Gesundheit
FinanzKommission Gesundheit empfiehlt Süßgetränkesteuer
Neue Stellungnahme verweist auf wissenschaftliche Evidenz
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Die negativen gesundheitlichen Wirkungen eines regelmäßigen Konsums von Süßgetränken sind wissenschaftlich eindeutig belegt. Und Süßgetränkesteuern sind wirksame Instrumente, um den Süßgetränkekonsum und die Zuckeraufnahme aus Süßgetränken zu reduzieren. Das stellt die FinanzKommission Gesundheit, Expertengremium der deutschen Bundesregierung zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung, in ihrer heute veröffentlichten Stellungnahme fest und empfiehlt daher die Einführung einer Süßgetränkesteuer.
„Regelmäßiger Konsum von zuckergesüßten Getränken erhöht das Risiko für die Entstehung von Typ-2-Diabetes erheblich. Daten aus anderen Ländern, zeigen, dass eine Zuckersteuer ein wirksames Instrument ist. Prävention beginnt auch im Bundestag: eine Zuckersteuer ist längst überfällig!“, betont Julia Szendrödi, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
„Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat sich bereits für die Süßgetränkesteuer ausgesprochen und damit Weitsicht bewiesen. Jetzt nehmen wir die Ministerin beim Wort. Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig: Es ist Zeit zu handeln, nun müssen Taten folgen“, erklärt Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK).
Die Stellungnahme wurde von über 40 Wissenschaftlern unterzeichnet und von 13 Organisationen unterstützt, darunter die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), die Deutsche Adipositas Gesellschaft (DAG), die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).







