Regionalfenster
2.400 Produkte mit Regionalfenster
Trägerverein will mehr regionale Futtermittel
Bundesagrarminister Christian Schmidt hat eine erste Bilanz zum Regionalfenster gezogen, der bundesweiten Kennzeichnung für regionale Herkunft von Lebensmitteln. Schmidt zeigte sich erfreut darüber, dass sich die blaue Kennzeichnung am Markt etabliert: „Seit der Markteinführung zu Jahresbeginn hat der Trägerverein bereits rund 2.400 Produkte für das Regionalfenster registriert, zahlreiche weitere Anträge liegen dem Trägerverein vor.“ Das Bio-Siegel tragen 69.000 Produkte.
Seit Januar 2014 können Verbraucher auf einen Blick erkennen, ob Lebensmittel zu Recht mit einer regionalen Herkunft beworben werden. „Das Regionalfenster gibt Händlern und Herstellern aus der Region die Möglichkeit, sich von anderen Anbietern abzuheben und den Mehrwert ihres Produktes für den Kunden glaubhaft zu belegen“, so Schmidt.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurden klare Kriterien für das Regionalfenster erarbeitet. „Was drauf steht, muss auch drin sein – das ist garantiert und kontrollierbar“, fasste der Bundesminister die Anforderungen für die Regionalkennzeichnung zusammen.
Peter Klingmann, Vorsitzender des Trägervereins Regionalfenster, der das Prüf- und Sicherungssystem zum Regionalfenster organisiert und Lizenzen an Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft vergibt, zeigte sich erfreut von dem erfolgreichen Start der Kennzeichnung: „Wir sind stets darum bemüht, das System weiterzuentwickeln. Zum einen bezüglich der Erweiterung neuer Produktbereiche, wie Blumen- und Zierpflanzen, zum anderen inhaltlicher Art, wie eine langfristige Steigerung der Verwendung von regionalen Futtermitteln.“
Die Verlässlichkeit wird durch ein neutrales Kontroll- und Sicherungssystem gewährleistet. Um gerade kleinere regionale Hersteller nicht zu überlasten und die Kosten gering zu halten, werden hierfür zum Teil bestehende Systeme wie die Ökokontrolle oder die Zertifizierungsverfahren von etablierten Länderzeichen genutzt. Über die Vergabe des Regionalfensters entscheidet der Trägerverein Regionalfenster. Das Regionalfenster ist eine freiwillige Kennzeichnung.







