Discounter
Aldi Süd bietet regionale Bio-Tomaten vom Niederrhein
Kooperation mit Vitarom Straelen Bio
© Aldi Süd
© Aldi Süd
© stock.adobe.com / metamorworks
Das Ökomonitoring Baden-Württemberg bescheinigt Bio-Lebensmitteln für 2025 erneut eine geringe Belastung mit unerwünschten Stoffen. Nur drei Gemüseproben wurden wegen erhöhter Pestizidrückstände beanstandet, beim Obst gab es in diesem Jahr keine Auffälligkeit. Für verarbeitete Bio-Erzeugnisse wird mit einer Beanstandungsquote von 1,1 Prozent ein neues Rekordergebnis gemeldet. Auch mit Blick auf Gentechnikfreiheit und die Echtheit von Bio-Produkten führten die Untersuchungen zu positiven Resultaten.
Wie kann Bio als Trendverstärker eingesetzt werden? Welche Bedürfnisse können Bio-Frischeprodukte bedienen? Und welche Hürden müssen genommen werden, um weiteres Wachstum zu generieren? Mit den Innovation-Labs ‚Mehr Deutsche Bio-Frische‘ will die Kompetenzstelle Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) gemeinsam mit Handel, Erzeugern und Lieferanten Strategien entwickeln, wie Bio-Frische stärker profiliert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei die Verbindung von Bio mit Trendthemen wie Gesundheit, ‚Longevity‘ und regionaler Herkunft.
© Jan Ommen
Die Mitgliedsbetriebe des Bio Kartoffel Erzeuger e.V. (BKE) haben ihre Anbauflächen für die Ernte 2026 um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Als Grund nennt der BKE die überdurchschnittliche Rohwarenversorgung in der vergangenen Saison, die zu einem starken Preisdruck für die Landwirte geführt hat. Die Höhe der diesjährigen Erträge ist derzeit noch offen.
© stock.adobe.com / Markus Mainka Mehr deutsche Verbandsware in den Lebensmitteleinzelhandel bringen – mit diesem Ziel ist das Projekt ‚Mehr Ökolandbau durch Selbstverpflichtung des Handels‘ gestartet. Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) will darin gemeinsam mit Erzeugern, Verarbeitern und Vermarktern neue Wachstumsstrategien entwickeln. Im Mittelpunkt stehen die Bio-Frischeprodukte Kartoffeln, Äpfel, Möhren und Zwiebeln (KÄMZ).
Obwohl die Nachfrage nach Bio-Produkten wächst, profitieren deutsche Bio-Gemüsebetriebe bislang nur begrenzt davon. Ein Großteil des zusätzlichen Bedarfs wird über Importe gedeckt. Beim Online-Marktgespräch West der Initiative Bio2030 am 9. Juni diskutierten rund 50 Fachleute über Wege, den Anteil von heimischem Bio-Gemüse im Handel zu erhöhen und die Vermarktung zu verbessern.