Start / Qualitäts-Biofutter für Wiesengold

Tierfutter

Qualitäts-Biofutter für Wiesengold

Öko-Futter vom Feinsten picken jetzt die Legehennen in den Vertragsställen der Eiervermarktung Wiesengold Landei. Im niedersächsischen Höltinghausen wurde die größte Naturmühle Deutschlands in Betrieb genommen.

Das neue Mischfutterwerk, ausgestattet mit modernster Technik, soll Bio-Futtermittel in Premium-Qualität liefern. Eine Vermischung mit konventionellen Produkten und Komponenten ist damit ausgeschlossen. Geplant, finanziert und gebaut wurde die Naturmühle von der GS agri Handelsgenossenschaft in Schneiderkrug.

„Größte Sicherheit für Verbraucher und Top-Qualität unserer Bio-Produkte - das ist unser Erfolgsrezept," so Heinrich Tiemann Geschäftsführer der Eiervermarktung Wiesengold. „Die neue Naturmühle passt perfekt in unser Qualitätssicherungssystem." In der Naturmühle müssen Bio-Getreide wie Weizen, Gerste, Triticale, Roggen und Mais einen Sicherheitscheck durchlaufen, bevor sie angenommen und gereinigt werden. Dann wird das Getreide mit Eiweißkomponenten wie Erbsen, Bohnen, Lupinen oder Sojabohnen gemischt.

So wird aus dem heimischen Bio-Getreide hochwertiges Bio-Mischfutter für Hühner, Puten und Hähnchen. Die Naturmühle nimmt als Naturland-Verarbeiter ausschließlich Getreide von Betrieben an, die eine Verbandszugehörigkeit vorweisen können, weil auf diesen Betrieben mit einem höheren als dem EU-Standard produziert wird. Heinrich Tiemann: „Das passt zu unserer Öko-Philosophie: Mehr Bio geht nicht!"

Eine weitere Spezialität ist, dass das Futter in der Produktion mit einem speziellen „Marker" auf Wasserbasis versehen wird, dem Agro-Isocode. Er macht es möglich, lückenlos die Produktion von Fleisch und Eiern bis zur Ladentheke nachzuvollziehen. Das Vertrauen in die so erzeugten Bio-Produkte ist mit diesen Qualitätsverfahren auch beweisbar geworden.

[ Artikel drucken ]

Ticker

Das könnte Sie auch interessieren

Grüne: Rainer muss Landwirtschaft krisenfester machen

Ophelia Nick kritisiert Minister für Ausblenden des Klimawandels

Die anhaltende Trockenheit setzt der Landwirtschaft zunehmend zu. Baden-Württemberg und Bayern haben für Bio-Bauern den Katastrophenfall ausgerufen, wonach sie nach EU-Öko-Verordnung bestimmtes konventionelles Futter einsetzen dürfen. Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat am Mittwoch im Bundeskabinett über die Folgen der Dürre berichtet – dabei jedoch das Stichwort Klimawandel ausgespart. Ophelia Nick, Grünen-Sprecherin für Landwirtschaftspolitik, vermisst dauerhafte Lösungsansätze.

14.08.2026mehr...
Stichwörter: Tierfutter

Premium Petfood Brands kauft Yarrah

Insolvente Bio-Marke zurück in der Hand des Gründers

Der niederländische Tiernahrungsfutterhersteller Premium Petfood Brands hat die insolvente Bio-Tierfutter-Marke Yarrah übernommen. Damit kehrt das Unternehmen zurück in die Hand des Gründers Jan Jaap Roelevink, der Yarrah 2012 verkauft hatte. Mit dem Schritt will Premium Petfood Brands seine Präsenz in den Benelux-Ländern weiter ausbauen und auf die wachsende Nachfrage nach Bio-Produkten für Haustiere reagieren.

15.11.2024mehr...
Stichwörter: Tierfutter

Unternehmen verwenden weiter Futtermittel aus Regenwaldzerstörung

Deutsche Umwelthilfe fordert Einsatz heimischer Alternativen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat zum dritten Mal abgefragt, welche Ziele für den Umstieg auf nachhaltige, entwaldungsfreie Palmöl- und Soja-Futtermittel Unternehmen in der Tierbranche verfolgen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur vier der 68 befragten Betriebe setzen bereits auf entwaldungsfreie Palmöl- oder Soja-Futtermittel. Ein Großteil bleibe komplett tatenlos oder schiebe den Umstieg auf nachhaltigere Alternativen bis 2025 oder gar 2030 auf.

20.07.2022mehr...
Stichwörter: Tierfutter