Start / Ausgaben / BioPress 51 - Mai 2007 / Bio hat einen Namen

Edeka

Bio hat einen Namen

Dirk Hahne erster Bio-Beauftragter der Edeka Handelsgesellschaft Minden-Hannover

Biologische Lebensmittel haben bei der Edeka Handelsgesellschaft Minden-Hannover seit 2007 einen Namen. Dirk Hahne ist der erste Bio-Beauftragte der größten Edeka Regionalgesellschaft. Diese Position gibt es bei anderen Großhandlungen nicht. Durch die Mitarbeit beim Bio-Projekt 2006 ist er in die neue Funktion hinein gewachsen. Hahne begleitet die Umsetzung und sorgt dafür, dass der Schwung nicht verloren geht. Der Handel, ob selbstständig oder in Regie, der die Produkte aus kontrolliert biologischen Anbau (kbA) am POS präsentieren muss, erhält Unterstützung aus der Zentrale und wird nicht mit dem Ordersatz allein gelassen.


Dirk Hahne, Bio-Beauftragter der Edeka Minden-Hannover verlässt sich nicht auf Intuition und Tradition. Er beantworte Fragen rund um das Bio-Sortiment mittels eines mächtigen elektronischen Werkzeugs namens Datawarehouse. Das Programm liefert Auswertungen auch zu Bio als Entscheidungshilfe.

Im Block oder in der Zuordnung platzieren lautet eine zentrale Frage bei Bio im LEH? Der Kunde hat die Frage längst beantwortet. Nur wissen es die Zentralen nicht, wenn es keine Daten und Auswertungen gibt. Hahne hat die Antwort statistisch ermittelt: „In der Blockplatzierung erreichen wir Steigerungsraten von 30 Prozent und in der Sortimentsplatzierung von 50 Prozent". Der Schaueffekt sprach bisher für die Blockplatzierung. Der Kaufmann sah auf einen Blick die versammelte Bio-Kompetenz. Der Kunde hat andere Gewohnheiten. Er sucht Getränke, Backzutaten, Konserven, nicht Bio-Produkte.


650 Bio-Artikel haben die Mindener auf Lager. „Selbst der schlechteste Bio-Artikel hat seine Berechtigung. Er ist immer noch besser als viele konventionelle", kann Hahne aufgrund der Auswertungen belegen. 1.500 Bio-Artikel stehen insgesamt im Lager und über Streckenbelieferung zur Verfügung.

Wenn 700 Produkte davon auf der Fläche stehen, ist das eine hohe Zahl. Saisonartikel und Dubletten verringern die Präsenz im Regal.

Die 55 Reichelt-Filialen in Berlin, der Nahversorger Görge mit zehn Märkten in der Stadt Braunschweig und der Selbstständige Kaufmann Stefan Ladage mit zwei Märkten, einer davon in der Kleinstadt Wennigsen im Speckgürtel um die Landeshauptstadt Hannover, gehen das Thema Bio engagiert an. Mit diesen drei Beispielen zeigt bioPress auf den folgenden Seiten, wie das Konzept der Zentrale an verschiedenen Standorten kreativ umgesetzt wird.

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