitteln

Wo ,bio‘ draufsteht muss auch ,bio‘ drin sein. Das ist klar. Verbraucher fordern zu Recht, dass Täuschung ausgeschlossen wird und die Regeln für biologische Bewirtschaftungsmethoden eingehalten werden. 

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