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Technik

Bionik für natürliche Lebensmittelqualität

Bormia Bio-Quellwassergenerator und -Homogenisierer für verlängertes MHD

Ganzheitlich gesunde Lebensmittel können nur das Ergebnis einer natur-gerechten Verarbeitung sein. Mit dem Bormia Bio-Quellwassergenerator und dem Bio-Homogenisierer für verschiedenste Flüssigkeiten wird dieser Anspruch erfüllt.

Ganzheitliche bzw. funktionale Lebensmittel (Functional Food) liegen im Laufe des neuen Gesundheitsbewusstseins am Markt immer stärker im Trend. Der Kunde will Produkte, die ihn wirklich nähren und seine Vitalität fördern.

Biologische und naturbelassene Lebensmittel bringen Qualität naturgegeben mit. Sie sollten ihre ganzheitliche Wertigkeit innerhalb der Verarbeitung nicht verlieren, sondern sie sollte möglichst noch gesteigert werden (zum Beispiel durch Fermentation etc.). Die Qualität eines Naturproduktes verliert an Wert, wenn es durch unangebrachte Verarbeitungsprozesse deformiert und in ihrer energetischen Struktur zerstört wird.

Das gilt besonders auch für Wasser, unser wichtigstes Lebensmittel. ,Lebendiges Wasser‘ wird in der Fachwelt aktuell vielfach diskutiert. Es ist die Basis für alle darauf aufbauenden Energiestrukturen und entsteht ausschließlich aus dem Zusammenspiel der Naturgesetze.

Konventionelle Lebensmitteltechnologien wie Zentrifugen, Dekanter, Homogenisatoren, hochtourige Kreiselpumpen, Mikrowelle, UV-Be- handlung, Druckfiltration usw. sind verantwortlich dafür, dass Produkte energetisch und biochemisch deformiert oder zerstört werden. Die Haltbarkeit und die mikrobiologische Produktsicherheit werden zwar gewährleistet, aber diese industriellen Verarbeitungstechnologien ermöglichen kein Funktional Food.

Allein die Druckerhöhung von 2,5 auf vier bar in unseren Wasserleitungen seit Mitte der 60er Jahre zerstört natürlich energetische Strukturen im Wasser. Unser Stoffwechsel funktioniert nur optimal auf Basis der natürlichen Gesetzmäßigkeiten Lebendigen Wassers wie zum Beispiel frischen Quellwassers.

Das Bormia-Prinzip

Das Bormia-Prinzip ist nach dem Vorbild des Herzens konstruiert, das linkswirbelnde Arterien und rechtswirbelnde Venen aufweist und beide Wirbelrichtungen harmonisch vereint. Harmonie - im Gegensatz zur Disharmonie - ist damit das Kernwort der Bormia-Innovation. Es ist nicht neu, das Harmonieprinzip in der Lebensmittelverarbeitung zu verwenden. Der Anthroposoph Paul Schatz entwickelte durch seine Erkenntnisse den Turbula© 3D-Mischer, der sehr erfolgreich in der Pharmaindustrie verwendet wird. Das Bormia-Verfahren ist zusätzlich naturrhythmisch aufgebaut und wartungsfrei - wie die Natur.

Der Bio-Quellwassergenerator ist für Wasser konzipiert. Der Bio-Homogenisierer ist eine Weiterentwicklung zum Mixen und Homogenisieren verschiedenartiger Flüssigkeiten, sowie für unterschiedliche Beschaffenheit wie Aromen, Fett, Eiweiß, Zucker etc. (vgl. Milch, Wein, Limonaden Mixgetränke…).

Die deutlich positiven Zellreaktionen belegen eine hohe Akzeptanz bzw. Bioverfügbarkeit von Bormia-Wasser. Beim Bormia-Verfahren wird das Natur-Prinzip des Trichter-Wirbels angewendet, um den Stoff (zum Beispiel Milch, Mixgetränke, Wassers etc.) innerhalb der Wirbelrotation zum Zentrumspunkt und der Umstülpung zu führen.

Inversion kann man mit dem Umstülpen eines Strumpfes von innen nach außen vergleichen (Inversion = Umkehrung, Umdrehung, Umwandlung). Am Inversionspunkt entstehen hohe Rotationsgeschwindigkeiten, die die Flüssigkeit in Fläche überführt und Stoffe wie zum Beispiel Fette der Milch in kleine Kügelchen zwischen den Flächen einrollt oder zerkleinert, die sich dann in der Milch homogen verteilen. Dieser Vorgang wird rhythmisch, mehrfach wiederholt. Die Milch bekommt so einen sahnigen Geschmack (Sahnemilch), rahmt weiterhin natürlich auf, aber die Fettkügelchen kleben nicht aneinander und auch nicht am Gefäß.

Erhöhte Haltbarkeit und Keimstabilität

Auffällig ist auch, dass die Milch innerhalb der gesamten Haltbarkeit nicht mehr stichig bzw. bitter wird. So behandelte Pasteurisationsmilch bleibt nachweislich um ein Vielfaches länger frisch. Bei beiden Bormia-Geräten zeigt sich zudem eine deutliche Keimstabilität aller damit erstellten Produkte. Auch beim Reinigungs- und Brauchwasser stellt sich dieser erfreuliche Nebeneffekt für den gesamten Produktionsort ein und sorgt für eine natürliche Sicherheit.

Der Bormia-Prozess ist für alle Flüssigkeiten gleich, hat aber entsprechend den verwendeten Medien verschiedene Auswirkung. Beim Wasser entsteht beispielsweise eine starke Reinigungswirkung durch die Nanometrisierung organischer Materie und deren Informationscluster. Ein bläulicher Schimmer im behandelten Wasser ist auf den gesteigerten hexagonalen Ordnungszustand zurückzuführen. Verschiedenartige Flüssigkeiten, zum Beispiel Milch und Fruchtsäfte, beim Weinverschnitt, Mixgetränke aus Molke und Fruchtsäften etc. werden während der Rotation inein-  ander gerieben bzw. miteinander verschmolzen. Das kommt einem Homogenisierungseffekt gleich, der mit der erhöhten inneren Struktur die Keimstabilität bei der Lagerung ermöglicht.

Bedeutsamer ist aber der Vorgang der Kolloidalisierung der mit Bormia behandelten Flüssigkeiten. Da beide Rotationswirbel parallel stattfinden, ist die Auflösung der gegensätzlichen Polaritäten in der Zusammenführung im Gerät gegeben. Es entsteht Harmonie und in der Folge Kolloide. In der Ernährungslehre sind Kolloide für ihre direkte Bioverfügbarkeit bekannt. Sie sind der Qualitätsfaktor in allen frischen Lebensmitteln und ein Ausdruck für einen ausgereiften Zustand des Produktes. Alle lebendigen Flüssigkeiten wie Blut, Urin, Frischmilch, Frischsäfte, Quellwasser etc. sind kolloidal. Der Kolloid-Effekt ist bei allen auch sehr unterschiedlichen Lebensmittelflüssigkeiten in Kalt- und Heißanwendung möglich und ermöglicht vielfältige innovative Produkte.

Nutzen für alle Seiten

Bei Anwendung des Bormia-Prinzips können Hersteller die Produktions- und Kostenstruktur optimieren, der Handel partizipiert durch Verlängerung und ein verlässliches MHD, der Konsument erhält seine gewünschte bzw. gesteigerte Produktqualität.

Beide Geräte sind Permanentverfahren, benötigen keinen eigenen Prozessschritt, sind klein, werden nach der Pumpe in die Transportleitung eingebaut und der Prozess findet im Durchfluss des Gerätes statt. Der Bio Homogenisierer sowie der Bio Quellwassergenerator sind wartungsfrei, werden mit konstanten 2,5° bar betrieben und können von Klein- bis Großbetrieben eingesetzt werden.

Nadeen Althoff

 

Der Wasserforscher Nadeen Althoff
Nadeen Althoff betätigt sich seit 32 Jahren als Wasserforscher. 1994 wurden seine fermentierten Kombu’Cha Natur Pur® Enzymgetränke, produziert mit unpasteurisierter Flaschengärung, auf der Biofach als Bio-Produkt des Jahres ausgezeichnet.
2004 entwarf er den Bormia® Bio-Quellwassergenerator nach der Natur und beschäftigte sich seit vielen Jahren nicht nur wissenschaftlich mit natürlicher Wasseraufbereitung. Er hält seit 2006 auch Vorträge zum Thema ‚Wasseraufbereitung: Zwischen Naturgesetzen und Technologiewahn‘ auf internationalen Wasserkongressen und veröffentlichte zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften. Althoff mahnt seit langem einen Paradigmenwechsel in der Wasserforschung an: „Technische Manipulation am Wasser wirkt immer, denn es ist das sensibelste Medium überhaupt…, ob aber die Ergebnisse der technischen Wasseraufbereitung mit organischem Leben konform gehen, kann nur bezweifelt werden.“
Weitere Informationen zu Lebendigem Wasser und den Bormia-Geräten sowie neueste Forschungsergebnisse unter  http://www.bormia.de

 


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