Kooperation
Tante Enso setzt auf Windstrom von Prokon
Genossenschaften bündeln Kräfte
© Prokon
Windstrom für die Märkte, Vorteilsstrom für die Mitglieder: Die Prokon Regenerative Energien eG und die myEnso Teilhaber eG starten eine genossenschaftliche Kooperation. Während die Tante-Enso-Supermärkte künftig mit Windstrom von Prokon versorgt werden, erhalten Kunden sowie Teilhaber Zugang zu einem Ökostromangebot mit Sonderkonditionen.
Beide Unternehmen verbindet ihr genossenschaftliches Modell. Sowohl Prokon als auch Tante Enso setzen auf die Beteiligung ihrer Mitglieder – in Bereichen, die für den Alltag der Menschen von Bedeutung sind: Prokon bei der Energieversorgung, Tante Enso bei der Nahversorgung vor Ort.
„Diese Zusammenarbeit zeigt, wie gut Genossenschaften zusammenpassen – auch über Branchengrenzen hinweg“, sagt Henning von Stechow, Vorstandsvorsitzender der Prokon Regenerative Energien eG. „Wir teilen die Überzeugung, dass Menschen mehr bewegen können, wenn sie sich zusammentun. Genau darum geht es bei Prokon: die Energiewende gemeinsam gestalten.“
Prokon versorgt künftig sowohl die Tante-Enso-Märkte als auch Zentrale und Lagerstandorte mit Windstrom. Für Tante Enso bedeute das eine einfache Lösung aus einer Hand und einen Energiepartner, der die eigenen genossenschaftlichen Werte teile. Für Prokon sei die Kooperation ein wichtiger Schritt im Großkundensegment – und zugleich eine Möglichkeit, die eigene Idee von Bürgerenergie in eine große Community hineinzutragen.
„Unsere beiden Genossenschaften verfolgen ein ähnliches Ziel: Die Versorgung in Bürgerhand stärken, Teilhabe ermöglichen und regionale Strukturen sichern“, sagt Norbert Hegmann, Gründer und Geschäftsführer bei Enso. „Dabei spielen auch Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz eine Rolle – sowohl bei der Stromversorgung als auch beim Supermarktthema, von Ladeneinrichtung bis Sortiment“.
Teil der Kooperation ist auch die wechselseitige Beteiligung beider Genossenschaften. Prokon und die myEnso Teilhaber eG werden jeweils Mitglied der anderen Genossenschaft. Damit wollen beide Partner ihren Wunsch nach einer langfristigen Zusammenarbeit unterstreichen.







