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Viel Zuspruch für die Öko-Landwirtschaft

Staatsministerin bei Fachtag auf Bio-Schweinehof der BESH

Das Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland e.V. lud Mitte Juni zum Fachgespräch - gemeinsam mit der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall (BESH). Beim Treffen auf dem Schwäbisch Hällischen Demeterhof Lober war auch Baden-Württembergs Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vor Ort. Sie betonte, wie wichtig es sei, den Bio-Anteil bis 2030 auf 40 Prozent zu steigern und regionale Lieferketten zu stärken.

Die Staatsekretärin machte ihre Haltung unmissverständlich deutlich: "Es ist klar, dass der Bio-Anteil bis 2030 auf 40 Prozent steigen soll." Doch sie wies gleichzeitig darauf hin, die Menschen müssten die Bio-Produkte auch kaufen. Die "bewusste Entscheidung für Bio" sei das eine, merkte Friedlinde Gurr-Hirsch an: "Aber man muss auch davon leben können." Wichtig sei, dass die Bio-Bauern nicht ebenso unter Druck gerieten wie die konventionell wirtschaftenden Kollegen. Sie werde sich energisch für ein Gesetz gegen unlautere Handelspraktiken einsetzen – das sei ihr eine "Herzensangelegenheit", versprach die Politikerin.

Am Gespräch nahmen auch der BESH-Vorsitzende Rudolf Bühler teil, der stellvertretende Landesvorstand Bioland Baden-Württemberg Heiko Reinhardt, Martin Ries, Ressortleiter Ökologischer Landbau im MLR und Christoph Zimmer von Ecoland.

Heinrich Rülfing, Vorsitzender des Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland (ABD), erklärte: "Die ökologische Wirtschaftsweise entspricht den Wünschen unserer Gesellschaft an eine nachhaltige und umweltgerechte Landbewirtschaftung und die Umsätze mit Bio-Lebensmittel sind daher auch stetig steigend."

Doch bisher ist der Anteil von Bio-Schweinefleisch am gesamten deutschen Schweinemarkt noch verschwindend gering: "Leider gerade mal 1,5 Prozent", macht Gurr-Hirsch deutlich. Hier setze sie auf Bio in der Gemeinschaftsverpflegung und habe da schon einiges erreicht. "Wichtig ist, Lieferketten aufzubauen", sagt die Staatssekretärin, "in Hohenlohe ist der Geist da."


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