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Mehr Anreize für Öko-Ackerbau setzen

Naturland Baden-Württemberg kommentiert Agrarförderung

Naturland fordert stärkere Anreize für Ackerbaubetriebe in Baden-Württemberg zur Umstellung auf Bio. Der Förderrahmen der Landesregierung sei zwar grundsätzlich gut, er müsse aber nachjustiert werden, damit nicht nur extensive Grünlandbetriebe, sondern auch produktionsstarke Ackerbaubetriebe ihre Zukunft im Ökolandbau suchen.

Der Naturland-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg, Hans Bartelme, verwies auch auf die Preisentwicklungen als Folge des Ukraine-Kriegs. Durch sie sei zu befürchten, dass eine Umstellung auf Bio für viele Ackerbaubetriebe wirtschaftlich kaum mehr interessant sein wird.

Bartelme forderte die Landesregierung auf, ihre geplanten Förderprogramme noch einmal dahingehend zu überprüfen, welche zusätzlichen Anreize für Ackerbaubetriebe innerhalb des Förderrahmens gesetzt werden können. Außerdem müsse die Öko-Prämie in der zweiten Säule stärker angehoben werden als bislang geplant. Das Land müsse einen Ausgleich schaffen für die Benachteiligung, die Bio-Betrieben durch die Reform der gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) droht.

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