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Weiterbildung

25 Changemaker schließen Slow Food Youth Akademie ab

Abschlussmodul zu nachhaltiger Gastronomie in Passau

25 Changemaker schließen Slow Food Youth Akademie ab © Carla Ulrich

Am vergangenen Wochenende trafen sich die 25 Teilnehmer der diesjährigen Slow Food Youth Akademie zum Abschluss ihres Weiterbildungsjahres in Passau. Ihr letztes Modul stand im Zeichen nachhaltiger Gastronomie. Wie können Restaurants Verbraucher für Ernährungsweisen inspirieren, die gesund für Mensch und Planet sind? Und wie gelingt der Gastronomie trotz steigender Kosten und Personalknappheit eine sozial und ökologisch faire sowie genussvolle Küche? Das erforschten die Absolventen gemeinsam mit Experten.

2016 rief Slow Food Deutschland die Slow Food Youth Akademie (SFYA) ins Leben. Das Ziel: Räume zu schaffen, in denen sich neue Perspektiven und qualifizierte Nachwuchskräfte entfalten – für Tätigkeiten in Landwirtschaft und Lebensmittelhandwerk, Wissenschaft und Forschung, sowie Wirtschaft und Politik.

Jährlich kommt seither eine heterogene Gruppe von 25 jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren zusammen. Sie schlagen die Brücke zwischen verschiedenen Berufen, Ausbildungen und Studiengängen, um die Ernährungswelt positiv zu gestalten. Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Lebensmittelwertschöpfung begleiten sie und geben ihnen einen fundierten Überblick über Herstellung und Verarbeitung von Nahrungsmitteln sowie über Ernährungspolitik und -wirtschaft. Auch der Besuch bei Leuchtturmprojekten der Lebensmittelerzeugung und das praktische Lernen in Workshops spielt eine entscheidende Rolle.

Unter dem Motto ‚Neue Gastronomie‘ widmete sich der diesjährige Jahrgang vom 21. bis 23. Oktober den Potentialen der Gastronomie, um Verbrauchern Lust zu machen, ‚gut, sauber, fair‘ zu genießen. Die Teilnehmenden lernten in Passau die vielfältigen Arbeitsaufgaben und Handlungsfelder einer sozial und ökologisch fairen sowie genussvollen Küche besser kennen. Köche und Betreiber in der Außer-Haus-Verpflegung zeigten, was es heißt, sich für Mitarbeiter sowie die Wertschöpfung in der Region einzusetzen.

Für die Teilnehmer ist die SFYA der Weg zu neuen beruflichen Qualifizierungen. Neben Fachwissen erweitern sie ihre Soft Skills. Beides fließt in ihre Beratungsprojekte ein, für die sie von verschiedenen Auftraggebern der Lebensmittelerzeugung zu Beginn eines Akademiejahres beauftragt werden, um innovative Lösungen für real bestehende Herausforderungen des Unternehmens zu erarbeiten.

Unterstützt wird die Akademie von ihren Referenten, Gastgebern, Förderern und Alumnis. Das Alumni-Netzwerk der Akademie zählt inzwischen 130 Absolventen.


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