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Nachhaltigkeit

Kongress

Frieden bis zum Feld

IX. World Organic Forum verbindet Engagement für Frieden und Ökolandbau

Frieden bis zum Feld © Akademie Schloss Kirchberg
Frauen-Podium im Austausch über Solidarität: v.l.n.r. Janet Maro, Geschäftsführerin von ‚Sustainable Agriculture Tanzania‘ (SAT), Journalistin Thalea Nowak, die ehemalige Landwirtschaftsministerin Renate Künast, Carolyn Hutter, Professorin an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heilbronn, und Moderator Franz-Theo Gottwald, Senior Advisor der Akademie Schloss Kirchberg

In Tansania arbeiten Ackerbauern und Viehhirten zusammen, in Syrien gibt eine ökologisch wirtschaftende Frauen-Kommune IS-Überlebenden neue Hoffnung und in Burundi ist die Fürsorge für Mensch und Natur traditionell verwurzelt. Während weltweit die Militärausgaben steigen, machte sich die Bio-Branche beim 9. World Organic Forum der Akademie Schloss Kirchberg auf die Suche nach gewaltfreien Alternativen. Internationale ReferentInnen setzten ein Zeichen gegen Aufrüstung, für nachhaltige Ernährungssysteme und eine friedliche Zukunft.


Hersteller

Alb-Gold für Umweltpreis nominiert

17 Unternehmen wurden aus 121 Bewerbungen ausgewählt

Alb-Gold für Umweltpreis nominiert © Holger Tuttas

Zum 22. Mal wird in diesem Jahr vom Land Baden-Württemberg der Umweltpreis für Unternehmen verliehen. Mit 121 Teilnehmern haben sich 2026 laut Veranstalter so viele Unternehmen wie noch nie beworben. Unter den 17 Nominierten in sechs Kategorien ist auch der schwäbische Bio-Nudel-Anbieter Alb-Gold.


Ticker

Menschenrechte

Welternährungsbericht: 645 Millionen Menschen leiden Hunger

Anbauflächen für Grundnahrungsmittel gehen zurück

Welternährungsbericht: 645 Millionen Menschen leiden Hunger © stock.adobe.com / wjarek

Die Welternährungsorganisation FAO hat gestern ihren Jahresbericht zur Welternährungslage veröffentlicht. Demnach lag die Zahl chronisch hungernder Menschen im vergangenen Jahr bei 645 Millionen – das sind fast 14 Millionen weniger als 2024 und rund 7,8 Prozent der Weltbevölkerung. Fast ein Drittel der Menschen konnte sich außerdem keine gesunde Ernährung leisten.


Gesellschaft

Slow Food kritisiert Fleischkampagne ‚Iss was dir schmeckt‘

Plädoyer für nachhaltiges Qualitätsfleisch anstelle von Massenware

Slow Food kritisiert Fleischkampagne ‚Iss was dir schmeckt‘ © Ingo Hilger
Ein Fleischgericht der Slow Food Chef Alliance

Die Kampagne ‚Iss was dir schmeckt‘ der Initiative Fleisch stößt bei Slow Food Deutschland auf Kritik. Der Verein bemängelt, die Werbebotschaft reduziere den Fleischkonsum auf eine Frage des persönlichen Geschmacks und blende Aspekte wie Tierwohl, nachhaltige Landwirtschaft und handwerkliche Verarbeitung aus. Statt den Konsum von Fleisch grundsätzlich infrage zu stellen, plädiert Slowfood für weniger, dafür hochwertig erzeugtes Fleisch.



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