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Bioteria mit Qualitätssiegel

Montessori Schule ANGELL hat die erste Bioland-zertifizierte Schulmensa

Das Montessori Zentrum ANGELL Freiburg verfügt über die erste Schulmensa Deutschlands, die sich Bioland-Gastropartner nennen darf. Im großen Speisesaal genießen nun die fast 2.000 Schüler des Montessori Zentrum ANGELL und der ANGELL Akademie gesunde Gerichte aus kontrolliert biologischen Lebensmitteln höchster Qualität.

Christian Eichert, Geschäftsführer von Bioland Baden- Württemberg, überreichte Geschäftsführerin  Antoinette Klute-Wetterauerdas Bioland-Partner-Zertifikat. „Mit unserer Bioland-zertifizierten Bioteria ist das Montessori Zentrum Vorreiter für gesunde, nachhaltige und abwechslungsreiche Ernährung in der Schule. Die Bioland-Zertifizierung ist ein weiterer Baustein unserer Bemühungen um praktizierte Nachhaltigkeit“, sagte Antoinette Klute-Wetterauer.

Auf Nachhaltigkeit achtet das Team um Küchenchef Christoph Ehret aber nicht nur bei der biologischen Herkunft, sondern auch bei Regionalität und Saisonalität der Produkte. „Wir lehnen es ab, Produkte um den halben Erdball reisen zu lassen und verzichten dafür lieber auf argentinisches Rindfleisch und im Winter auf Tomaten“, erklärte Ehret. Ein wichtiger regionaler Lieferant ist der Bio-Großhandel Rinklin aus Eichstetten am Kaiserstuhl. Die Kontrollstelle ABCERT aus Esslingen führt die Bio-Zertifizierung durch.

Das Bioland-Zertifikat steht für Regionalität, Transparenz und Glaubwürdigkeit in Belieferung und Verzehr hochwertiger Lebensmittel. „Das Montessori Zentrum ANGELL setzt mit seinem Bekenntnis zu Bioland deutschlandweite Maßstäbe für eine nachhaltige Schulverpflegung mit Mehrwerten wie Tier-, Umwelt- und Klimaschutz“, betonte Eichert im Zuge des Festaktes.

Arne Kuder, Leiter der Gemeinschaftsverpflegung bei ANGELL, bilanziert: „Zurzeit beziehen wir 62 Prozent aller Zutaten von Bioland-zertifizierten Höfen. Bei Gemüse beträgt der Anteil annähernd 100 Prozent. Damit garantieren wir, dass bei der Zubereitung unseres täglichen vegetarischen Schnellen Tellers ausschließlich Bioland-Produkte verwendet werden.“ Von Anfang an achtete die Schulmensa Bioteria auf die Verarbeitung frischer Lebensmittel und die Vermeidung von Convenience ausgerichtet. Die hohen Qualitätsstandards stellen besondere organisatorische Anforderungen an das Team der Bioteria.

„Um die etwas höheren Preise der Bioprodukte auszugleichen, haben wir Beschaffung und Menüplanung optimiert. So ist es keine Seltenheit, dass der Wetterbericht Einfluss auf die Menüplanung hat. Wenn sich, wie in diesem Frühjahr geschehen, die Frühkartoffeln mal um zwei Wochen verspäten, müssen wir deshalb zunächst auf festkochende Sorten verzichten“, berichtet Arne Kuder. Auch auf die Rezepturen hat die Umstellung Einfluss: „Wir haben festgestellt, dass viele Biogewürze wesentlich geschmackvoller und damit ergiebiger sind als konventionell angebaute. Um Überwürzung zu vermeiden, haben wir daher unsere Rezepte entsprechend überarbeitet.“

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