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Rohstoff-Handel

Menschenrechte

Branchendialog gestartet: Edeka setzt Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten

Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft entwickeln gemeinsame Lösungen für Menschenrechte in Lieferketten

Branchendialog gestartet: Edeka setzt Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten © Edeka
EDEKA setzt mit Teilnahme am Branchendialog Zeichen für verantwortungsvolle Lieferketten.

Edeka beteiligt sich am neu gestarteten Dialog zur Achtung der Menschenrechte entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels und der Ernährungsindustrie. Der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) initiierte Prozess unterstützt Unternehmen dabei, gemeinsame Standards und Maßnahmen für verantwortungsvolle Lieferketten zu entwickeln.


Lieferkettenmanagement

SCM geointelligent steuern

Technologie aus Oberbayern schafft ROI-Sicherheit in der Lebensmittelindustrie

Verderbliche Waren, volatile Nachfrage und globale Beschaffung stellen das Lieferkettenmanagement der Lebensmittelindustrie vor große Herausforderungen. Eine Technologie des oberbayerischen Deep-Tech-Unternehmens The Green Bridge verknüpft Unternehmensdaten mit räumlich-zeitlichen Referenzen und schafft so neue Transparenz entlang der gesamten Supply Chain.


Ticker

TAGWERK eG

Modell für regionale Bio-Wertschöpfung verlängert

Barnhouse und Bio-Betriebe sichern Lieferpartnerschaft bis 2029

Modell für regionale Bio-Wertschöpfung verlängert © stmelf

Vertragsunterzeichnung der Barnhouse Naturprodukte GmbH und die regionalen Barnhouse Bäuerinnen und Bauern auf der BIOFACH 2026 im Beisein der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber.

Zehn Jahre nach Unterzeichnung des ersten Rahmenvertrags haben die Barnhouse Naturprodukte GmbH und die regionalen „Barnhouse Bäuerinnen und Bauern“ ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre verlängert. Auf der Biofach 2026 wurde im Beisein der Bayerischen Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Michaela Kaniber, der neue Vertrag für die Erntejahre 2027 bis 2029 unterzeichnet. Die Kooperation gilt heute als eines der etabliertesten Modelle regionaler Bio-Wertschöpfung in Bayern.


Veranstaltung

Ethischer Welthandel als neue EU-Strategie

Gründer der Gemeinwohl-Ökonomie stellt wissenschaftliche Arbeit vor

Am 20. November präsentiert Christian Felber, Begründer der Gemeinwohl-Ökonomie, an der International Business School in Köln (CBS) ein neues Working Paper. Unter dem Titel ‚Ein neues Paradigma für die globale Handelsstrategie der EU: Ethischer Welthandel und Gemeinwohl-Ökonomie‘ ist eine 150-seitige peer-reviewte Arbeit entstanden, die eine radikale Neuausrichtung vorschlägt: hin zu einer Handelsstrategie, die den Werten der EU entspricht und Antworten auf die globalen ökologischen und sozialen Krisen gibt.


Studie

Sojaanbau: Handel profitiert, Tierhalter verlieren

Aktion Agrar stellt Studie zur Gewinnverteilung vor

Sojaanbau: Handel profitiert, Tierhalter verlieren © stock.adobe.com/Dusan Kostic

5,9 Millionen Tonnen Sojabohnen hat Deutschland im Jahr 2022 importiert, das meiste ging als Schrot in Futtermittel. Der Verein Aktion Agrar wollte wissen, welche Gewinne brasilianisches Billig-Soja für deutsche Unternehmen bringt, das niederländische Forschungsinstitut Profundo hat recherchiert. Beachtliche Gewinnmargen erzielten demnach Lebensmitteleinzelhändler und Fleischkonzerne, allen voran Lidl, Rewe, Edeka und Tönnies. Für Tierhalter sei das Geschäft dagegen eine Minusrechnung.


Ukraine

Westliche Werte und der EU-Osten

Vom bioPress Korrespondenten Peter Jossi, Basel, Schweiz

Westliche Werte und der EU-Osten
Biofach 2023: Treffen mit Taras Vysotzkyi, erster stellvertretender ukrainischer Landwirtschaftsminister (Bildmitte links), vorne links: Anna Nikova, Direktorin des Unternehmens UAB Global Ocean Link Lithuania (GOL LT) (Quelle: GOL LT)

Mitte April 2023 eskalierten die agrarpolitischen Spannungen an der EU-Ostgrenze zur Ukraine zu mehrtägigen Grenzschließungen. Anfang Mai jedoch verkündete der EU Trade Commmisioner Valdis Dombrovskis: „We have a deal!“ Was war hier los? 

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