Veranstaltung
‚Frieden neu denken‘ beim IX. World Organic Forum
Konferenz und Internationales Friedensfestival
Unter dem Motto ‚Frieden neu denken‘ treffen sich dieses Jahr Aktivisten und Bio-Branchenvertreter in der Akademie Schloss Kirchberg zum 9. World Organic Forum. Zum Auftakt des Events findet am Sonntag, 12. Juli ein Internationales Friedensfestival statt. Auch an den folgenden Konferenztagen vom 13. bis 15. Juli stehen die Themen ‚Frieden unter den Menschen‘ und ‚Frieden mit der Natur‘ im Mittelpunkt. Das Forum soll in einer gemeinsamen ‚Kirchberger Erklärung zum Weltfrieden‘ münden.
Am Sonntag beginnt der Kongress mit einem Ökumenischen Friedensgottesdienst. Anschließend stellen sich in allen vier Schloss-Innenhöfen Friedensinitiativen und NGOs vor, begleitet von Vorträgen, Filmpräsentationen und Musikbeiträgen. Abgeschlossen wird das Friedensfestival von einem Friedenskonzert mit den Stuttgarter Salonikern.
An den weiteren Kongresstagen folgen Vorträge, Podien und Workshops rund ums Thema ‚Frieden neu denken‘. Ziel ist es laut der Akademie Schloss Kirchberg, ein Netzwerk für Friedensengagierte zu schaffen und die militärische Sicherheitspolitik zugunsten einer zivilen Sicherheitsstrategie zu überwinden. Dabei soll die Förderung von Präventionsmaßnahmen und die Schaffung gerechter wirtschaftlicher Bedingungen im Fokus stehen. 81 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges soll darüber reflektiert werden, was aus der Vergangenheit gelernt werden kann.
Darüber, wie mit Bio-Landbau Frieden geschaffen werden kann, wird Aktivist und Publizist Bernward Geier referieren. Der Friedensaktivist Jürgen Grässlin ist zu Gast und wird ‚Visionen einer besseren Welt‘ vorstellen. Janet Maro, Geschäftsführerin von ‚Sustainable Agriculture Tanzania‘ (SAT), ist erneut mit von der Partie und wird die Rolle von Frauen bei der Schaffung von Frieden in den Diskurs einbringen. Und die ehemalige Grünen-Abgeordnete und Landwirtschaftsministerin Renate Künast beleuchtet das Thema ‚Tierwohl: Frieden mit den Tieren‘.
In Arbeitsgruppen wird vertieft, welche Auswirkungen Kriege und Konflikte auf Landwirtschaft und Ernährungssysteme weltweit haben. Es wird über die Zukunft des Ökolandbaus und nachhaltiger Ernährungssysteme diskutiert. Die Fragen, was aus der Geschichte gelernt werden kann und wie nachhaltige Entwicklung als Alternative zu militärischer Aufrüstung funktioniert, rücken in den Mittelpunkt.
Am Mittwoch (15. Juli) endet die Konferenz mit zwei alternativen Exkursionsprogrammen: zur Bio-Gewürzmanufaktur ‚Ecoland Herbs & Spices‘, dem Demeter-Betrieb Sonnenhof und dem Erzeugerschlachthof Schwäbisch Hall; oder auf den Spuren der Friedensarbeit zum Haus der Bauern, der Michaelskirche und dem Nikolaifriedhof in Schwäbisch Hall.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.







