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Bio-Ölfrüchte

Bedarf an heimischem Bio-Raps wächst

Naturland Marktgesellschaft betont ihre guten Konditionen für Vertragsanbau

Bedarf an heimischem Bio-Raps wächst © Naturland Marktgesellschaft/fetzer.fotograf.de

Immer mehr Lebensmittel-Verarbeiter suchen nach Aussage der Naturland Marktgesellschaft nach Bio-Raps aus gesicherter heimischer Herkunft - und seien bereit, diese Qualität und das Anbau-Risiko der Landwirte entsprechend zu honorieren. Die Bio-Erzeugergemeinschaft weist darauf hin, dass sie für Bio-Betriebe seit der Ernte 2020 für Bio-Raps einen mehrjährigen Vertragsanbau zu sehr guten Konditionen biete. Derzeit sei die Anbaufläche in Deutschland noch sehr klein.

16.07.2020Newsmehr...


Personalien

FiBL Europe mit neuem Präsidium

FiBL Europe mit neuem Präsidium

Der langjährige Direktor des FiBL Schweiz Urs Niggli geht in Pension und hat sich daher vom Präsidium des FiBL Europe zurückgezogen. An seine Stelle tritt zum Juli 2020 Beate Huber, die schon seit langen Jahren in leitender Position am FiBL Schweiz tätig ist.

16.07.2020Newsmehr...

AgrarBündnis

Das AgrarBündnis fordert Re-Regionalisierung von Verarbeitung und Lieferketten

Das AgrarBündnis hat ein Diskussionspapier zu einer zukünftigen Förderung und Anpassung des Rechtsrahmens für Lebensmittelhandwerk und Direktvermarktung erstellt. Die Corona-Pandemie habe noch einmal deutlich gezeigt, dass die stetige Konzentration in der Tierhaltung und die Monopolisierungstendenzen in Verarbeitung und Handel nicht nachhaltig seien und der Umbau des Agrar- und Ernährungssystems notwendig.

16.07.2020Newsmehr...

Bio-Musterregionen

Erste Sterne am Hohenloher Bio-Himmel

Regionale Bioprodukte aus der Bio-Musterregion ausgezeichnet

Erste Sterne am Hohenloher Bio-Himmel

13 Bio-Betriebe und –Verarbeiter wurden am 8. Juli 2020 zum ersten Mal für eines ihrer Produkte mit dem Bio-Stern der Bio-Musterregion Hohenlohe / Schwäbisch Hall ausgezeichnet – für 100 Prozent Bio, regionale Erzeugung und einen positiven Beitrag zum Klima- und Gewässerschutz. Die Produktpalette reichte von Wein, Milch und Käse bis hin zu Flammkuchen und Stutenmilchprodukten. Die Bio-Musterregion Hohenlohe/Schwäbisch Hall konnte damit ein weiteres erfolgreiches Bio-Projekt präsentieren – und empfing viel Lob und Unterstützung vonseiten der Landes- und Regionalpolitik.

15.07.2020Newsmehr...

Biolandbau in Bayern

Nachfrage nach bayerischem Bio steigt weiter

Nachfrage nach bayerischem Bio steigt weiter © LVÖ Bayern

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) sieht gute Aussichten für bayerische Bio-Bauern. Während der Corona-Krise sei der Absatz von Bio-Produkten in den verschiedenen Absatzkanälen deutlich angestiegen – zu verstehen als weitere Spitzen in einem langjährigen Trend zu mehr Bio. Insbesondere regionale Bio-Verbandsware sei gefragt.

15.07.2020Newsmehr...

Produktvorstellung

Agava – Die neue Honigvielfalt

Agava – Die neue Honigvielfalt

Agava steht für natürliche Süßungsmittel und Produkte auf deren Basis. Mit dem neuen Honig Basis-Sortiment, welches eine Vielfalt an unterschiedlichen Sorten und Gebinden umfasst, rundet Agava das Portfolio ab und gibt dem Kunden eine neue Orientierung am Regal. Vom milden Akazienhonig über aromatischen Wildblüten- und zarten Sonnenblumen- bis hin zum kräftigen Waldhonig. Agava ist Imker aus Leidenschaft mit langjähriger Erfahrung und verfügt über ein großes Netzwerk zu Bio-Imkern auf der ganzen Welt. Ihr Honig wird im Familienbetrieb sorgsam aufbereitet und abgefüllt. Einen Überblick über das gesamte Sortiment unter: http://www.agava.bio


Ökolandbau

Anteil Ökolandbau in Thüringen auf 6,4 Prozent gestiegen

Zuwachs von über 50 Prozent seit 2015

2019 ist die Fläche des Ökolandbaus in Thüringen im Vergleich zum Vorjahr erneut um 2.845 Hektar gestiegen. Das Bundesland könne nun einen prozentualen Anteil ökologisch bewirtschafteter Agrarflächen von 6,4 Prozent vorweisen und bewege sich mit großen Schritten auf den bundesweiten Durchschnitt von 9,7 Prozent zu.

14.07.2020Newsmehr...

Ernährungsunsicherheit

Welternährung: Hungerzahlen steigen das fünfte Jahr in Folge

UN-Bericht: 690 Mio. Menschen leiden an chronischem Hunger / Zuwachs von 60 Mio. seit 2014

Welternährung: Hungerzahlen steigen das fünfte Jahr in Folge

FIAN, 13.7.2020 |  Die Welternährungsorganisation FAO hat heute in New York ihren aktuellen Welternährungsbericht (SOFI) vorgestellt. Demnach ist die Zahl chronisch hungernder Menschen im vergangenen Jahr um zehn Millionen angestiegen. 144 Millionen Kinder unter fünf Jahren – mehr als 20 Prozent – sind in ihrem Wachstum beeinträchtigt. Insgesamt zwei Milliarden Menschen sind von mittlerer bis schwerer Ernährungsunsicherheit betroffen. Die Zahlen bestätigen die besorgniserregenden Trends der vergangenen fünf Jahre – obwohl der Bericht noch nicht die Folgen der Corona-Pandemie berücksichtigt. Für das laufende Jahr erwartet die UN-Organisation einen dramatischen Anstieg hungernder Menschen um rund 80 bis 130 Millionen Menschen.

13.07.2020Newsmehr...

LVÖ

Bio-Erlebnistage in Bayern finden statt!

20 Jahre Bio-Erlebnistage vom 28.08. bis 04.10.2020

Trotz der besonderen Umstände feiern die Bio-Erlebnistage dieses Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum. In Anbetracht der gegebenen Rahmenbedingungen wurde nun der Anmeldeschluss für Veranstalter auf den 20. 07. 2020 verschoben. Bis dahin haben Landwirte, Händler, Gastronomen sowie verarbeitende Unternehmen die Möglichkeit, ihre Veranstaltung im Rahmen der Bio-Erlebnistage anzumelden.

13.07.2020Newsmehr...


Ökolandbau

Strukturdaten zum ökologischen Landbau 2019

Positiver Trend setzt sich fort

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat die neuen Strukturdaten zum ökologischen Landbau in Deutschland 2019 veröffentlicht. Danach ist der Anteil des ökologischen Landbaus in Deutschland in 2019 deutlich gewachsen und setzt den positiven Trend der letzten Jahre fort.

13.07.2020Newsmehr...

Gentechnik

Neue Dimension von Umweltrisiken

Wissenschaft warnt vor Manipulation von Bienen und anderen Insekten durch ‚indirekte‘ Gentechnik

Ein US-Forscherteam der Universität in Austin, Texas hat ein Patent angemeldet, mit dem Bienen, Hummeln und andere Insekten durch gentechnisch veränderte Bakterien manipuliert werden sollen. Dabei soll das Erbgut von natürlicherweise im Darm von Bienen und Hummeln vorkommenden Bakterien so verändert werden, dass diese einen zusätzlichen Botenstoff produzieren. Dieser Stoff soll von Bienen über den Darm aufgenommen werden, sich im Körper der Insekten verteilen und so bis in deren Gehirn gelangen.

10.07.2020Newsmehr...

Verband

Bioland-Marktpartner gründen Bioland-Partner e.V.

Stärkere Einbindung der Hersteller, Verarbeiter und des Handels in Gesamtverband

Bioland-Marktpartner gründen Bioland-Partner e.V.

Die Bioland-Marktpartner haben Anfang Juli notariell den Bioland Partner e.V. als Untergliederung des Bioland e.V. gegründet. Mit diesem Schritt sollen die Hersteller, Verarbeiter und Händler enger in die Verbandsarbeit integriert werden.

09.07.2020Newsmehr...

Öko-Marketingtage

European Green Deal – Biobranche als Taktgeber des Wandels

III. Öko-Marketingtage vom 10. – 11. November 2020

Schon zum dritten Mal finden im November 2020 die Öko-Marketingtage auf Schloss Kirchberg statt. Zum Thema ‚European Green Deal – Die Biobranche als Taktgeber des Wandels‘ werden am 10. und 11. November 2020 auf Schloss Kirchberg (Kreis Schwäbisch Hall) Vertreter der (Bio-)Landwirtschaft, des Handels und der Produktion sowie Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft miteinander diskutieren und Zukunftskonzepte erarbeiten.

09.07.2020Newsmehr...

Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis 2020

B.A.U.M.-Preisträger stehen fest

Preise zeichnen für Nachhaltigkeit engagierte Persönlichkeiten aus

B.A.U.M.-Preisträger stehen fest © Schweisfurth Stiftung

Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. verleiht seinen jährlichen Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis in den Kategorien Großunternehmen, Mittelstand, Digitalisierung und Wissenschaft an Menschen, die zeigen, wie es geht: Sie setzen konsequent auf Nachhaltigkeit. Ende Juni wurden die diesjährigen Preisträger bekannt gegeben.

09.07.2020Newsmehr...

Ernährungswende

Fleischersatz auf Pflanzenbasis besitzt die beste Umweltbilanz

Das Umweltbundesamt hat in der Studie ‚Fleisch der Zukunft‘ die Auswirkungen von Fleischersatzprodukten auf Umwelt und Gesundheit und ihre Zukunftsperspektiven untersucht. Fleischersatz auf pflanzlicher Basis, zum Beispiel aus Soja, Weizen, oder Erbsen, schneide aus Umweltsicht am besten ab, etwas schlechter Fleischersatz auf Insektenbasis. In-Vitro-Fleisch ist noch nicht am Markt verfügbar, sodass die Umweltauswirkungen schwer abzuschätzen sind.

08.07.2020Newsmehr...

Tierhaltung

Weniger Zeit im Kastenstand für deutsche Sauen

Mehr Tierwohl in Aussicht

Am 3. Juli 2020 hat der Bundesrat nach langen Verhandlungen die siebte Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung beschlossen, die die Haltung von Schweinen betrifft, hier speziell von Sauen zur Ferkelerzeugung. Bisher sind neun Wochen Kastenstandhaltung pro Ferkel-Wurf erlaubt. Die neue Verordnung sieht vor, dass diese Haltung künftig nur noch höchstens 15 Tage pro Jahr erlaubt sein wird, um nach dem Abferkeln und in der Säugezeit die Jungtiere zu schützen. Zudem wird die artgerechte Gruppenhaltung als Standard vorgeschrieben.

07.07.2020Newsmehr...


Öko-Bewegung

Bio ist Teil der Lösung

Alle Sprecher des Europäischen Bio-Kongresses waren sich einig

Brüssel, 3. Juli 2020 | Hochrangige Redner der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und der deutschen EU-Ratspräsidentschaft haben auf dem Europäischen Ökokongress 2020 die gleiche Botschaft übermittelt: Unser System befindet sich in einer Biodiversitäts- und Klimakrise, und ökologische Lebensmittel und Landwirtschaft sind Teil der Lösung und des Weges in die Zukunft.

03.07.2020Newsmehr...

Handel

Lebensmittel nicht unter Produktionskosten

Bündnis fordert Verbot von Dumpingpreisen

Berlin, 2. Juli 2020  |   Die Bundesregierung legt in Kürze einen Gesetzesentwurf vor, um die EU-Richtlinie über unlautere Handelspraktiken umzusetzen. Ein breites Bündnis von 49 Organisationen aus dem Umwelt-, Entwicklungs-, Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich fordern mehr Fairness im Lebensmittelhandel. Der angekündigte Gesetzentwurf muss die Einkommenssituation von Erzeugerinnen und Erzeugern und den Lebensstandard der ländlichen Bevölkerung verbessern – in Deutschland, der EU und weltweit. „Verkaufspreise dürfen nicht die Produktionskosten innerhalb der Lieferkette unterbieten“, fordert das Bündnis übereinstimmend in dem heute veröffentlichten Positionspapier „Für mehr Fairness im Lebensmittelhandel“. Alle Beteiligten sind sich einig, dass die EU-Richtlinie ein zentrales Instrument gegen die desaströse Billigpreispolitik im Lebensmittelhandel ist und die Bundesregierung den Verkauf von Lebensmitteln zu Dumpingpreisen verbieten muss. Ebenso fordern sie die Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle und einer Ombudsstelle.

02.07.2020Newsmehr...