Veranstaltung
2. Online-Konferenz zu PFAS-Rückständen
20. und 21. Januar 2026
Die Akademie Fresenius lädt zum zweiten Mal zu einer internationalen Online-Konferenz über Rückstände von PFAS in Lebensmitteln, Verpackungen und der Umwelt. Teilnehmer erhalten einen Überblick über aktuelle regulatorische Entwicklungen, analytische Herausforderungen bei der Überwachung und Erkennung, toxikologische Erkenntnisse und praktische Ansätze zur Risikobewertung der Ewigkeitschemikalien.
Aktuelle Untersuchungen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace zeigen erneut, dass PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) in Lebensmitteln und der Umwelt nachweisbar sind. Bei einem Test des BUNDs wurden PFAS in Hühnereiern identifiziert, wobei teilweise die tolerierbare wöchentliche Aufnahmemenge für Kinder bereits durch den Verzehr eines einzelnen Eis überschritten wurde. Greenpeace hat wiederum PFAS-Rückstände in Fischen und Meeresfrüchten aus der Nord- und Ostsee festgestellt.
Parallel dazu hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) am 20. August einen aktualisierten Vorschlag zur Beschränkung von PFAS in der EU-Chemikalienverordnung REACH veröffentlicht. Dazu gehört auch ein umfassendes Verbot ihres Einsatzes in Lebensmittelverpackungen.
Die Konferenz will Experten aus der gesamten Lebensmittelversorgungskette zusammenbringen, die sich mit den analytischen, regulatorischen, toxikologischen und praktischen Aspekten von PFAS befassen. Laboratorien, Hersteller, Händler und Fachleute aus Regulierung und Produktmanagement sind eingeladen, sich über aktuelle Daten, Analysemethoden und Compliance-Anforderungen zu informieren.
Weitere Informationen zu Programm, Preisen und Anmeldung erhalten Sie hier.







