Start / Ausgaben / BioPress 50 - Februar 2007 / Verbraucherskepsis fördert den Bioweinabsatz

Wein

Verbraucherskepsis fördert den Bioweinabsatz

Natürlich profitiert der Bio-Wein auch vom allgemeinen Bio-Boom. Die Skepsis der Verbraucher gegenüber vielen Lebensmitteln und der immer geringer werdende Aufpreis für Bio-Produkte fördern diesen Trend. Bei einfachen Weinen ist dieser Aufpreis noch deutlich, geht bei Gewächsen gehobener Qualität aber gegen Null. Das liegt daran, dass im Bio-Weinbau nur die Arbeit im Weinberg aufwändiger ist. Die Kosten für die Arbeit im Keller, für Ausstattung und Vermarktung sind aber nicht höher. Genau diese Kosten spielen aber bei hochwertigen Weinen eine zunehmende Rolle. Etwa ab 10€ Ladenpreis gibt es praktisch keinen Aufpreis mehr.

Wolfram Römmelt behandelt in seinem Buch „Bio-Wein" diese und viele weitere Aspekte des Themas. Er erklärt, woran man Bio-Wein erkennt, wie die Kontrolle funktioniert, und was es mit dem Schwefel im Wein auf sich hat. Ausführlich widmet er sich auch dem Biodynamischen Anbau, der im Moment gerade bei Top-Betrieben besonders gefragt ist. Erfreulich, dass man trotzdem kein Experte sein muss, um dieses Buch zu verstehen. Aufgelockert wird die Lektüre durch Interviews mit Weinproduzenten und Fachleuten, in denen deren Motivation und Philosophie deutlich wird.

Wolfram Römmelt; Bio-Wein; mondo-Verlag; 9,90 €; ISBN3-938839-13-3


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