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Verbände

EU-Öko-Reform

Neue Öko-Basis-Verordnung beschlossen

Die Arbeit an der endgültigen Umsetzung geht weiter

Berlin, 22.05.2018  |   Vier Jahre nach dem Vorschlag der EU-Kommission zur Revision des europäischen Bio-Rechts nahm die neue Öko-Verordnung die letzte formale Hürde.



Verbände

Jan Plagge zum Präsidenten der IFOAM EU gewählt

IFOAM EU mit starkem Vorstand für eine starke europäische Bio-Bewegung

Jan Plagge zum Präsidenten der IFOAM EU gewählt

Brüssel/Berlin, 16.05.2018  |   Jan Plagge, BÖLW-Vorstand für Landwirtschaft, wurde gestern Abend zum Präsidenten der EU-Gruppe der Internationalen Bio-Landbaubewegung (IFOAM EU) gewählt. Als ausgewiesener Kenner europäischer Politik wird Plagge, der in Deutschland den Anbauverband Bioland als Präsidenten vertritt, die Geschicke des europäischen Spitzenverbandes leiten. Die Niederländerin Marian Blom sowie der Tscheche Jiří Lehejček unterstützen Plagge als neue Vizepräsidenten.


Kennzeichnung

Frankreich verbietet „Fleischbezeichnungen“ für pflanzliche Produkte und Deutschland zieht nach?

Veggie-Unternehmen fordern die Politik auf, endlich Verantwortung für das Erreichen der Klimaziele zu übernehmen und den Zugang zu Fleisch-, Fisch- und Milchalternativen zu vereinfachen

Frankreich verbietet „Fleischbezeichnungen“ für pflanzliche Produkte und Deutschland zieht nach?

Augen zu und durch – da scheint sich die Politik einig zu sein. Während die Welt das größte Artensterben seit den Dinosauriern (*1) erlebt, bewegt sich die Politik rückwärts: Frankreich will Begriffe wie „Tofuwürstchen“ verbieten – und Verstöße mit Strafen bis zu 300.000 Euro ahnden! Ein klarer Vorstoß der Fleisch-Lobby: Der Abgeordnete, der den entsprechenden Antrag eingebracht hat, ist selbst Rinderzüchter. (*2) Etablierte Begriffe wie etwa „Steak“, „Salami“, „Saucisse“ oder „Merguez“ sollen für Veggie-Produkte verboten werden – egal, ob „végé“, vegetarisch oder ähnliche klare Kennzeichnungen den Bezeichnungen voranstehen. Auch deutsche Hersteller, die nach Frankreich exportieren, wären davon natürlich betroffen.


Nachhaltigkeit

Biozyklisch veganer Landbau

Kreislaufwirtschaft ohne tierischen Dünger

In der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM) ist die Methode des biozyklisch-veganen Anbaus als weltweit gültiger Bio-Standard anerkannt. Damit können Betriebe überall nach diesen Anbaurichtlinien wirtschaften. Zu erkennen sind die veganen Lebensmittel an dem Gütesiegel "aus biozyklisch-veganem Anbau".


Regionalbewegung

Regional, ökologisch, erfolgreich

Hessische Initiativen zeigen wie es geht

Landwirtschaftsministerin Priska Hinz eröffnet das 9. Bundestreffen der Regionalbewegung 2018 in Frankfurt am Main. „Das Bundestreffen der Regionalbewegung ist das bedeutendste Treffen der Branche im Bereich ländlicher Raum, Regionalität, ökologische Landwirtschaft, Stadt-Land-Beziehungen, Gartenbau und Ernährung. Ich freue mich, dass das Treffen dieses Jahr hier in Hessen stattfindet“, sagte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz anlässlich der Eröffnung. Bei dem Treffen geht es um eine Vielzahl von Themen rund um ökologische und regionale Landwirtschaft, Direktvermarktung, Regionalvermarktung und dem Ernährungshandwerk. Als Gastgeber stehen in diesem Jahr hessische Projekte im Fokus. So werden Projekte und Maßnahmen aus dem Hessischen Ökoaktionsplan, die Aktionsgemeinschaft ECHT HESSISCH und auch die drei Ökomodellregionen bei dem Treffen als erfolgreiche Beispiele aus Hessen präsentiert.


Verbände

Praxis trifft Politik

Öko-Hersteller besuchen EU-Institutionen in Brüssel

Eine Delegation der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) besuchte in der vergang...
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