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Glyphosat: EU-Parlamentarier gegen Neuzulassung

EU-Parlamentarier haben sich gegen die Neuzulassung des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ausgesprochen: „Solange ernsthafte Bedenken über die krebserregenden und hormonellen Auswirkungen des Herbizids Glyphosat nicht ausgeräumt sind, sollte die Zulassung durch die EU-Kommission nicht verlängert werden.

Stattdessen sollte eine unabhängige Studie in Auftrag gegeben und alle wissenschaftlichen Erkenntnisse offengelegt werden, die dem Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zugrunde lagen“, forderten Abgeordnete des Umweltausschusses. Über den Entschließungsantrag wird das Parlament Mitte April entscheiden.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, Glyphosat für weitere 15 Jahre zuzulassen. Bisher konnte noch keine Einigung unter den EU-Staaten erzielt werden. Eine erneute Abstimmung ist für Mitte Mai vorgesehen.
Glyphosat wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die EFSA halten es für unbedenklich.

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