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BÖLW-Herbsttagung

Warum man die Klimakrise nicht ohne die Landwirtschaft lösen kann

Auf der UN-Klimakonferenz in Paris im November 2016 hat sich die Weltgemeinschaft auf neue ambitionierte Ziele geeinigt, mit denen die Emission von Treibhausgasen eingedämmt werden soll. Bis zur Klimakonferenz im November in Marrakesch steht die konkrete Ausgestaltung der Pariser Beschlüsse auf dem Plan. Die Verhandlungen für einen deutschen Klimaschutzplan 2050 laufen auf Hochtouren.

Wenig Fokus in der Klimadebatte ist bislang auf die Landwirtschaft gelegt worden – trotz ihrer Rolle als Täter, Opfer und potentieller Problemlöser: Kaum ein anderer Sektor emittiert einerseits so viel schädliche Klimagase, ist selbst massiv von der Klimakrise betroffen und kann andererseits der Atmosphäre, ohne negative Nebenwirkungen, sogar CO2 entziehen.

Fakt ist: Die Klimakrise kann ohne die Landwirtschaft nicht gelöst werden. Doch wie gelingt es, das ungenutzte Potential zu heben? Welche Landbewirtschaftung ist klimafreundlich, welche politischen Rahmenbedingungen braucht es für diese? Und welche konkreten Maßnahmen müssen im Klimaschutzplan 2050 und bei den Verhandlungen in Marokko verankert werden?

Auf seiner Herbsttagung möchte der BÖLW diskutieren, wie Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion in Politikstrategien, Handelsregeln und Verträgen zum Klimaschutz integriert werden können, welche Umbaumaßnahmen für eine klimafreundliche Zukunftslandwirtschaft auf den Weg gebracht werden müssen und welchen Beitrag die ökologische Wirtschaftsweise leisten kann.

Bei einem Begrüßungskaffee ab 14 Uhr und nach der Veranstaltung bei einem Bio-Abendessen und -Getränken besteht die Möglichkeit für Gespräche und zum Austausch.

BÖLW-Herbsttagung
Agriculture please!
Warum man die Klimakrise nicht ohne die Landwirtschaft lösen kann
Mittwoch, 9. November 2016 von 14.00 – 18:30 Uhr
Tagungswerk, Lindenstraße 85, 10969 Berlin-Mitte

Anmeldungen bis zum 4. November unter:
http://boelw.de/veranstaltungen/2016/herbsttagung2016/


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