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Globaler Handel

International Fairtrade Conference 2020: Faire Wirtschafft schafft Zukunft für alle

Gipfeltreffen des fairen Handels am 25. März in Berlin

- Hochkarätige Sprecher*innen wie Daniel Anthes, Nanda Bergstein und Dario Soto

- Frauen-Empowerment: für eine gerechte Zukunft unerlässlich

- Lieferkettengesetz schafft einheitliche Bedingungen für alle

Köln, 18. Februar 2020  |   Am 25. März startet zum achten Mal die International Fairtrade Conference IFC in Berlin – in diesem Jahr unter dem Motto ‚Next Global Level – Faire Wirtschaft schafft Zukunft für alle‘. Auf der Agenda stehen drängende Themen des globalen Handels, wie faire Lieferketten, Gendergerechtigkeit und Kinderrechte sowie Klimaschutz. Auf dem Gipfeltreffen des fairen Handels diskutieren Hersteller, Händler, Start-ups, Klimaschützer und Experten aus dem fairen Handel die Chancen und Herausforderungen eines globalen Wertewandels in der Wirtschaft.

Empowerment von Frauen und Produzenten im Fokus

Unter dem Motto ‚Welche Rolle spielen Frauen bei der Umgestaltung der globalen Wirtschaft?‘ gibt Mary Kinyua, Director Administrations and Human Resources, Oserian Development Company Ltd., Einblicke in die Chancen, die sich durch mehr Gendergerechtigkeit eröffnen. Kinyua ist unter anderem Vorsitzende des Fairtrade Africa Vorstands, der 1,1 Millionen Produzenten in Afrika und dem Nahen Osten vertritt.

„Ich will Frauen und Produzenten daran erinnern, dass wir Teil des Dialogs sind. Fairtrade ist für mich eine Plattform, um das Bewusstsein für unfaire globale Handelspraktiken zu schärfen. Zusammen mit anderen gleichgesinnten Initiativen macht Fairtrade die Welt zu einem besseren Ort, in dem meine Kinder selbstbestimmt leben können.”

Faire Lieferketten – freiwillig oder per Gesetz?

Im ‚Best Practice Talk‘ diskutieren Nanda Bergstein, Director Corporate Responsibility bei Tchibo, Frank Braßel, Kampagnenleiter für wirtschaftliche Gerechtigkeit bei Oxfam, Dario Soto, CEO von Fairtrade International sowie Veronika Ertl, Referentin Entwicklungspolitik der Konrad Adenauer Stiftung, wie Wertschöpfungsketten für alle Beteiligten gerechter gestaltet werden können. Vor dem Hintergrund des Supermarktchecks von Oxfam und den Überlegungen für ein Lieferkettengesetz werden mögliche Sektoransätze und innovative Lösungsideen vorgestellt. Wichtige Voraussetzung für Zukunftsgerechtigkeit ist der Dialog auf Augenhöhe, betont Nanda Bergstein: „Wir müssen Maßnahmen aus einer Haltung des Respekts für die betroffenen Menschen und dem Glauben an ihre inhärente Stärke und Würde gestalten".

Mehr Zukunftsgerechtigkeit durch Umgestaltung der Wirtschaft

Keynote-Speaker Daniel Anthes, Diplom-Wirtschaftsgeograph und Berater des Zukunftsinstituts, versteht Zukunft als Gestaltungsraum. Er fordert eine neue Definition von Wirtschaftswachstum für mehr Zukunftsgerechtigkeit in Zeiten sozio-ökologischer Herausforderungen. Leidenschaftlich setzt Anthes seine ganze Energie dafür ein, für das Thema Nachhaltigkeit mehr Bewusstsein in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen.

Faire Produktwelten auf dem Markt der Möglichkeiten

Auf dem Markt der Möglichkeiten als begleitende Ausstellung finden Konferenzteilnehmende eine Auswahl der Fairtrade-zertifizierten Produktpalette: Aussteller sind die Einzelhandelsunternehmen Aldi Nord und Süd, sowie Lidl und Rewe mit ihren fairen Produktlinien; außerdem Fairtrade-Honig Hersteller Breitsamer & Ulrich sowie Schokoladenhersteller Tony‘s Chocolonely. Die Kaffeebar ist ausgestattet mit fair gehandeltem Puro Kaffee von der Miko Kaffee GmbH.

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