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Fachhandelstreue Bio-Marken sol­len Fachmarkt weiterentwickeln

Die Arbeitsgruppe mittelständischer Bio-Facheinzelhändler ruft fachhandelstreue Bio-Marken zur gemeinsamen Weiterentwicklung des Bio-Fachmarktes bis 2020 auf. Der Bio-Fachhandel benötige für die Gestaltung seiner Zukunft fachhandelsorientierte Bio-Marken und Produktionsstrukturen.

„Durch die aktuell sichtbarwerdende Suche bestehender Bio-Fachhandelsmarken in die Ubiquität zu gelangen, werden in einigen unserer Sortimente Regalplätze frei, für die wir neue Bio-Markenanbieter oder bewährte Markenhalter mit neuen Artikelangeboten suchen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir fördern fachhandelsloyale Marken und fordern alle Hersteller auf, uns beim Wort zu nehmen! Auch neue Marken und Start-ups, die sich für den Bio-Fachhandel entscheiden, finden mit uns loyale Partner, die ihre Sortimentspolitik danach ausrichten und weiterentwickeln.“

Der Bio-Fachhandel in Deutschland mit ca. 2.500 Geschäften habe ein Potenzial von aktuell rund drei Milliarden Euro und biete eine zukunftsträchtige Basis für Bio-Fachhandelsmarken. Mit über 10.000 Mitarbeitern, die eine fachlich fundierte Ausbildung für das Bio-Sortiment hätten, biete der Bio-Fachhandel eine solide Struktur für die Weiterentwicklung und das Wachstum ökologischer Produkte. Zu­dem stehe er für eine faire und solide Partnerschaft mit den Erzeugern und Landwirten und sichere eine nachhaltige, landwirtschaftliche Struktur.

Bio-Facheinzelhändler und Großhändler der Branche seien dazu aufgerufen, diese Sortimentspolitik ebenfalls zu unterstützen, um so eine für leistungsfähige Hersteller dauerhaft attraktive, wirtschaftliche Basis für weiteres Wachstum im Bio-Facheinzelhandel zu bieten.  
Die Arbeitsgruppe mittelständischer Bio-Facheinzelhändler besteht aus den folgenden Firmen, die diesen Aufruf unterstützen: SuperBioMarkt, Naturgut, Biomare, ebl-naturkost, Vorwerk Podemus, Biofleisch- und Wurstwaren Vera und Bernhard Probst, VollCorner Biomarkt, BioFrischMarkt und basic.

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