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Recht

Übernahme

Vollcorner erläutert Hintergrund zur Beschwerde gegen Edeka

Münchner Bio-Händler stellt Wettbewerbsbewertung infrage und sieht Perspektiven für ehemalige basic-Filialen

Gegen die Freigabe der Übernahme von Münchner tegut-Filialen durch Edeka hat Vollcorner Beschwerde eingelegt. Jetzt erklärt der Bio-Händler die Hintergründe: So habe das Bundeskartellamt den Wettbewerb vor Ort durch die Abgrenzung der Einzugsgebiete nicht realistisch abgebildet. In der Abgabe einzelner Filialen an unabhängige Händler sieht Vollcorner außerdem eine Chance, um die Vielfalt im Lebensmittelhandel zu erhalten und ehemalige basic-Standorte wieder als Bio-Fachmärkte zu etablieren.

16.10.2026Rechtmehr...

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Übernahme

Bundeskartellamt gibt Rewe-Übernahme von 38 tegut-Märkten frei

Zwei Standorte in Hessen bleiben vorerst ausgeschlossen

Bundeskartellamt gibt Rewe-Übernahme von 38 tegut-Märkten frei © REWE Markt GmbH / Jürgen Arlt, www.arlt-photodesign.de

Das Bundeskartellamt hat die Übernahme von 38 tegut-Lebensmittelmärkten durch Rewe unter Nebenbestimmungen freigegeben. Demnach muss der Handelskonzern für vier Jahre auf zwei Standorte in Marburg-Ketzerbach und Schlüchtern verzichten. Damit sollen Wettbewerbsnachteile für Verbraucher in den betroffenen Regionen verhindert werden.

14.10.2026Rechtmehr...

Ticker

Übernahme

Vollcorner zieht gegen tegut-Übernahme durch Edeka vor Gericht

Oberlandesgericht Düsseldorf soll Freigabe des Bundeskartellamts prüfen

Vollcorner zieht gegen tegut-Übernahme durch Edeka vor Gericht © VollCorner Biomarkt GmbH
Die Vollcorner-Geschäftsführer Paul Pfaff (li.) und Stefan Berktold

Der Münchner Bio-Händler Vollcorner geht juristisch gegen die Übernahme von tegut durch Edeka vor. Nach einem Bericht der Lebensmittel Zeitung (LZ) hat das Unternehmen wegen wettbewerblicher Bedenken Beschwerde gegen die Ende September erfolgte Freigabe durch das Bundeskartellamt eingelegt. Im Fokus stehen die tegut-Standorte im Raum München. Nun muss das Oberlandesgericht Düsseldorf den Fall prüfen.

14.10.2026Rechtmehr...

Verbraucherschutz

EmpCo-Richtlinie tritt in Kraft

BÖLW, Fairtrade und DUH begrüßen strengere Regeln für Nachhaltigkeitskommunikation

EmpCo-Richtlinie tritt in Kraft © Adobe Stock / FS-Stock

Ab diesem Sonntag, 27. September, gelten in Deutschland die Vorgaben der EU-Richtlinie ‚Empowering Consumers for the Green Transition‘ (EmpCo). Sie verschärfen unter anderem die Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sowie an Nachhaltigkeitssiegel in der Verbraucherkommunikation. Der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Fairtrade und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sehen die neuen Regeln als wichtigen Schritt für mehr Transparenz und Glaubwürdigkeit auf dem Markt.

24.09.2026Rechtmehr...

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Neue Gentechnik

Bündnis klagt vor EU-Gericht gegen NGT-Verordnung

Verbände und Unternehmen stellen sich gegen Deregulierung

Bündnis klagt vor EU-Gericht gegen NGT-Verordnung
Bei einer Pressekonferenz hat das Bündnis die Klage vorgestellt. V.l.n.r.: Johannes Bender (Bingenheimer Saatgut), Eva Heusinger (Rapunzel) und Herbert Völkle (BioSaat)

Gegen die im Juli in Kraft getretene EU-Verordnung zu Neuer Gentechnik (NGT) haben heute acht Unternehmen und vier Verbände aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft eine Nichtigkeitsklage beim Europäischen Gericht (EuG) eingereicht. Die Deregulierung sogenannter NGT-1-Pflanzen sehen sie als Verstoß gegen europäisches Primärrecht. Zum Bündnis gehören die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Bio-Hersteller Rapunzel Naturkost.

21.09.2026Rechtmehr...

Recht

Glyphosat: Aurelia-Stiftung reicht Untätigkeitsklage gegen EU-Kommission ein

Kommission setzt Pestizid-Urteil des EU-Gerichts nicht um

Glyphosat: Aurelia-Stiftung reicht Untätigkeitsklage gegen EU-Kommission ein © Aurelia Stiftung / James Baltz auf Unsplash

Die Aurelia-Stiftung hat am Mittwoch beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eine Untätigkeitsklage gegen die EU-Kommission erhoben. Am 19. November 2025 hatte das Gericht die Praxis der EU-Kommission, Pestizid-Zulassungen routinemäßig zu verlängern, für rechtswidrig erklärt. Die Aurelia-Stiftung hatte wegen der 2022 erfolgten Verlängerung der Zulassung von Glyphosat geklagt. Laut Stiftung weigert sich die Kommission nun, das Urteil des EU-Gerichts umzusetzen. Stattdessen habe sie den Fall für erledigt erklärt.

18.09.2026Rechtmehr...

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