Fairer Handel
Gepa zahlt über 34 Millionen Euro für faire Rohwaren
Geschäftsbericht 2025 veröffentlicht
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Die Gepa hat im Jahr 2025 Rohwaren und Handwerksprodukte im Wert von 34,2 Millionen Euro bei ihren Handelspartnern im Globalen Süden gekauft – eine Steigerung von 44 Prozent im Vergleich zu 2024. An der Spitze des Einkaufsvolumens stehen Kakao und Kaffee, die zusammen 85 Prozent ausmachen. Die Zahlen gehen aus dem neuen Geschäftsbericht des Fair-Trade-Unternehmens hervor.
Im Jahr 2025 arbeitete die Gepa mit 108 Handelspartnern in 43 Ländern zusammen: 57 in Lateinamerika, 22 in Afrika, 26 in Asien und drei in Europa. Vom Einkaufsvolumen entfielen 64 Prozent auf Lateinamerika, 28 Prozent auf Afrika, 5 Prozent auf Asien und 3 Prozent auf Europa. Beim Einkaufsvolumen nach Produktgruppen stehen Kakao mit 43 Prozent und Kaffee mit 42 Prozent mit Abstand an der Spitze.
Auch die betrieblichen Klimaschutzmaßnahmen sind Thema des Geschäftsberichts. Die Photovoltaikanlage auf dem Lagerdach am Standort Wuppertal hat nach einem Betriebsjahr von 2024 bis 2025 nach Unternehmensangaben rund 311 Tonnen CO₂ eingespart. Mit einer geplanten Erweiterung des Speichersystems soll der Energieautarkiegrad von derzeit 50 auf mehr als 70 Prozent steigen.
Der Bericht greift außerdem das 40-jährige Jubiläum der Bio-Kaffeemarke ‚organico‘ auf, unter der laut Gepa im Jahr 1986 der erste fair gehandelte Bio-Kaffee auf den deutschen Markt kam. Im Februar 2026 hat die Gepa das Sortiment um die helle Röstung ‚organico blonde fairness‘ mit Rohkaffee des ugandischen Handelspartners Meacce ergänzt.
Der Geschäftsbericht enthält auch die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2025. Er ergänzt die im Mai 2026 vorgestellten Ergebnisse der Jahrespressekonferenz.







