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Bio Company fordert Stopp von Ackergiften

Bioland-Imkerei muss Teil der Produktion als Sondermüll entsorgen

Die Frühjahrsernte eines Bernauer Bio Company-Lieferanten wies nach unabhängigen Laboruntersuchungen eine bis zu 160-fach über dem Grenzwert liegende Belastung mit Glyphosat auf. Ein einem Bienenstandort der Imkerei benachbartes Feld war mit glyphosathaltigem Herbizid besprüht worden, ohne vorherige Information der Imkerei. 600 Kilogramm Bio-Honig seien nicht mehr verkehrsfähig und müssten als Sondermüll entsorgt werden. Die belastete Honigcharge konnte eindeutig identifiziert und aus dem Verkehr gezogen werden. Der betriebswirtschaftliche Schaden belaufe sich nach ersten Schätzungen auf über 10.000 Euro.

„Wir fordern den sofortigen Stopp von Glyphosat und das Verbot sämtlicher synthetischer Ackergifte“, so Georg Kaiser, Geschäftsführer der Bio Company. Es könn nicht sein, dass Biobauern wiederholt Ernteausfälle erlitten, die durch achtlosen Umgang mit Pestiziden im industriell-konventionellen Bereich verursacht würden und dadurch die Unschuldigen in Existenznöte gerieten.

Die Bio Company ist Gründungsmitglied im Bündnis für enkeltaugliche Landwirtschaft e.V. und setzt sich für die Kampagne „Ackergifte - Nein Danke!“ ein.

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