China
(GVO) WIDERSTAND GEGEN GM
CHINA GIBT KEIN OK FÜR KOMMERZIELLEN GENREIS
http://www.foodnavigator-usa.com/news/ng.asp?n=72601-nutrogen-gm-rice-biosafety
http://www.gmwatch.org/archive2.asp?arcid=7369
Der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (ENVI) hat gestern Abend die geplante EU-Verordnung zu Pflanzen aus neuen genomischen Verfahren (NGT) in zweiter Lesung angenommen. Das Trilog-Ergebnis wurde mit 58 zu 31 Stimmen bestätigt. Bevor die Verordnung endgültig verabschiedet wird, steht am Mittwoch die Abstimmung im Plenum des EU-Parlaments an.
© Nina Werth
Die Entscheidung in Brüssel rückt näher – und damit die Aussicht auf weitreichende Änderungen bei der Regulierung Neuer Gentechnik. Können Siegel die Wahlfreiheit für Verbraucher sichern, wenn die Kennzeichnungspflicht wegfällt? Lässt sich durch nationale Koexistenzregeln das Verursacherprinzip aufrechterhalten? Und wie steht es um die Entwicklung von Nachweisverfahren? Über 120 Vertreter aus Lebensmittelwirtschaft, Wissenschaft, Behörden und Verbänden aus 14 Ländern trafen sich am 13. Mai zum ‚International Non-GMO Summit‘ in Frankfurt, um im Vorfeld der anstehenden EU-Deregulierung Neuer Gentechnik (NGT) über die Zukunft der ‚Ohne Gentechnik‘-Branche zu diskutieren.
Kennzeichnung bis zum Endprodukt, Rückverfolgbarkeit und Schutz der europäischen Bauern und Züchter vor Patenten: Das fordert eine Allianz des europäischen Lebensmitteleinzelhandels, bestehend aus Rewe-Gruppe, Alnatura, Dennree, dm, EcorNaturaSì (Italien), Odin (Niederlande) sowie dem Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG), in einem gemeinsamen Schreiben an den Umweltausschuss (ENVI) des EU-Parlaments. Die Abstimmung im ENVI über den aktuellen Entwurf zur Regulierung Neuer Gentechnik (NGT) sollte eigentlich heute stattfinden, wurde jedoch kurzfristig in den Juni verschoben.