Start / Ausgaben / bioPress 120 - Juli 2024 / Stabiler Umsatz bei Reformhaus

Markt

Stabiler Umsatz bei Reformhaus

Wachstum im Non-Food-Bereich

Reformhaus hat seinen Umsatz im Jahr 2023 von 730 auf 736 Millionen Euro gesteigert – ein Plus von 0,85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Verantwortlich dafür waren vor allem Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Produkte. Das erwartete Umsatzwachstum von 2,5 Prozent wurde zwar verfehlt, dennoch blickt der Handelsverbund positiv in die Zukunft. Die Flächenproduktivität sei erhöht worden und die hohe Beratungskompetenz bleibe ein Alleinstellungsmerkmal.

Im Sortimentsbereich Nahrungsergänzungsmittel und medizinische Produkte habe sich der Absatz 2023 um 4,2 Prozent erhöht. Auch das Segment Kosmetik und Körperpflege konnte seinen Beitrag um 2,3 Prozent erweitern. „Wir sind im Non-Food-Bereich insbesondere mit Einführungen neuer innovativer Produkte von Exklusiv-Partnern wie Arya Laya und Alsitan gewachsen“, sagt Carsten Greve, Mitglied des Vorstands der Reformhaus eG. „Unsere Kernkompetenz liegt segmentübergreifend bei Produkten mit Mehrwert für die Gesundheit.“

Der Lebensmittelumsatz ging im Vorjahr um 2,7 Prozent zurück, allerdings hätten Lebensmittelprodukte mit speziellem Gesundheitsmehrwert weiter zugelegt – zum Beispiel darmgesunde Produkte.

[ Artikel drucken ]

Ticker

Das könnte Sie auch interessieren

Bio-Kartoffeln: Erzeuger fordern höheren Preis für Lagerware

Wendenknolle und Bio Kartoffel Nord sehen heimische Erzeugung unter Druck

Bio-Kartoffeln: Erzeuger fordern höheren Preis für Lagerware © stock.adobe.com / Marat Jolon

Die Bio-Kartoffelbranche blickt auf eine Ernte mit regional teils unterdurchschnittlichen Ergebnissen zurück, während die Nachfrage nach heimischen Bio-Kartoffeln stabil bleibe. Gleichzeitig stellten steigende Produktions-, Lager- und Energiekosten die Erzeugerbetriebe vor zunehmende wirtschaftliche Herausforderungen. Das berichten die norddeutschen Erzeugergemeinschaften Bio Kartoffel Nord GmbH & Co. KG und Wendenknolle w.V.

06.10.2026mehr...
Stichwörter: Markt

Regionale Bio-Tomaten werden knapp

Bio.Fru.Pro fordert mehr Planungssicherheit

Regionale Bio-Tomaten werden knapp © Bio.Fru.Pro

Der deutsche Bio-Markt wächst weiter: Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln und -Getränken um 4,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig zeigt die aktuelle Tomatensaison, wie anfällig die Versorgung bei klimatischen Problemen in den europäischen Anbauregionen ist. Die AMI berichtet von geringeren Erntemengen und einer lebhaften Nachfrage.

07.09.2026mehr...
Stichwörter: Markt

Bio-Ernte 2026: Weizen durchschnittlich, Hafer und Gemüse unter Druck

Hitze und Trockenheit setzen Sommerungen zu

Die Bio-Ernte fällt 2026 durchwachsen aus. Nach Einschätzung der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) liegen die Erträge bei Winterungen wie Winterweizen, Roggen und Gerste auf einem durchschnittlichen Niveau, während die Ernte bei Sommerungen unterdurchschnittlich ausfalle. Hafer, Sommergetreide und Gemüse litten unter der Dürre.

18.08.2026mehr...
Stichwörter: Markt