Anuga
Bio-Glanzlichter auf der Anuga
Anuga Organic mit Sonderschau Voll-Bio und Bio-Kompetenzzentrum
Auf der Anuga 2013 vom 5. bis 9. Oktober 2013 in Köln wird Bio wieder ein großes Thema sein. Mit 250 Ausstellern bietet die Anuga Organic ein breitgefächertes Bio-Angebot in Halle 5 der Koelnmesse. Bioprodukte sind auch in den anderen Fachmessen vertreten, die Anuga Aussteller-Datenbank macht das einfache Auffinden möglich. Mehr als 2.200 Anbieter wollen sich 2013 mit Bioprodukten profilieren über alle zehn Fachmessen hinweg. Insgesamt bildet die Anuga 2013 das Angebot von rund 6.700 Ausstellern aus rund 100 Ländern ab.
Auf der Anuga Organic in Halle 5 müssen Aussteller erstmals den Nachweis der Bio-Zertifizierung für ihre Produkte führen. „Ziel ist es, den Einkäufern noch mehr Sicherheit bei der Produktsichtung zu geben. Die Resonanz darauf war überaus positiv, die Anuga Organic ist in der Fläche sogar gewachsen“, erläutert Dietmar Eiden, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement Koelnmesse.
Gastronomie in Bio-Qualität organisieren Bioland und Naturland in gemeinsamer Arbeit. Der bioPress-Verlag wird für Glanzlichter sorgen mit der Sonderschau Voll-Bio, der Olivenöl-Sonderschau auf der auch herkömmliche Olivenöle gezeigt werden und dem Bio-Kompetenzzentrum.
Auf einer Fläche von 200 Quadratmeter betreibt der bioPress-Verlag die Sonderschau Voll-Bio. Mehr als 1.200 Produkte von rund 80 Herstellern werden zu sehen sein. Obst und Gemüse bestreitet Europas größter Fachgroßhändler Eosta aus den Niederlanden.
Transparenz ist bei dem Bio-Spezialisten keine Forderung: Mit Nature&More haben es die Holländer bereits umgesetzt. Der Verbraucher gibt den dreistelligen Code von der Verpackung auf der Nature & More Internetseite ein und gelangt zur Seite des Erzeugers. So bekommt das Bio-Produkt ein Gesicht.
Mibusa zeigt Bio-To-Go
Für Backwaren ist der Steinofenbäcker zuständig. Tiefkühl-, Aufbackware, Feingebäck und Kuchen bringt der Bio-Bäcker auf die Sonderschau Voll-Bio. Der Großhändler Mibusa stellt Teile seines hochwertigen Bio-Sortiments für Gastronomie und den freien Handel vor.
Aus der gerade in Betrieb genommen neuen Produktion kommen Back- und Fleischwaren sowie verzehrfertige Convenience wie Wraps für den To-Go-Markt. Mibusa ist die Muttergesellschaft des regionalen Bio-Großhändlers Phönix aus Rosbach in Hessen.
Für die biologische Fleischeslust ist unter anderem die Bio Metzgerei Bühler aus Kempten zuständig mit ihrem umfangreichen Sortiment an Fleisch, Wurst und Convenience in Bioland- und Naturland-Qualität. Der Geflügelspezialist Biofino aus Niedersachsen präsentiert 15 Teilstücke und Convenience von Hähnchen und Pute.
Bei den Molkereiprodukten zeigen unter anderem Andechser und Biedermann bei der weißen Linie natürliche Produkte mit Geschmack. Bei der gelben Linie kann die Bedienungsware verkostet werden. Switzerland Cheese Market, Beemster aus Holland und viele mehr sind mit gereiften Produkten dabei.
Die Anuga ist süß
Bio-Süßwaren sind ein Schwerpunkt der Sonderschau Voll-Bio. Delikapur, erster und einziger Bio-Fachgroßhändler für Süßes in Deutschland, wird 150 Produkte vorstellen. Bio und süß sind keine Gegensätze. Der Großhändler kann dem SEH aus 700 Produkten ein kompetentes Ertragssortiment liefern jenseits von Niedrigpreis und Massenware.
Der Geschmack steckt hier in den Bio-Rohstoffen nicht in zugesetzten Aromen. Von den Süßwaren-Herstellern ist Georg Rösner Vertrieb mit Bio-Fruchtgummis und -Bonbons vertreten. Die Gepa ist mit ihrer Schokolade dabei. Huober und BioGourmet präsentieren ihre Knabberartikel in Voll-Bio.
Die Vielfalt der Bio-Teigwaren wird dargestellt von Dachmarken wie Bio-Zentrale und BioGourmet. Die Herstellermarke Zabler aus Bruchsal ist mit Paradiso Bio zu sehen. Das original italienische Pasta-Sortiment von TerraBio wird erstmals auf der Anuga vorgestellt. Beim Spitzenreis von Lotao können sich die Einkäufer und Kaufleute anschauen, wie ein Grundnahrungsmittel zelebriert werden kann.
Ecovin fördert Piwis
Bio-Wein trinken heißt nachhaltig genießen. Der Verband Ecovin stellt Piwis, pilzwiderstandsfähige Rebsorten, für das feuchte deutsche Klima vor. Philippe Carnoy bringt 20 Jahre Erfahrung in der Bio-Weinbranche mit und macht in Voll-Bio den Handel auf der Sonderschau mit französischen Bio-Weinen vertraut. Die Weine können verkostet werden.
Neu: OliveOil Market
Die Sonderschau OliveOil Market präsentiert mehr als 150 Olivenöle von rund 80 Anbietern zentral auf dem Messeboulevard, fast die Hälfte der Öle sind biologisch. Die Anuga, der bioPress Verlag und die Zeitschrift Der Feinschmecker haben hier die Kräfte gebündelt, um für Einkäufer eine konzentrierte, internationale Informationsplattform zu schaffen.
Für ein attraktives Sortiment sorgen die Oliven-Länder Italien, Griechenland, Spanien, Portugal, Frankreich, Ägypten, Israel, Südafrika, Tunesien und die Türkei. Spanien stellt das größte Kontingent an Bio-Olivenölen vor Griechenland und der Türkei gefolgt von Italien. Fachleute erläutern Herkunft, Qualitäten und Produktion der Öle.
Informationstag des IOC auf der Anuga
Am 6. Okt. 2013 um 15:30 Uhr gibt der Internationale Olive Council (IOC) im Pressezentrum Ost der Kölnmesse einen Empfang. Es wird eine einzigartige Gelegenheit, nicht nur mehr über die gesunden Aspekte des Olivenöls und dessen Rolle in der Ernährung zu erfahren. Auch Informationen aus erster Hand über die IOC Handelsregeln und den weltweiten Olivenölhandel wird es geben.
Ein hochkarätiger Experte spricht über die Ernährung. Der Council Executive Director des IOC, Jean Louis Barjol referiert über die gesamte Welt des Olivenöls. Weitere Vorträge sind den organoleptischen Eigenschaften von Olivenöl und der historischen Entwicklung des Olivenöls und seiner Qualität gewidmet.
Die BLE (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung) organisiert in der Sonderschau Voll-Bio ein Frontcooking mit Bio-Spitzenkoch Alfred Fahr. Fahr nimmt Produkte aus der Sonderschau Voll-Bio und kocht daraus Bio-Häppchen.
Vegan im Bio-Kompetenzzentrum
Im Bio-Kompetenzzentrum im Presse-Centrum Ost wird von Sonntag bis Mittwoch über Bio informiert und diskutiert. Das Thema vegane Ernährung zieht sich durch alle vier Vortragstage. Es geht los am Sonntag mit dem Thema vegan als Alternative für die Ernährung der Zukunft. Am Dienstag werden hochwertige und leckere vegane Produkte verkostet.
Am Sonntag werden Piwis (resistente Rebsorten) theoretisch vorgestellt und praktisch probiert. Über soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit diskutieren Ulrike Detmers aus der Geschäftsleitung von Mestemacher und Manon Haccius, Leiterin Qualitätsmanagement bei Alnatura.
Das Verbraucherministerium stellt das neue Bio-Importverfahren vor. Peter Klingmann, Vorstand Regionalfenster, und Axel Wirz vom FibL referieren über das staatliche Regionalfenster zur Kennzeichnung von Produkten.
Die Nachhaltigkeitskampagne Save our Soils (SOS) fordert zur Rettung der fruchtbaren Böden auf. Ohne Boden gibt es keine Nahrung. Prominente wie Projektpatin Sarah Wiener unterstützen die Kampagne. Gemüse-Verpackungen des Bio-Lieferanten Eosta in den Supermärkten enthalten Tüten mit Samen zum städtischen Guerilla-Gardening.
Im Anschluss an die Pressekonferenz am Montag um 14 Uhr im Pressezentrum Ost geht es auf den Busparktplatz am Messeeingang West zur Guerilla-Pflanzaktion. Volkert Engelsman reißt das Plaster auf und Sarah bringt die Saat aus.
Japanische Esskultur
Japan, das Land mit der hohen Lebensmittelkultur, beherbergt in seinem Länderpavillon sieben Bio-Hersteller. Grüntee gehört zur Lebensart der Japaner. Aishin und Yamama stellen ihren besonderen sorgfältig behandelten Bio-Grüntee vor. Die Makrobiotik ist eine japanische Ernährungslehre. Mituko aus Tokio produziert makrobiotische Lebensmittel auch als Private Label. Miso, ein typisch japanisches Würzmittel, hat schon in den 70er Jahren Einzug in den deutschen Bio-Markt gehalten. Hikaro und Yamato stellen ihren traditionell hergestellten Miso vor.
JETRO Halle 2.1/B048 C049
Spezielle Bio-Nudeln von Alb-Gold
Nudelhersteller Alb-Gold aus Trochtelfingen steht für Qualität, Sortenvielfalt und Transparenz vom Saatgut bis auf den Teller. Das Familienunternehmen hat sich in den letzten Jahren mit Bio-Spezialitäten einen Namen gemacht.
Vor allem die deutsch-asiatischen Mie-Nudeln in ökologischer Qualität werden immer beliebter. Zu einem Dauerbrenner hat sich die Bio Kids-Pasta entwickelt. Safari-, Bauernhof- und Dinosaurier-Nudeln kommen vor allem auch im Ausland ausgezeichnet an.
Halle 5.1/F059-D058
Campo Verde mit neuer Bio-Range
Campo Verde wartet mit einem neuen anspruchsvollen Bio-Sortiment auf. Für hochwertige Lebensmittel in Demeter-Qualität steht seit der Gründung im Jahr 2007 die Marke Campo Verde. Campo Verde bietet dem gesamten deutschen Lebensmittelhandel ein zweites biologisch-dynamisches Sortiment von 51 Artikeln in einer edlen und gleichermaßen emotionalen Ausstattung an.
Halle 5.1/ E001-F008
Schwarmstedter mit Bio-TK
Die TK-Kartoffelspezialisten Schne-frost und Schwarmstedter führen beide eine Bio-Range. Die Wachstumschancen im Sortiment der biologischen TK-Kartoffelprodukte sind noch lange nicht erschöpft. „Zur Anuga werden wir diverse neue Produktkonzepte präsentieren“, kündigt Inhaber Ernst-Rainer Schnetkamp an.
Die Marken Schne-frost und Schwarmstedter fokussieren sich auf jeweils unterschiedliche Vertriebsbereiche. So richtet sich Schne-frost an die Großverbraucher, die Marke Schwarmstedter ist mit den grünen Faltschachteln dagegen im Einzelhandel etabliert.
Halle 5.1/E001-F008
Traditionelle Bio-Brote
Pains & Tradition macht Bio-Brote für Genießer. Jean Kircher’s Bäckerei backt nach den Regeln von Slow Baking und Slow Food. Traditionelles Handwerk lautet das Prinzip. Dadurch erreichen die Brote eine besondere Qualität. Mehl, Wasser, Sauerteig, Salz, Hefe sind die Zutaten. Mechanik kommt wenig zum Einsatz.
Die Brote werden in Supermärkten und in der Spitzengastronomie angeboten. Auf der Anuga kann die Fachwelt die Qualität das Backwerks in Augenschein nehmen.
Halle 4.2/B051
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