Übernahme
Rewe und LEH-Allgäu wollen Feneberg übernehmen
Investorenvereinbarung schafft Perspektive für 72 Märkte
Seit dem 1. April befindet sich der Allgäuer Lebensmittel-Filialist Feneberg in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. Nun zeichnet sich eine Zukunftslösung ab. Nach einer Investorenvereinbarung sollen die Rewe-Gruppe und die Investorengruppe LEH-Allgäu jeweils einen „wesentlichen Teil“ der insgesamt 72 Feneberg-Standorte übernehmen.
Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt fusionskontrollrechtlicher Freigabe. Umgesetzt werden soll sie durch einen Insolvenzplan, dem dann noch die Gläubiger der Feneberg Lebensmittel GmbH zustimmen müssen. Nach Angaben von Rewe habe der vom Gericht eingesetzte Gläubigerausschuss dem Vorhaben aber bereits „grünes Licht“ erteilt.
Ziel sei es, das Traditionsunternehmen Feneberg zu erhalten, Nahversorgung und Arbeitsplätze im Allgäu und in Süddeutschland zu stärken sowie den Kunden auch künftig ein verlässliches Angebot zu bieten. Die Vereinbarung soll zudem die Grundlage für die weitere Entwicklung der Standorte schaffen. Sowohl Rewe als auch die LEH-Allgäu geben an, dass die bestehenden Arbeitsverträge in den übernommenen Märkten weiterhin gelten sollen.







