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Verbände

Nachhaltigkeit

AöL fordert Strategie zum Klimarisikomanagement in der Ernährungsbranche

Verband veröffentlicht neues Positionspapier

AöL fordert Strategie zum Klimarisikomanagement in der Ernährungsbranche © stock.adobe.com_float

Ernteausfälle, Dürreperioden und sinkende Nährstoffgehalte in Grundnahrungsmitteln: Der Klimawandel wird zunehmend zum zentralen Risiko für die Lebensmittelwirtschaft. Darauf weist die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) anlässlich eines aktuellen Factsheets des Europaabgeordneten Martin Häusling zur Ernährungssicherheit hin. Der Verband sieht dringenden Handlungsbedarf entlang der gesamten Wertschöpfungskette und plädiert für einen Austausch von Ernährungswirtschaft und Politik.


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Neue Gentechnik

Protest gegen geplante Deregulierung Neuer Gentechnik

Breites Bündnis ruft zur Demonstration in Straßburg auf

Protest gegen geplante Deregulierung Neuer Gentechnik © Rapunzel Naturkost

Für den 17. Juni ist die finale Abstimmung im EU-Parlament über die Deregulierung Neuer Gentechnik (NGT) geplant. Ein breites Bündnis aus Landwirtschaft, Lebensmittelwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherorganisationen ruft für den 16. Juni zu einer Demonstration vor dem Europäischen Parlament in Straßburg auf. Die Initiatoren warnen vor dem Abbau zentraler Sicherheitsstandards, fehlender Transparenz für Verbraucher sowie einer zunehmenden Patentierung von Saatgut.


Ticker

Agrarpolitik

Protest gegen Streichung der Weideprämie

Mehr als 150 Organisationen fordern Unterstützung der Weidehaltung

Protest gegen Streichung der Weideprämie © intreegue / Hilda Weges

Der Streit um die Weideprämie spitzt sich weiter zu: Nach einem neuen Referentenentwurf könnte die geplante Öko-Regelung zur Förderung der Weidehaltung gestrichen werden. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) wirft der Regierung nun „Wortbruch“ vor. Zusammen mit über 150 weiteren Verbänden und Organisationen hat sie ein Positionspapier veröffentlicht, in dem zur politischen Unterstützung der Weidehaltung aufgerufen wird.


Verbände

Bündnis warnt vor Greenwashing mit ‚regenerativer‘ Landwirtschaft

Gemeinsame Erklärung veröffentlicht

Bündnis warnt vor Greenwashing mit ‚regenerativer‘ Landwirtschaft © stock.adobe.com / Miha Creative

Verschiedene Bio-, Umwelt- und Landwirtschaftsorganisationen haben gemeinsam ein Statement veröffentlicht, in dem sie vor ‚regenerativem Greenwashing‘ in der EU-Politik und auf den Märkten warnen. Durch fehlende klare Standards berge das Label ‚regenerativ‘ die Gefahr, dass darunter auch umweltschädliche Praktiken vermarktet werden. Gleichzeitig könne dies die Glaubwürdigkeit tatsächlich nachhaltiger Agrarsysteme in Mitleidenschaft ziehen und Ressourcen von etablierten, kontrollierten Lösungen wie dem Ökolandbau ablenken.


Landwirtschaft

„Jeder Tag ist Welttag der Bäuerinnen und Bauern“

Bioland und Naturland fordern mehr Wertschätzung und verlässliche Perspektiven für Bio-Betriebe

„Jeder Tag ist Welttag der Bäuerinnen und Bauern“ © Sabine Bielmeier
Bioland-Präsident Jan Plagge (li.) und Naturland-Präsident Eberhard Räder (re.) bei der Naturland-Delegiertenversammlung in Fürstenfeldbruck

Die Präsidenten der Öko-Verbände Bioland und Naturland weisen zum Welttag der Bäuerinnen und Bauern am 1. Juni auf die Schlüsselrolle hin, die die ökologische Landwirtschaft für die Ernährungssicherheit und den Erhalt der Lebensgrundlagen spielt. Die Leistungen, die Bio-Betriebe für Gesellschaft und Umwelt erbringen, sorgen für mehr Resilienz und schützen die Grundlagen der Lebensmittelerzeugung. Dafür müssen sie besser honoriert werden, betonen Jan Plagge und Eberhard Räder.


Agrarpolitik

‚Green by design‘ für Bio-Betriebe wird national umgesetzt

LVÖ Bayern begrüßt Bürokratieabbau

‚Green by design‘ für Bio-Betriebe wird national umgesetzt © Being Organic in EU
Bio steht für weite Fruchtfolgen: hier Kleegras als bodendüngende Zwischenfrucht, die auch Insekten reichlich Nahrung bietet. Der GLÖZ-Standard Nr. 7 ‚Fruchtfolge im Ackerland‘ ist damit automatisch erfüllt.

Bio-Betriebe dürfen aufatmen: Ab sofort bleibt ihnen die überflüssige zusätzliche Kontrolle zu den Mindeststandards eines ‚guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustands‘ (GLÖZ) erspart. Mit Bio gelten sie als erfüllt. Lange hat sich die Landesvereinigung für den Ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ) gemeinsam mit weiteren Akteuren dafür eingesetzt. Nun ist der auf EU-Ebene erreichte Erfolg auch in nationale Vorgaben umgesetzt.

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