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International

Ausland

Bio in dänischen Kantinen auf dem Vormarsch

Landwirtschaft reagiert mit steigender Umstellung auf Öko-Produktion

Bio in dänischen Kantinen auf dem Vormarsch © Randers Sygehus

In der dänischen Gemeinschaftsverpflegung wurden 2015 nach Angaben des Dänischen Amtes für Statistik 27 Prozent mehr Bio-Produkte eingekauft und verarbeitet als noch im Jahr zuvor. Insbesondere die Nachfrage von Kantinen und Küchen in öffentlichen Einrichtungen hat zum deutlichen Anstieg beigetragen.


Bio EU-Recht

Einfuhr von Bio-Lebensmitteln aus Drittländern

Im Amtsblatt Nr. L 210 vom 4.8.2016, S. 43 ff. wurde die Durchführungsverordnung (EU) 2016/1330 der Kommission vom 2. August 2016 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1235/2008 mit Durchführungsvorschriften zur Verordnung (EG) Nr. 834/2007 des Rates hinsichtlich der Regelung der Einfuhren von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Drittländern veröffentlicht.


Ausland

Finger weg von faulem Kompromiss zur EU-Ökoverordnung

Demeter International, Sekem, Ägypten, 11. 06.2015.   Die Mitgliederversammlung von Demeter International  fordert die europäischen Landwirtschaftsminister auf, den neuen Kompromissvorschlag zur EU-Ökoverordnung abzulehnen, denn der vorliegende Text würde eine Verschlechterung gegenüber der derzeitigen Gesetzeslage bedeuten. Entschieden wird im EU-Agrarministerrat am 16. Juni in Luxemburg.


USA

Selbstständige bringen Bio voran

In Kalifornien blüht Bio im Supermarkt

Bio-Produkte werden in Kalifornien im Supermarkt verkauft, nicht in Fachgeschäften. Qualitätsführer Whole Foods ist der größte nationale Vermarkter von Bio-Produkten und betreibt in Oakland nahe der San Francisco Bucht einen Vorzeige-Markt. Die selbstständigen Kaufleute (grocer) sind eine treibende Kraft für regionale, gentechnikfreie und biologische Produkte. Qualität ist hier Trumpf. New Leaf in der Küstenstadt Santa Cruz profiliert sich mit einem sagenhaften grünen Sortiment. Bi Rite versammelt eine Gemeinde, um regionale und biologische Esskultur zu pflegen.


Fairtrade

Fairtrade – mehr Schein als Sein?

Dem blau-grünen Fairtrade-Siegel droht ein Glaubwürdigkeitsverlust. Seit die Universität London eine Wirksamkeitsstudie veröffentlichte, ist die Debatte um die Frage, ob denn das mit dem Label erwirtschaftete Geld auch bei denen ankommt, für die es gedacht ist, neu entbrannt. Dass mittlerweile nur noch 20 Prozent der Inhaltsstoffe eines Produkts aus fairer Produktion stammen müssen, um das Siegel tragen zu dürfen, wird als Green-Washing-Angebot für den Handel kritisiert. Trotz langjähriger Bemühungen des Vereins Transfair, über den Konsum faire Bedingungen für die Erzeugerbetriebe zu schaffen, steckt vieles noch in den Kinderschuhen.
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