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EU-Ökoverordnung

Politik würdigt Bio als Zukunftsbranche

BÖLW sieht Risiken durch Totalrevision der EU-Öko-Verordnung

Auf dem ersten Bio-Empfang des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) auf der Grünen Woche in Berlin haben Spitzenpolitiker von EU und Bund vor 700 Gästen aus Politik, Verwaltung, Landwirtschaft, Herstellung und Handel, Medien und Zivilgesellschaft den Bio-Sektor als Zukunftsbranche mit außergewöhnlichen Wachstumschancen gewürdigt.

Diese Chancen werden jedoch aktuell durch die Pläne der EU-Kommission zur Revision der EU-Öko-Verordnung massiv gefährdet. Der BÖLW fordert als Spitzenverband der Ökologischen Lebensmittelwirtschaft anstatt einer Totalrevision eine gezielte und problemorientierte Weiterentwicklung der bestehenden EU-Öko-Verordnung. Das bedeutet vor allem den Fokus auf die Importregeln, auf die Verbesserung der Prozesskontrolle, auf die Produktionsregeln für die Geflügelerzeugung sowie auf die Weiterentwicklung der Regeln für die Anwendung von Zusatzstoffen und Aromen in ökologischen Lebensmitteln zu legen.



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