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Fertiggerichte in allen Regalen

Das Potenzial von Fertiggerichten und Convenience entdecken

Fertiggerichte in allen Regalen © organic veggie food GmbH / Soto

Viele Verbraucher stehen in einem Konflikt. Einerseits wollen sie sich bewusst gesund ernähren, andererseits suchen sie angesichts eines knappen Zeitbudgets zum Kochen schnelle und bequeme Lösungen für ihre Mahlzeiten. Mit tiefgefrorenen Bio-Fertiggerichten oder schon mit Komponenten sowie mit frischer oder trocken haltbarer Convenience lässt sich beides gut vereinen.

Der Besuch der beiden wichtigen Food-Messen, der Anuga und der Biofach, hat einmal mehr die Vielfalt an Bio-Convenience bestätigt. Längst finden sich je nach Bedarf in allen Warengruppen praktische Bio-Alternativen: ob komplette Fertiggerichte mit mehreren Komponenten oder vorgebackene Pizzen und Ähnliches, Teigwaren und Kartoffelprodukte, Salate, Bowls und Wraps, Süßspeisen und mehr. Gemeinsames Plus ist die sichere ökologische Herkunft und damit Freiheit von Geschmacksverstärkern und anderen synthetischen Zusatzstoffen sowie Gentechnik. Clean-label ist die Regel, auch bei Fixprodukten.

Die Verbraucher schauen beim Einkauf genauer hin, wenn sie auf der Suche nach einer schnellen Mahlzeit sind. Hochglanzfotos auf den Kartons sprechen nach wie vor an, trotzdem wird zunehmend auf die Zutaten und ausgelobte Mehrwerte wie das Bio-Siegel oder ein Bio-Verbandszeichen geachtet. Je nach Lebensstil außerdem auf vegan, regional und ähnliche Spezifikationen, glutenfrei oder nachhaltige Verpackungen.

Von Pizza und Pasta bis zum Curry

Bei den Bio-Fertiggerichten handelt es sich oft, aber nicht nur um tiefgefrorene Produkte. Egal ob Lasagne oder Gemüsepfanne, punkten sie mit Frische-Charakter und einer langen Haltbarkeit.

Einen Schwerpunkt im Angebot bilden Pizzen, wobei der Trend eindeutig zu vegan und vegetarisch geht. Typisch für Bio-Pizza ist neben einem krossen, dünnen Boden, dass die Pizzabäcker auf lange Teigführung, den Einsatz von gutem Olivenöl und aromatische Zutaten als Belag setzen. Vorgebacken werden die fertigen Fladen meistens traditionell im Holzfeuer beheizten Steinofen.

Dazu kommt die Offenheit für kreative Rezepturideen. TK-Großhändler Demeter Felderzeugnisse führt beispielsweise bei seiner Marke bio inside seit kurzem eine vegane Pizza mit gegrilltem Gemüse, die durch eine Paprika-Wurstalternative aus Seitan (aus Weizeneiweiß) auffällt.

Zu den Besonderheiten bei Ökofrost gehören bei der Biopolar-Linie etwa die von Gia Pizza gefertigte ‚helle‘ Pizza Funghi mit Bio-Schmand und die Lagonda genannten gefüllten Pizzaschiffchen zum Snacken aus der Hand.

Followfood ist kein Großhändler für Tiefkühlprodukte, hat aber mit dem Segment das anfängliche Fisch-Sortiment erfolgreich ergänzt. Es sind bei den Pizzen zwar die Sorten mit Fisch nach wie vor gut gefragt, in der Zwischenzeit gilt das jedoch auch zunehmend für die pflanzlichen Sorten. Die vegane Verdura und die vegetarische Vegetariana, beide mit Dinkelteig, haben sich sogar zu den bestverkauften Sorten entwickelt. Die neueste Kreation entstand in Kooperation mit einer Frauenzeitschrift und ist ebenfalls vegan: eine Gemüse-Dinkelpizza mit ayurvedischen Gewürzen und Hummussauce.

Trotz des begrenzten Platzes und des Preisdrucks sind noch weitere Unternehmen aus dem In- und Ausland mit Bio-Produkten unterwegs. Nicht alle treten dabei immer unter eigenem Namen auf. Bei der Pizzabäckerei Gia Pizza mit neapolitanischen Wurzeln ist das jedoch der Fall. Bio macht bereits die Hälfte des Umsatzes aus.

Gleich fünf neue Sorten zeigen die Angebotsbreite des Herstellers. So gibt es etwa eine ungewöhnliche vegane Pizza mit proteinreichem Sonnenblumenhack (das aktuell im Kommen zu sein scheint), Spinat und Bohnenpüree oder eine Sorte mit der pikanten kalabrischen Streichrohwurst Nduja.

Auf Nachfrage bei Wagner Pizza wurden die beliebten und erfolgreichen  Bio-Pizzis wegen zu geringer Nachfrage eingestellt. Dafür habe man als Weiterentwicklung anstelle des Bioangebots jetzt eine Veggie-Range ins Programm genommen. Man wolle so den Kundenbedürfnissen entsprechen. Nachteil beim Vegan-Boom: Es kümmert sich keiner um die Natur und die Verarbeitungsprozesse. Nachhaltig ist das nicht.

Pizza-Convenience heißt zugleich, dass Kunden alternativ einen Pizzaboden bekommen können, den sie nach Geschmack belegen. Fündig wird man im Bio-Bereich mit gefrosteten und mit gekühlten Fertigteigen ebenso wie mit Teigtrockenmischungen. Dabei mangelt es nicht an Abwechslung:

Moin stellte auf der Biofach gekühlte backfertige Teige in den veganen Varianten Strudel-, Flammkuchen- und Blätterteig vor, als platzsparende Rolle im Folienbeutel. Eine spannende Innovation stellt auch der neue Low-Carb-Pizzaboden von bio inside dar, der auf Blumenkohl basiert. Verbraucher können ihn entweder normal belegen und fertigbacken oder nur erwärmen und zum Wrap rollen, hat Demeter Felderzeugnisse als Tipp parat.

Etwas mehr Arbeit machen Backmischungen, die dafür den Vorteil einer langen Haltbarkeit im Trockenregal haben. Der Bauckhof bietet in dem Bereich gleich eine ganze Reihe an, mal mit Weizen-Vollkorn, mal glutenfrei und mal mit Dinkelmehl, wobei es zusätzlich eine Grundmischung für Quiche gibt.

Fertiggerichte mit Pfiff und Siegel

Klassische Mehrkomponenten-Fertiggerichte stellen im konventionellen Tiefkühlangebot eine der wichtigsten Sortimentsgruppen dar. Im Bio-Handel ist die Auswahl an Anbietern eher überschaubar. Etablierte Anbieter im Lebensmitteleinzelhandel sind Giacobbe Pasta und im Biofachhandel Ökoland.

Giacobbe sieht als Zielgruppe für die angebotene gefrostete Pasta-Convenience wie Lasagne Bolognese oder Lasagne Gemüse in der 375-Gramm-Schale vor allem die wachsende Zahl an berufstätigen Ein- und Zweipersonenhaushalten. Menschen, die dabei „trotzdem auf hochwertige Produkte Wert legen und keine Geschmacksverstärker, Palmfett oder Hefeextrakte wollen“.

Diese sollen genauso mit dem Foodservice-Angebot als 1/1 Gastronorm angesprochen werden, wo die Auswahl zusätzlich Aufläufe und Gratins umfasst. Nach längerer Zeit kündigt Giacobbe jetzt eine Erweiterung im Einzelhandelsangebot an, wobei es sich um ein italienisches Reisgericht handeln soll.

Geschmacklich geht ein starker aktueller Trend zur indischen und arabischen Küche. Dabei wählen Bio-Anbieter für ihre Produkte gleich passende Bezeichnungen, etwa …Curry für würzige Reisgerichte oder …Tajine für marokkanische Rezepturen.

So führt Demeter Felderzeugnisse unter der Marke bio inside  ein Linsencurry und eine Kichererbsen-Tajine Kreation. Die Truhen-Klassiker Bio-Lasagne-Gerichte und -Cannelloni sowie Chili sin Carne laufen dagegen unter der Marke Natural Cool.

Ähnlich bei Ökofrost, wo es unter der Marke BioCool überbackenen Spinat-Kartoffel-Auflauf gibt und unter der Premiumlinie Bio Polar ethnisch inspiriertes Rote Linsen-Curry, veganes Chili mit Sonnenblumenhack sowie Tajine mit Kichererbsen und Couscous. Ab April kommen außerdem neue vegane Gemüse-Kreationen mit französischer Rezeptur in den Handel (BioCool). Eine aparte Mischung aus ausschließlich grünen Gemüsesorten, Ratatouille und Kartoffel-Gemüse-Pfanne sollen helfen, auch bei knapper Zeit etwas Leckeres auf den Tisch zu bringen. Die in Südfrankreich produzierten Mischungen im Beutel eignen sich als Hauptgericht, Beilage oder Grundlage für Bowls.

Followfood, die auf der Biofach erstmals tiefgefrorene Fertiggerichte vorstellten, greifen bei den Rezepturen wieder das Faible für indisch-thailändische Küche auf. Die zwei Reis-Currys und das Linsen Dhal in der 400-Gramm-Packung werden von LunchVegaz, einem jungen Unternehmen aus Mecklenburg- Vorpommern hergestellt.

LunchVegaz ist zugleich selbst mit Bio-Fertiggerichten präsent. Die TK-Produkte ergänzen in diesem Fall eine wachsende und abwechslungsreiche Auswahl an rein pflanzlicher Frische-Convenience für den Einzelhandel oder Großverbraucher als Schwerpunkt. Die Produkte, unter anderem eine ayurvedische Gemüsepfanne, Zucchini Ragout mit Tofu und Chili sin Carne, weisen auch ohne Konservierungsmittel eine lange Restlaufzeit von 30 Tagen auf. Möglich durch eine spezielle, schonende Vakuumtechnik und eine Verpackung mit Sauerstoffbarriere. Trotzdem seien die Schalen kompostierbar.

Eine noch ungewöhnliche Abwechslung bei den Bio-Fertiggerichten bringt die Viciunai Group, die neben fruchtig gefüllten Pfannkuchen (nach Crêpes-Art) in ihrem Werk in Litauen auch Gyoza Teigtaschen in japanischer Machart herstellen. Gefüllt sind sie je nach Sorte mit Gemüse, Fleisch oder Lachs; 30 fertige Gyozas enthält der Beutel. In Deutschland werden sie vertrieben von VG Handels GmbH in Köln. Hier heißt es zur Entwicklung des Bereichs: „Der Markt für Bio-TK-Fertiggerichte ist expansiv, da immer mehr Produkte auch in Bio-Qualität angeboten werden können.”

Bewusste Wahl bei Fleisch

Fleisch- und Fisch-Fertiggerichte sind trotz des Veganbooms auf dem Bio-Markt fest etabliert. Dabei zeichnen sich die Produkte insgesamt durch hochwertige Zutaten aus, wobei das Fleisch nachvollziehbar aus artgerechter und möglichst heimischer oder sogar eigener Tierhaltung stammt. Preislich sind sie im oberen Preisniveau angesiedelt. Umfragen sprechen von einer wachsenden Bereitschaft der Verbraucher, für eine entsprechende gute Qualität mehr zu zahlen.

Fündig wird man im Tiefkühlbereich, in Kühlregalen und im Trockenregal. Oft handelt es sich um Geflügelfleisch, aber auch Bio-Produkte mit Rind und Schwein sind dabei.

Für Tierschutz von Anfang an setzen sich zum Beispiel der Bio-Fürstenhof und die Bio-Hennen ein. Erstere ziehen dazu sogenannte Bruderhähne auf und verarbeiten das Fleisch: Bisher ist es in der Industrie üblich, dass bei der Zucht von Legehennen der männliche Nachwuchs getötet wird. Der Fürstenhof hat neben Eiern eine Reihe tiefgefrorene haehnlein-Fleischgerichte aus den Brudertieren im Programm. Unter anderem Rahmgeschnetzeltes mit Pilzen und Spätzle oder Couscous mit Keulenfleisch in Joghurt-Minz-Sauce (Mehrkomponenten-Schale). Neu hinzugekommen sind Pulled Chicken Filetstreifen und damit ein Trendprodukt, das nicht nur für Bio-Stammkunden spannend ist.

Die Erzeugergemeinschaft der Bio-Hennen hält dagegen Zweinutzungshühner. Bei der Initiative werden durch die Kreuzung alter Nutztierrassen Tiere gezüchtet, bei denen die Hennen weniger, aber dennoch genug Eier legen und die Hähne ausreichend Fleisch ansetzen. Auf den Höfen dürfen beide artgerecht leben, mit viel Bewegung im Freiland und Biofutter aus regionalem Anbau. Das Sortiment aus dem Hähnchenfleisch umfasst Bio-Go-ckel-Fond, -Gulaschsuppe,  -Bolognese und -Frikassee im Schraubglas.

Nicht nur Hühnerfleisch in Bio verfügbar

Genauso führen etablierte Bio-Fleischbetriebe fertig vorbereitete Fleischprodukte. Bodin aus Frankreich liefert dem Handel hier den Klassiker Cordon-Bleu mit Putenschinken und Emmentaler sowie Chicken-Nuggets, Balls und Wings als Tiefkühlware. Auf frische Fleischprodukte und Würste konzentrieren sich dagegen Bio-Bühler und Biofino.

Bühler hat in diesem Frühjahr sein Convenience-Sortiment mit einer ganzen Reihe Frische-Menüs erweitert. Vertraute Klassiker bestimmen die Auswahl, von Pute Champignon mit Spirelli und Hühnerfrikassee mit Reis bis zu Rinderroulade mit Kartoffeln oder Schweinegulasch mit Spätzle. Durch die Mehrkomponenten-Menüschalen werden Gemüse und Beilagen von Fleisch und Sauce getrennt und behalten auf diese Weise ihre Konsistenz. Die Zubereitung erfolgt im Backofen oder in der Mikrowelle.

Biofino ist seinerseits als Spezialist für veredeltes Bio-Geflügel bekannt. Zum modernen Convenience-Bereich gehören slow cooked-Produkte wie Coq au Vin oder Pollo di Pomodoro sowie Geflügel Cevapcici und Hamburger Pattys. Dazu kommen vorgebratene Frikadellen und Pulled Chicken.

Ente im Geflügelangebot ist neu

Ebenfalls sous-vide vorgegart ist eine Convenience-Spezialität von den Eiermachern in Österreich: Bio-Entenkeulen. Das vorgegarte und fertig gewürzte Fleisch ist schon nach zehn Minuten auf dem Grill, in der Pfanne oder im Ofen fertig.

Edel und gesund ergänzt wird die Bio-Auswahl durch Fisch und Seafood. Neben Demeter Felderzeugnissen führt diese unter anderem Escal, ebenfalls mit Stammsitz in Frankreich. Im TK-Sortiment sind verschieden vorbereitete Bio-Garnelen aus nachhaltiger Zucht und Lachsstücke.

Gemüse – das A und O

Die von Ernährungswissenschaftlern empfohlenen fünf Portionen Gemüse und Obst sind mit Bio-Produkten leicht und ganzjährig zu erzielen. Dazu trägt auch das breite Angebot an hochwertigem Gemüse und Kräutern für die Tiefkühlschränke und Truhen bei. Eine nachhaltige ökologische Erzeugung, Feldfrische und Convenience sind hier stimmig vereint.

TK-Gemüse in den verschiedensten Cuts sorgt als praktisches Teilfertiggericht zugleich für den farbenfrohen Vitaminkick auf dem Teller oder im Smoothie. Im Zuge der Low-Carb-Bewegung bildet es nicht selten sogar den Hauptbestandteil der Mahlzeit. Zur Auswahl stehen alle möglichen Monoprodukte, aber auch die bereits erwähnten Mischungen.

Erbsen, grüne Bohnen, Karotten und Sommergemüse - FroSta, in Deutschland Marktführer bei TK-Gemüse, beschränkt sich bei Bio auf die wichtigsten Sorten und verarbeitet dazu Rohware in Bioland-Qualität. Anders sieht es bei reinen Bio-Unternehmen aus.

So ist bio inside sowohl mit bewährten Sorten von Spinat bis zu Rosenkohl als auch mit ausgefallenen grünen Edamame Sojabohnenschoten, Süßkartoffelstücken und ungewöhnlicheren Mischungen vertreten. Als Extras gibt es unter anderem fein gewürfeltes Brunoise-Gemüse, den beliebten Ingwer und Zwiebeln.

Mehr als bloße Beilagen

Pommes, Puffer und andere verarbeitete Produkte haben Salzkartoffeln und Co. in den meisten Haushalten überholt und sind problemlos auch in Bio erhältlich. Marktführer Schne-frost produziert in Bio-Qualität  für Private Label und unter der eigenen Marke Schwarmstedter neben Pommes und Puffern auch Kartoffel-Taschen, Rösti und Rösti-Kroketten.

Ergänzen lässt sich die Auswahl durch Kartoffel-Gemüse-Bratlinge (u.a. von Hänsel& Gretel), gewürzte Gemüse-Fritten (von Soto) und eine Reihe an Spezialitäten. Bei Meisterfrost aus der Steiermark bekommt man Semmel-, Servietten- oder andere Knödelklassiker und bei Strauss aus Südtirol Speck-, Käse- und Spinatknödel.

Im Nudelbereich glänzt das Bio-Angebot besonders als Frischware. In nur drei bis fünf Minuten sind die zarten Teigwaren fertig. Den Markt bespielen Alb Gold, Allgäu Natur, bio verde, Pasta Nuova, Zimmermann und mehr. Handelt es sich nicht wie meist um vegane Nudeln, sondern um solche mit Ei, stammen die Eier aus ökologischer Freilandhaltung. Bio-Marktführer Alb-Gold überzeugt wieder einmal mit einer neuen frischen Nudelspezialität aus schwäbischem Bio-Dinkel: Ravioli Mediterran mit gegrilltem Gemüse und Kräutern.

Suppen laufen immer

Immer weniger Menschen machen sich die Mühe oder haben die Zeit, Suppen selbst zu kochen. Die Bio-Auswahl als gesunde und nachhaltige Alternative ist schon immer groß und nimmt, gepusht durch junge Unternehmen, seit ein paar Jahren noch Fahrt auf. Beliebte Eintöpfe in der Dose sind genauso zu bekommen wie frische vegane Suppen im Becher oder Trockensuppen, die mit Wasser ergänzt werden müssen.

Haltbare Suppen im Glas bietet unter anderem Rinatura mit Langbein’s Daily Meal Soup in international inspirierten Sorten. Auch WDM setzt bei den bereits acht Sorten auf die Ethnoküche (Glaskonserve), und  Little Lunch bringt gerade mit Tomaten- und anderen vollwertigen Veggie-Saucen eine Ergänzung zu den Fertigsuppen im Sortiment heraus.

Suppen aus dem Kühlregal zeichnen sich durch den frischen Geschmack und schöne Farbigkeit aus. Mittlerweile greifen Verbraucher auch in Deutschland nicht nur als gesunde, leichte Mittagsmahlzeit für’s Büro zu.
OWL Food und Pick-a-Pea sind in diesem Bereich relativ neu auf dem Markt und bereit, Abwechslung ins Regal zu bringen. OWL hebt bei ihrer Marke ‚Frida kocht‘ mit einer Restlaufzeit von 21 Tagen die vegetarische Zusammensetzung und den Verzicht auf zugesetzten Zucker hervor. Dabei fallen die 380-Milliliter-Gläser durch ein auffälliges, humorvolles Design auf. Pick-a-Pea, die mit Suppen und zugleich Currys unterwegs sind, haben gleichzeitig ein einfaches Handling im Blick und füllen die Produkte im geraden Sturzglas ab.

Jetzt wächst To-go

Die Tress-Brüder, die in Deutschland zu den Bio-Pionieren mit frischen Suppen zählen, nehmen derzeit den Nachhaltigkeitsgedanken stärker in den Blick. Zum einen haben sie die Auswahl an veganen Suppen und Eintöpfen der Marke Küchenbrüder um Karotten- und Kartoffelsuppe erweitert, für die sie nicht normgerechtes ‚krummes‘ Gemüse nutzen. Zum anderen kommen EcoPack-Becher aus über 80 Prozent Karton zum Einsatz. Unabhängig davon sieht das Familienunternehmen noch mehr Potential für das Kühlregal und kommt dem mit Streetfood indisch und thailändisch entgegen.

Unter das Stichwort Frische-Convenience fallen neben Suppen auch Feinkostsalate und Zutaten für Bowls, Fingerfood, frische Nudeln oder vorgekochte Beilagen. Naba Feinkost präsentierte auf der Biofach-Messe bereits fertig zusammengestellte vegetarische Bowls auf Basis von Gemüse, proteinreichen Hülsenfrüchten und Saaten. Angeboten werden sie mit Blick auf den Genuss Außer-Haus im Schraubglas mit integriertem Holzlöffel. Das Start-up Blattfrisch will den Verbraucher mit typischen To-go Ideen versorgen,  mit Veggie-Wraps, Schichtsalat und Salatmischungen samt Dressing.

Im Trockenregal findet sich eine steigende Anzahl an Fixprodukten. Davert sorgt durch Portionspackungen mit Ethno-Beilagen aus Bulgur, Reis oder Nudeln für neue Abwechslung im Trockenregal.

Bettina Pabel


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