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Neu: #bierforfuture

Neu: #bierforfuture © Stefan Ibele

Jung und laut: seit vielen Wochen gehen Millionen Schülerinnen und Schüler auf die Straße und fordern die Politik auf, endlich etwas gegen den rasant voranschreitenden Klimawandel zu unternehmen. Nicht nur in Deutschland und Europa – auf der ganzen Welt sorgen sich diese jungen Menschen um ihre Zukunft. Wie berechtigt diese Sorgen sind, zeigen nicht nur die schmelzenden Polkappen, der steigende Meeresspiegel oder die dramatischen Unwetter in vielen Regionen unserer Erde. Auch hier bei uns werden die Folgen des Klimawandels immer deutlicher spürbar: Hitzesommer, ausgetrocknete Böden, sinkende Grundwasserspiegel und kranke Wälder.

„Wenn es noch eine Chance geben soll, die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen und den Temperaturanstieg auf ca. 1,5 Grad zu begrenzen, dann sind wir alle gefordert: natürlich die Politik, vor allem aber auch wir Verbraucher und Unternehmer. Und eben auch wir Brauer“, so Esther Straub und Gottfried Härle von der Allgäuer Brauerei Clemens Härle. „Für uns sollte es nicht nur ein Gebot der Reinheit, sondern auch ein Gebot zum Schutz des Klimas geben – ganz getreu dem Motto: ‚Wäre nur die Luft so rein wie das Bier‘“.

Bereits vor über 25 Jahren hat sich die Brauerei Härle auf diesen Weg gemacht. Eine erste Ökobilanz im Jahr 1994 machte die ökologischen Schwachstellen des Betriebs transparent. Daraufhin wurden der Wasser- und Energieverbrauch des Unternehmens Schritt für Schritt reduziert. Im Jahr 2008 folgte dann die Gesamtumstellung der Energieversorgung der Brauerei auf erneuerbare Energieträger: Holzhackschnitzel aus heimischen Wäldern statt Heizöl oder Erdgas, Strom aus Sonne, Wind oder Wasserkraft statt aus Kohle oder Atom. Und die CO2-Emissionen, die beim Transport der Biere und Getränke entstehen, werden durch Ausgleichszahlungen an die Organisation ‚atmosfair‘ für Projekte, die den weltweiten CO2-Ausstoß reduzieren, kompensiert. Damit ist die Brauerei Clemens Härle die erste und wohl einzige Brauerei in Deutschland, die sowohl die Produktion wie auch den Vertrieb klimaneutral gestaltet – und der Umwelt jährlich fast 1000 Tonnen Kohlendioxid erspart.

„Alles also Voraussetzungen für ein ‚Bier der Zukunft‘ – noch dazu, wenn dieses aus biologisch erzeugter Gerste und Hopfen gebraut wird. Und so haben wir uns entschlossen eine Sonderedition mit dem Namen „#bierforfuture“ zu kreieren und auf den Markt zu bringen“, so Esther Straub und Gottfried Härle. Gerste und Hopfen für dieses Bier stammen von ca. 20 Biobauern aus dem Allgäu und aus Oberschwaben. Abgefüllt wird #bierforfuture in umweltfreundliche Mehrwegflaschen, die Etiketten stammen zu 100 Prozent aus Altpapier. Und um den Klimaschutz aktiv voranzubringen, spendet die Brauerei 5 Cent pro Flasche an die renommierte Klimaschutzinitiative ‚Plant for the Planet‘ – zum Pflanzen von Bäumen gegen den Klimawandel.


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