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St. Leonhards

St. Leonhards feiert 20. Jubiläum

Leidenschaft für Lebendiges Wasser, Stuten- und Ziegenmilch-Produkte

Bekannt war der Heilige St. Leonhard einst dafür, dass er den Weg zur Quelle gewiesen hat. Heute steht der Name seit über 20 Jahren für ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen, das sich neben der Leidenschaft für Lebendiges Wasser auch der Herstellung schmackhafter Bio-Stuten- und Ziegenmilch-Produkte aus der eigenen Naturkäserei St. Georg verschrieben hat. Alle Gäste der zwei familieneigenen Wohlfühl-Hotels, dem Mauthäusl und dem Falkenhof, kommen in den Genuss dieser hochwertigen Lebensmittel.

St. Leonhards ist heute überregional bekannt und mit seinen Lebendigen Wässern Marktführer im Naturkostfachhandel. Auch zeigen die St. Leonhardsquellen zunehmende Präsenz in der gehobenen Gastronomie. Stabile, steigende Umsätze garantieren ein gesundes Wachstum. Die Nachfrage nach den mittlerweile neun Wässern der sechs Brunnen steigt stetig an.

Das Erfolgsrezept: Heute wie damals werden die Wässer auf der Basis einer konsequenten Qualitätsphilosophie, das heißt in ständigem Dialog mit renommierten Untersuchungs-Instituten und in direktem Kontakt mit dem Handel und dem Endverbraucher, auf den Markt gebracht. Damit bietet St. Leonhards eine ganz eigene Klasse an Wässern an. 

Der Anfang: Ein Mitarbeiter – 120.000 Flaschen

Der Unternehmensgründer und Seniorchef von St. Leonhards, Johann Abfalter, erinnert sich: „Begonnen haben wir mit einer alten Abfüllanlage, einem einzigen festen Mitarbeiter und 120.000 Flaschen pro Jahr. Das bedeutete viel mechanische Arbeit. Abgefüllt haben wir alle zwei Wochen, immer wieder stand die Anlage still und Ersatzteile waren schwer zu bekommen“.

Die Quelle war relativ unbekannt, der Vertrieb lief anfangs ausschließlich über den Naturkostfachhandel. „Das waren besondere Zeiten damals“, erinnert er sich. „Die Großhändler haben zwanzig Paletten Wasser bestellt und durften sich sechs Wochen später drei Paletten abholen. Trotzdem sind sie uns treu geblieben.“ 

Von rund 200.000 Litern im Jahr zum damaligen Zeitpunkt hat sich die Kapazität auf 40 Millionen Liter im vergangenen Jahr erhöht. 2016 wird ebenfalls mit einer guten Steigerung gerechnet. Mit der heutigen Betriebsgröße von 40 Mitarbeitern kann die Firma flexibel und schnell auf den wachsenden Bedarf reagieren. Darüber hinaus sind eine weitsichtige, soziale Unternehmenspolitik und ein gesundes Wachstum wichtig.

Martin Abfalter, Sohn des Unternehmensgründers, verantwortet heute das gesamte operative Geschäft, im Sinne der gemeinsamen Unternehmensphilosophie: Einfachheit und die Konzentration auf das Wesentliche. Ein Sortiment hochwertiger Produkte, eine klare Strategie, überschaubare Strukturen. Kein Schnickschnack. Ein solider Familienbetrieb eben. 

Reine Arteserquellen – schonend abgefüllt

Alle Wässer sind sogenannte Arteserquellen, die sich selbst – ohne Pump­hilfe – ihren Weg an die Erdoberfläche bahnen. Kenner wissen das als echtes Qualitätskriterium zu schätzen. Darüber hinaus sind die Wässer so rein, dass keine Haltbarmachung notwendig ist. Im Jahr 2004 nahm Familie Abfalter die neue, moderne Abfüllanlage in Betrieb, bei der die schonende Abfüllung im Vordergrund steht. Ohne die Wässer über lange Leitungen zu transportieren, werden sie direkt und so schonend wie möglich – ausschließlich in firmeneigenen Leichtglasflaschen - am Quellort abgefüllt. Denn Glas ist geschmacksneutral und gibt keine schädlichen Stoffe an den Inhalt ab. So bleibt die hohe Qualität des Wassers ganz natürlich erhalten. 

Sechs Quellen. Neun Wässer 

„Wasser schmecken“. Das machen inzwischen viele Menschen. Die sechs Quellen werden von den Zentralalpen gespeist. Dadurch sind die Wässer von Abgasen oder sonstigen Schadstoffen gänzlich unbelastet. Das Wasser fließt unterirdisch über mehrere Jahrhunderte durch Geröll und Gestein. Es handelt sich um Tiefenquellen. Auf seinem Weg speichert das Wasser unzählige Informationen, bis es dann schließlich an der Quelle aus eigener Kraft zutage tritt.

Seit 1999 wurden bis heute fünf weitere Quellen erschlossen: Im Jahr 1999 die Mondquelle, 2002 die Lichtquelle und die Sonnenquelle in Stephanskirchen, Bad Leonhardspfunzen sowie 2006 die Quelle St. Georg und 2008 die flüssige Jodsole für Jod Natur in Ruhpolding.

Neun verschiedene Wässer aus sechs unterschiedlichen Quellen bietet St. Leonhards derzeit an. Weitere, noch unerschlossene Quellen befinden sich bereits im Besitz der Familie Abfalter und sollen zukünftig das Sortiment erweitern. Das entspricht Johann Abfalters Philosophie, für jeden das passende Wasser anzubieten.  

Auch bei der Suche nach neuen Quellen setzt der Querdenker auf in der Branche unübliche Methoden: Er arbeitet statt mit Geologen lieber mit Wünschelrutengängern zusammen, die sind in ihren Aussagen viel exakter – so seine Erfahrung. Drei bis fünf verschiedene Experten müssen zu einem einheitlichen Ergebnis bezüglich Qualität und Standort der Quelle kommen. Dann wird er aktiv. So mancher schüttelt darüber den Kopf. Doch der Erfolg gibt ihm Recht, das erkennen auch seine Kritiker an.

Eigene Naturkäserei St. Georg

Einen außergewöhnlichen Weg geht St. Leonhards schon seit der Firmengründung im Jahr 1996. So bleibt das Unternehmen auch mit den innovativen Produkten aus Stuten- und Ziegenmilch seiner ganzheitlichen Philosophie treu: ‚echte Lebensmittel statt nur sättigende Nahrungsmittel zu produzieren‘ und verfolgt seine Ideen konsequent weiter.

„Ab Frühjahr 2016 stellen wir in unserer eigenen Naturkäserei St. Georg in Ruhpolding reine Molke aus Stuten- und Ziegenmilch sowie verschiedene Käse mit gleicher Milchmischung her. Diese hochwertigen Produkte sind besonders geeignet für gesundheitsbewusste Menschen und Liebhaber des Besonderen“, so Martin Abfalter, Geschäftsführer der St. Leonhards Quellen.

Die ausschließlich von eigenen Tieren des St. Leonhards Hof stammende Stutenmilch ist Bioland- und Biokreis-zertifiziert. Die Ziegenmilch wird von verschiedenen Bioland-Bauern aus der näheren Umgebung zugekauft. Selbstverständlich achtet Johann Abfalter darauf, dass bei der Stutenmilch-Produktion der größte Teil der Milch den Fohlen zur Verfügung steht. Die ersten sechs Wochen lang gehört die Milch ausschließlich den Fohlen. Und auch danach trinken sie solange, bis sie satt sind. Nur der Rest, der übrig bleibt, wird weiterverarbeitet. Im Verhältnis 60:40 wird die bekömmliche Ziegenmilch mit der wertvollen Stutenmilch zu einem ganz neuen Geschmackserlebnis verbunden. Weltweit nachhaltiges und soziales Handeln.

Gutes Wasser für alle

Als erfolgreiches Unternehmen übernimmt St. Leonhards auch gesellschaftliche Verantwortung und gibt etwas an Menschen weiter, die Hilfe brauchen. Der Wunsch ‚für jeden Menschen das passende Wasser‘ ist deshalb für die Inhaberfamilie Abfalter Antrieb und Anspruch zugleich. Doch weltweit fehlt vielen Menschen überhaupt ein Zugang zu Wasser, insbesondere zu sauberem Trinkwasser.

So setzt sich das Unternehmen mit verschiedenen Projekten weltweit, vor allem in Afrika, aber genauso im eigenen Land dafür ein, den Lebenskreislauf von Mensch und Natur auch dort aufrecht zu erhalten, wo Armut, Not oder Krieg herrschen. Und zwar mit der Unterstützung für den Bau von Brunnen, Brücken, Straßen oder Schulen.

Es geht unter anderem darum, die Infrastruktur in benachteiligten Regionen durch das Zusammenspiel von Bildung, sozialen und ökologischen Verbesserungen wieder mit aufzubauen. Regelmäßig unterstützt St. Leonhards auch vor Ort karitative Einrichtungen und soziale Projekte.

Wohlfühl-Oasen: Hotel Mauthäusl und Vitalhotel Falkenhof
Der Hotel-Gasthof Mauthäusl vereint die unberührte Natur der bayerischen Alpen mit der jahrhundertealten Tradition eines historischen Ortes. Die Umgebung lädt zu Wanderungen und Bergtouren zwischen Königssee, der Mozartstadt Salzburg und den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen ein. Und das Haus selbst bietet Entspannung pur. Ein Highlight: Baden in Lebendigem Wasser.

Inmitten des Naturparadieses Inntal zählt das Vitalhotel Falkenhof zu einem der besten Wellnesshotels Deutschlands. Es wurde in den letzten Jahren mehrfach als herausragende Adresse ausgezeichnet.


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