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Rewe-Eigenmarken bleiben GVO-frei

Pro Planet von Versorgungsengpässen mit Soja nicht betroffen

Der Handelskonzern Rewe verzichtet bereits seit Anfang 2013 bei der Fütterung sämtlicher Hähnchen im Frischebereich auf gentechnisch verändertes Soja, wie das Unternehmen mitteilte. Die Rewe reagierte damit auf Meldungen, wonach die deutsche Geflügelindustrie wieder GVO-Soja verfüttern will.

Das komplette frische Hähnchensortiment der Eigenmarken trägt das Pro Planet-Label und ist somit nicht nur gentechnikfrei, sondern es kommt bei der Verfütterung auch immer weniger südamerikanischer Soja zum Einsatz. Derzeit werden die Pro Planet-Hähnchen nur noch mit maximal 20 Prozent Soja aus Südamerika gefüttert, ab 2015 soll dieser Anteil auf 12,5 Prozent gesenkt werden.

Europäische Hülsenfrüchte, wie Ackerbohnen, Erbsen und europäisches Soja sollen langfristig südamerikanisches Soja als Eiweißquelle vollständig ersetzen. Aufgrund des bereits heute geringeren Anteils an südamerikanischen Soja ist das Hähnchensortiment der Rewe von derzeitigen Lieferengpässen von gvo-freiem Soja nicht betroffen, wie der Konzern erklärt.

Mit dem Ziel, langfristig nur noch auf europäische Eiweißquellen bei Futtermitteln zu setzen, wird auch die Nachhaltigkeit der europäischen Landwirtschaft gestärkt, da die Leguminosen die Böden auf natürliche Weise mit Stickstoff versorgen und sich durch eine Zunahme von Eiweißpflanzen differenziertere Fruchtfolgen ergeben. Die Rewe ist Gründungsmitglied des Donau Soja Vereins (donausoja.org), der den gentechnikfreien Sojaanbau in Südosteuropa fördern soll.

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