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Bio-Kartoffelfeldtag in Schöneiche

Der Biohof Schöneiche im Spreewald lud gestern zum Bio-Kartoffelfeldtag. Unter den rund 50 Teilnehmern – Landwirten aus der Region und Vertretern der Agrarverwaltung – die sich zu Fragen rund um die Qualitätssicherung, Ernte und Lagerung informierten, waren auch Brandenburgs Agrarstaatssekretärin Silvia Bender und Berlins Verbraucherschutzstaatssekretärin Margit Gottstein.

Staatssekretärin Silvia Bender betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung von Austausch und Wissenstransfer unter Landwirten zur Stärkung des regionalen Anbaus von Bio-Gemüse: „Wir wollen Hürden für Anbau und Vermarktung identifizieren und Lösungen aufzeigen, wie die landwirtschaftlichen Betriebe der Region die Potenziale des Berliner Marktes besser erschließen können.“

Im Rahmen des Kartoffelfeldtags konnten die Landwirte und Vertreter an einer Feldbegehung teilnehmen, die Besonderheiten der ressourcenschonenden Tropfbewässerung im Kartoffelanbau kennenlernen sowie eine Sortendemonstrationsanlage begutachten.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Projekt ‚Regionales Bio-Gemüse aus Brandenburg‘, einem Gemeinschaftsprojekt der Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Brandenburg (FÖL) e.V. und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde sowie dem Bioland-Landesverband Ost e.V. Um die regionale Versorgung zu erweitern, möchte das Projekt den Anbau und das Angebot von Brandenburger Bio-Kartoffeln und Bio-Gemüse steigern. Mittlerweile haben sich über 20 Akteure aus der Landwirtschaft und nachgelagerten Bereichen zusammengeschlossen, um gemeinsam Wissen aufzubauen, sich in der Region zu vernetzen und Vermarktungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln. 


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