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Bauernzukunft

Wir brauchen endlich die Agrarwende

Mehr als 1200 Bürger und Bauern feiern in Wolpertshausen Lichtmess mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall

Wir brauchen endlich die Agrarwende © Harmut Volk/BESH

Wolpertshausen   |  Glyphosat, Bauernrente, Agrarindustrie: An brisanten Landwirtschaftsthemen mangelt es in diesen Tagen nicht. Stoff genug also für zündende politische Statements beim Dritten Hohenloher Bauerntag, zu dem die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall Bürger und Bauern der Region nach Wolpertshausen (Kreis Schwäbisch Hall) geladen hatte. Mehr als 1200 Erzeuger und Verbraucher waren dem Aufruf gefolgt. Sein guter Ruf ist dem „politischen Aschermittwoch der Bauern“ (so Initiator und BESH-Gründer Rudolf Bühler) längst vorausgeeilt.


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Bio-Fachhandel

Der Megatrend Bio lässt sich nicht kapern

Umsatz im Naturkost-Fachhandel wächst auf 3,29 Milliarden Euro

BNN, Berlin, 08.02.2018  |  Der Naturkostfachhandel hat 2017 einen Umsatz von 3,29 Milliarden Euro erzielt, was einer Steigerung von circa 2,5 Prozent entspricht. Trotz eines Rückganges der Umsatzsteigerung im Vergleich zu 2016 (5,6 Prozent) sieht die Branche optimistisch in die Zukunft. Grund hierfür sind zum einen die steigenden Umsatzzahlen im letzten Quartal sowie die immer größer werdenden Ansprüche in der Bevölkerung an den Einzelhandel und seine Produkte.


Durchbruch

GroKo will 20 Prozent Bio-Fläche bis 2030

Dieser Zukunftsperspektive für die deutsche Landwirtschaft müssen verbindliche Maßnahmen folgen

Mainz, 8. Februar 2018 | „Endlich gibt es eine fassbare Zukunftsperspektive für heimische Landwirte, Hersteller, Händler und die Verbraucher“, begrüßt Bioland-Präsident Jan Plagge die Festlegung in den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD, 20 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland bis 2030 ökologisch zu bewirtschaften. „Für die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft ist das ein Durchbruch. Um in Deutschland dahin zu kommen, wo unser Nachbar Österreich heute schon ist, müssen nun auch verbindliche Maßnahmen der künftigen Bundesregierung folgen“, kommentiert Plagge im Vorfeld der Fachmesse BIOFACH.



Kennzeichnungsregel

Der Billigheimer als Vorreiter?

Slow food fordert Tierschutzrichtlinie für alle

Berlin, 07. Februar 2018  |  Europas größter Discounter Lidl will ab April 2018 einen "Haltungskompass" im Frischfleischverkauf einführen. Der Konzern nutzt damit das gesetzliche Vakuum und inszeniert sich als Vorreiter beim Tierwohl.  Durch Kennzeichnungsziffern von 1 bis 4 soll der Verbraucher - wie bei den Eiern -  erkennen, wie gut oder schlecht das Tier gehalten wurde, von dem das Fleisch stammt.  Slow Food Deutschland warnt, eine gesetzlich festgeschriebene und einheitliche Haltungskennzeichnung aus den Augen zu verlieren. Eine solche Kennzeichnungspflicht sei ebenso notwendig wie eine Reduzierung unseres viel zu hohen Fleischkonsums.


Tagung

Auditbusiness: Das Geschäft mit der Zertifizierung

Teure Kontrolle von ökologischer Landwirtschaft und ökologischen Lebensmitteln

Wo ,bio‘ draufsteht muss auch ,bio‘ drin sein. Das ist klar. Verbraucher fordern zu Recht, dass Täuschung ausgeschlossen wird und die Regeln für biologische Bewirtschaftungsmethoden eingehalten werden. 

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