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Nachhaltigkeit

Event

Eurovision Song Contest 2026: 64,3 Prozent Bio

Bio Austria-Obfrau Barbara Riegler sieht starkes Signal für die Eventbranche

Eurovision Song Contest 2026: 64,3 Prozent Bio
v.l.n.r.: Michael Krön (Executive Producer ESC), Barbara Riegler (Obfrau BIO AUSTRIA), Ingrid Thurnher (Generaldirektorin ORF), Anita Malli (Umwelt und Nachhaltigkeit ORF), Bundesminister Totschnig (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft), Magnus Brunner (Kommissar für Inneres und Migration der Europäischen Union); Foto: BIO AUSTRIA

Der Eurovision Song Contest 2026 in der Wiener Stadthalle setzt auch in der Verpflegung Maßstäbe: Mit einem Bio-Wareneinsatz von 64,3 Prozent zeigt eines der größten TV-Events der Welt, dass regionale Bio-Qualität auch bei Großveranstaltungen erfolgreich umgesetzt werden kann. Bio Austria gratuliert dem ORF und den beteiligten Catering-Partnern zu diesem starken Signal für die heimische Bio-Landwirtschaft.


Agrarpolitik

Wissenschaftlicher Beirat unterstützt Gesetz zur Rettung der Natur

Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft begrüßt Stellungnahme

Der Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und genetische Ressourcen des Bundeslandwirtschaftsministeriums hat heute die neue Stellungnahme ‚Gemeinsame Agrarpolitik und Wiederherstellungsverordnung zusammen denken‘ veröffentlicht. Demnach müssten die Mittel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf die Ziele der Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (Nature Restoration Law) ausgerichtet werden. Konkret solle Deutschland sich bei den GAP-Verhandlungen für ein verbindliches Mindestbudget für umweltbezogene Zahlungen einsetzen. Diese Forderung wird vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) unterstützt.


Ticker

Messe

Biofach gestaltet Weiterentwicklung im Dialog mit der Branche

Biobranchen-Experten stimmen für reine Bio-Ausrichtung

Biofach gestaltet Weiterentwicklung im Dialog mit der Branche
Die am Dialog beteiligten BranchenvertreterInnen

Nachdem auf der Biofach im Februar 2026 Überlegungen vorgestellt worden waren, ob und wie sich die Messe perspektivisch auch für Nicht-Bioprodukte öffnen könnte, lud die Biofach zentrale Branchenexpertinnen und -experten zum gemeinsamen Austausch nach Nürnberg ein. Beim Branchen-RoundTable am 6. Mai wurde deutlich: Die Biofach bleibt klar im Produktbereich Bio verankert. Zugleich will sie ihre Themenführerschaft in zentralen Zukunftsfeldern der Ernährungswende weiter ausbauen und ihre Internationalität stärken.


Kongress

Sustainable Economy Summit: zwischen Aufbruch und Blockade

Wie Unternehmen die nachhaltige Transformation vorantreiben – und woran es scheitert

Sustainable Economy Summit: zwischen Aufbruch und Blockade
Podium zu Naturkapital: mit Bioland-Präsident Jan Plagge, Bettina Storck, Nachhaltigkeitschefin bei der Commerzbank, Stefanie Eichiner, Nachhaltigkeitsverantwortliche bei der Pfleiderer-Gruppe, und dm-Geschäftsführerin Kerstin Erbe (v.l.n.r.)

Nachhaltigkeit ist längst ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor – davon sind viele Unternehmen überzeugt. Doch fehlende Planungssicherheit, politische Debatten und regulatorische Unklarheiten bremsen Investitionen. Wie lässt sich Naturkapital bilanziell abbilden? Wie können Klimarisiken minimiert werden? Und welche Rolle kann dabei der Ökolandbau spielen? EntscheiderInnen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft kamen am 21. und 22. April im Axica-Kongress- und Tagungszentrum in Berlin zusammen, um praxisnahe Antworten auf die zentralen Herausforderungen der Zukunft zu diskutieren.


Nachhaltigkeit

BESH präsentiert ‚Climate Fair Pork‘ bei Agrarforschungsallianz

Projekt zur klimaresilienten Fleischerzeugung erzielt CO2-Reduktion von fast 56 Prozent

BESH präsentiert ‚Climate Fair Pork‘ bei Agrarforschungsallianz © BESH

Bei der Jahrestagung der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) in Berlin hat die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH) am Montag die Ergebnisse des Projekts ‚Climate Fair Pork‘ zur klimaresilienten Fleischerzeugung vorgestellt. Laut BESH konnten die CO2-Emissionen, die bei der Produktion des ‚Schwäbisch-Hällischen Qualitätsschweinefleischs g.g.A.‘ anfallen, im Vergleich zu deutschem Standardfleisch mittlerweile um fast 56 Prozent reduziert werden.


Nachhaltigkeit

Bio ohne Nutztiere

Gespräch mit Axel Anders, Vorstandsmitglied beim Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau e.V. 

Ökolandbau ganz ohne Tierhaltung? Beim biozyklisch-veganen Anbau wird nicht nur auf Vieh, sondern auch auf tierische Betriebsmittel wie Mist, Gülle oder Schlachtabfälle vollständig verzichtet. Stattdessen basiert das System auf pflanzlichen Nährstoffkreisläufen, vielfältigen Fruchtfolgen und dem Aufbau eines gesunden Bodenökosystems. Der Schweizer Verein Swissveg, der das bekannte V-Label auf veganen Produkten initiiert hat, hat nun gemeinsam mit der Dachorganisation ‚Biocyclic Vegan International‘ ein neues ‚V-Label Vegane Landwirtschaft‘ ins Leben gerufen. bioPress hat sich mit Axel Anders, Vorstandsmitglied beim Förderkreis Biozyklisch-Veganer Anbau, unterhalten. 

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