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Weltumwelttag: Umwelt in aller Munde

Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen

Zum Weltumwelttag fordert der geschäftsführende Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL), Dr. Alexander Beck, bei der Preisgestaltung ein Umdenken in der Politik und von den Lebensmittelherstellern.

„Lebensmittelpreise müssen die ökologische Wahrheit sagen. In einer Marktwirtschaft ist das die Voraussetzung für eine effiziente Steuerung in Richtung nachhaltige Ernährungssysteme.“ Die AöL fordert seit langem das systematische Einpreisen der Umweltkosten. Am Weltumwelttag ist diese Forderung aktueller denn je. Die Vermüllung der Meere, Klimawandel und Artensterben zeigen, es ist höchste Zeit für konsequentes Handeln.

Die Politiker und die Akteure der Wirtschaft müssen die Anstrengungen massiv erhöhen. Es gilt, keine wertvolle Zeit mehr zu verlieren, sondern durch innovatives und konsequentes Handeln den Herausforderungen zu begegnen. Deshalb müssen endlich die Umweltkosten von Produkten internalisiert werden und die Preise die ökologische Wahrheit sagen. In der Marktwirtschaft ist der Preis ein sehr effektives Steuerungsinstrument zur Erreichung gesellschaftlicher Ziele. Die Erhaltung der Umwelt als Lebensgrundlage auch für zukünftige Generationen ist zentrales Ziel der Menschen in unserem Land.

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